CHRISTCHURCH, Freitag, der 15. Dezember 2017
Anke Richter

15. 12. Pavlova aus Neuseeland

Am Südzipfel Ozeaniens ist es Hochsommer und alles andere als weihnachtlich beschaulich. Statt Adventsfeiern mit Plätzchen gibt es wochenlang überall „Christmas Drinks“, also geselliger Umtrunk mit Partylaune. Nicht der Heiligabend wird gefeiert, sondern der 25. Dezember, mit einem großen Lunch, meistens Truthahn oder Bratschinken – aber Grillen am Strand ist auch beliebt.

Zwei Nachtische gehören immer dazu: der auch bei den Briten sehr beliebte Trifle, und dann der unschlagbare Pavlova – eine simple, aber beeindruckende Baiser-Torte.

Bis heute streiten sich die Australier mit den Neuseeländern darüber, wer sie eigentlich erfunden hat. Benannt wurde sie nach einer russischen Ballerina, und so federleicht und verführerisch wie ein Balletttanz kommt sie auch daher. Die Star-Köchin Nigella Lawson verfremdet oder verbessert die Pavlova gerne mit Granatapfelkernen statt Beeren – was sehr festlich aussieht.

Rezept

Zutaten

6 Eiweiß (Zimmertemperatur und nicht zu frisch)
2 Tassen Zucker
1 TL Vanille-Essenz
2 TL Maisstärke
1 TL Essig (weiß, ohne Geschmack)
300 – 500 ml Sahne
Beeren oder Kiwi-Früchte für die Auflage

 

Zubereitung

Ofen auf 110 Grad vorheizen (keine Umluft). Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Eiweiß in einer großen Metall-, Keramik- oder Glasschüssel steif schlagen (kein Plastik). Nach und nach löffelweise den Zucker zugeben – das kann bis zu 10 Minuten dauern. Vanille, Essig und Maisstärke unterrühren.

Eiweißmasse auf das Blech geben und zu einer runden Torte formen. 90 Minuten backen, bis sie trocken ist und sich leicht vom Backpapier löst. Den Ofen ausmachen und die Pavlova mindestens eine Stunde im Ofen lassen, danach auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Sahne steif schlagen.

Wenn die Pavlova kalt ist, auf eine Tortenplatte legen und rundherum mit der Sahne bestreichen. Mit aufgeschnittenen Beeren und Kiwi-Scheiben belegen.

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