Dienstag, der 5. Dezember 2017
Bettina Rühl

5. 12. Kenianisches Hühnerragout

In Kenia gehören Geschenke nicht unbedingt zu Weihnachten, auf jeden Fall aber das Treffen mit der Familie. Schon Tage vor Heiligabend sind alle Straßen überfüllt, weil aus den Städten alle „up country“ fahren, also in ihre Herkunftsdörfer.

Bettina Rühl

Wenn aus festlichem Anlass nicht eine Ziege gegrillt wird, muss Huhn auf den Tisch, zubereitet nach unterschiedlichen Rezepten. Die Luo essen gerne „Chicken Stew“, Hühnerragout.
Mein kenianisches Rezept beginnt mit dem Satz: „Do first things first – schlachten Sie erst das Huhn und rupfen Sie es“. Ich schlage vor, dass wir diesen Teil überspringen und stattdessen auf den Markt oder an eine Fleischtheke gehen. Der Rest lautet dann wie folgt:

Rezept

Kenianisches Hühnerragout

 Ein Huhn zerlegen, die Teile anbraten, bis sie auf beiden Seiten braun sind. Dann die Hühnerteile herausholen, das Öl abtupfen. Im selben Topf eine klein geschnittene Zwiebel anbraten und nach eigenem Geschmack Gewürze hinzugeben (Salz, Pfeffer, Paprika, Ingwer…) Ca. eine Minute braten, dann ein Pfund Tomaten zugeben und eine klein geschnittene Paprika zugegen, kurz köcheln lassen. Wasser und nach Geschmack etwas Weißwein zugeben und zum Kochen bringen. Anschließend die Hühnerteile hineinlegen und bei leichter Hitze ca. 20 Minuten kochen.
In Kenia wird dazu gerne Ugali serviert, ein Maisbrei. Für meinen Geschmack besser eignen sich Reis oder Kartoffelpüree. Vor dem Servieren frischen Koriander zugeben.

 

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