Susanne Knaul

Jerusalem

Aus der Feder von Susanne Knaul stammen Reportagen, politische Analysen und Interviews zur Nahost-Thematik der letzten 20 Jahre. Jassir Arafats Heimkehr aus dem Exil gehört dazu, das israelisch-jordanische Friedensabkommen, der Mord an Yizhak Rabin, Israels Truppenabzug aus dem Südlibanon, Verhandlungen, Terror und Kriege.

Susanne Knaul, geboren 1961 in Berlin, zog nach dem Studium der Publizistik und Ethnologie im Herbst 1989 nach Tel Aviv. Seither beobachtet sie die schwierige Nachbarschaft von Juden und Arabern, wie das Auf und Ab im israelisch-palästinensischen Friedensprozess. Dabei versucht sie, stets die Menschen im Auge zu behalten, die den Preis dafür bezahlen, dass der Frieden noch immer unerreichbar scheint.

Die Christen im Heiligen Land gehören mit zu ihren Schwerpunkten, die ultraorthodoxen Juden Israels, Menschenrechte und Zivilbewegungen. Über all das und mehr berichtet sie für Printmedien, darunter die tageszeitung und der Evangelische Pressedienst, Die Presse aus Wien, das St. Galler Tagblatt und die Neue Luzerner Zeitungh.
PORTFOLIO Susanne Knaul
Israels berauschender Sieg
susanne knaul
Aus israelischer Sicht war es ein Krieg ohne Alternativen. Keine 20 Jahre nach Staatsgründung verfolgten die Nachbarstaaten 1967 noch immer dasselbe Ziel: die Vertreibung der Juden aus dem Land, das bis zum Ende der britischen Mandatszeit Palästina hiess. Unterschiedlich war diesmal, dass nicht...
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Israel und Palästina: Zehn Kilometer Niemandsland
susanne knaul
Israel und Palästina Tausende palästinensische Jerusalemer leben hinter Israels Trennanlagen. Polizei gibt es dort nicht, illegale Bauten sprießen aus dem Boden. JERUSALEM taz | Saddam Hussein schaut von der Wand aus zu, wie Ahmad Abu Latife Haare schneidet und Bärte stutzt. „Er hat das...
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Autor Sam Bahour über Palästina: „Besatzung hat unser Land zerfetzt"
susanne knaul
Autor Sam Bahour über Palästina Die Palästinenser konzentrieren sich wegen der Besatzung auf den Widerstand - statt darauf, eine lebhafte Gesellschaft zu schaffen, sagt Sam Bahour. taz: Herr Bahour, in wenigen Tagen ist das Westjordanland 50 Jahre besetzt. Gibt es dort Veranstaltungen...
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Moshe Zimmermannn zum 6-Tage-Krieg: „Grenzen hätten keine Bedeutung"
susanne knaul
Moshe Zimmermannn zum 6-Tage-Krieg Eine Lösung muss nicht unbedingt zwei abgegrenzte Territorien bedeuten - und die Feindschaft von Juden und Arabern ist nicht ewig, sagt Moshe Zimmermann. taz: Herr Zimmermann, am Wochenende gab es in Tel Aviv eine Demonstration gegen die Besatzung....
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„Plötzlich schwarz": Wie der Sechstagekrieg zwei Familien prägte
susanne knaul
Sie weint, noch bevor sie zu reden beginnt. Ruthi Langotsky, 79, feingliedrig, elegant in dunkler Stoffhose, grauer Bluse und Jäckchen, ist sorgsam frisiert, trägt dezent aufgetragenen Lidschatten und Lippenstift, goldene Ohrstecker. Kein graues Haar lässt auf ihr Alter schließen. Als der Krieg...
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Banksy-Hotel in Bethlehem: Besatzung als Touristenattraktion
susanne knaul
Banksy-Hotel in Bethlehem Der britische Streetart-Künstler Banksy hat direkt neben der Mauer in Bethlehem ein Hotel eröffnet. Nicht alle dort sind davon begeistert. BETHLEHEM taz | Direkt neben Israels gut acht Meter hoher und mit Stacheldraht gekrönter Trennmauer steht die neue...
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Die digitale Supermacht
susanne knaul
Die Armee rekrutiert früh für den Nachrichtendienst und schult die Besten unter idealen Bedingungen. In der IT-Branche sind sie später gefragt, weil sie eine hochspezialisierte Ausbildung plus Praxis mitbringen Aus Beer scheva und Kfar Saba Susanne Knaul Hinter den Bürohäusern des...
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Illegale Siedlung im Westjordanland: Warten auf die Räumung
susanne knaul
Illegale Siedlung im Westjordanland Bis zum 25. Dezember müssen die rund 40 Häuser von Amona abgerissen werden. Doch der Streit ums Land ist noch nicht vorbei. AMONA/SILWAD taz | Einige hundert Jugendliche proben den Widerstand gegen die bevorstehende Räumung der Siedlung Amona. Die...
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Arafat-Museum in Ramallah eröffnet: Vier Uniformen und eine Gasmaske
susanne knaul
Arafat-Museum in Ramallah eröffnet Der legendäre Palästinenserführer erhält zum Gedenken ein Museum. Die Geschichte Palästinas wird dort im Crash-Kurs zusammengefasst. RAMALLAH taz | Vier Uniformen hängen im Schrank von Jassir Arafats Schlafzimmer, zwei Wintermützen und eine Haarbürste....
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Nachruf auf Schimon Peres: Immer der Zweite
susanne knaul
Nachruf auf Schimon Peres Peres stammte noch aus einer Welt ohne den Staat Israel. Am Mittwoch ist der Politiker und Nobelpreisträger im Alter von 93 Jahren verstorben. JERUSALEM taz | Israel nimmt Abschied von dem letzten der Gründerväter. Schimon Peres war einer von denen, die aus der...
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Die stille Heldin aus Ramallah
susanne knaul
"Spielen und lernen", so lautet das Motto der Palästinenserin Hanan al-Hroub. Kürzlich gewann sie den "Global Teacher Prize", die Auszeichnung für den besten Lehrer der Welt. Von ihrem Glück überwältigt warf sie die Arme in die Luft, stolz darauf, als palästinensische Lehrerin und als Frau die...
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Fluchtweg eines Syrers: Von Aleppo nach Gaza
susanne knaul
Fluchtweg eines Syrers Die Hälfte der Palästinenser würde den Gazastreifen am liebsten verlassen. Für einen Flüchtling aus Syrien war die Entscheidung für Gaza richtig. GAZA-STADT taz | Seit drei Jahren lebt der Syrer Warif Hamedo im Gazastreifen. Dort ist er so bekannt wie ein bunter...
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Dokumentarfilm über das Dark Web: Was seit 1984 im Netz geschah
susanne knaul
Dokumentarfilm über das Dark Web Drogen, Waffen, Kinderpornos, aber auch Schutz vor totalitärer Repression. „Down the Deep, Dark Web" erkundet virtuelle Anonymität. Internetkommunikation ohne Big Brother im Nacken? Das Darknet macht es möglich. Ein Download des Tor-Browser-Pakets reicht...
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Leben in zwei Welten
susanne knaul
Leben in zwei Welten
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Hummus für den Frieden
susanne knaul
Hummus für den Frieden
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Israelis und Palästinenser in der Opferrolle
susanne knaul
Israelis und Palästinenser in der Opferrolle
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50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
susanne knaul
50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
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Neustart im Judenstaat
susanne knaul
Immer mehr französische Juden entscheiden sich aus Angst vor zunehmender Gewalt durch muslimische Extremisten in ihrer Heimat für den Umzug nach Israel. Für die meisten ist es eine sanfte Landung, denn sie sprechen schon Hebräisch, haben Verwandte in Israel, und sie kennen das Land von vielen...
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susanne knaul
Drei Menschen sterben bei einem Brandanschlag in dem palästinensischen Dorf Duma. Die jüdischen Täter waren religiös motiviert. Schon vor einem Jahr verbrannte ein palästinensischer Junge lebend. Vor Gericht stehen heute drei ultra-orthodoxe...
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Das Ende vom Kibbuz - ein Resümee von innen
susanne knaul
100 Jahre alt ist Israels Kibbuzbewegung. Sie hat die längste Zeit deutlich hinter sich. Nur noch ein Bruchteil der Landwirtschaftskooperativen, die für den Aufbau und die Verteidigung der jüdischen Heimstätte eine so entscheidende Rolle spielten, funktionieren heute noch nach dem traditionellen...
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Beduinen - nur eine Nummer in der Wüste
susanne knaul
Rund 40.000 Beduinen im Negew sind von der Zwangsumsiedlung bedroht. Israels Regierung will die einst durch die Wüste ziehenden Nomaden, die sich willkürlich auf dem Land niederließen, das sie ihr eigen nennen, urbanisieren. Der Staat bietet Reparationszahlungen, die den Beduinen zu mager sind.
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