HAMBURG, GESCHÄFTSSTELLE, Dienstag, der 12. September 2017
Barbara Heine

Lyrik aus dem Irak – „Inana“ am 15.9. in Berlin, am 18.9. in Leipzig

Saddam Husseins Sturz liegt mittlerweile 14 Jahre zurück, seitdem wird das mediale Bild des Landes fast nur durch Berichte von Terror und Bombenanschlägen dominiert. Der Alltag hingegen spielt selten eine Rolle.

Die vor zwei Jahren von Birgit Svensson herausgegebene Anthologie „Mit den Augen von Inana“* erschließt eine andere Welt – Schriftstellerinnen aus dem Irak publizieren in der Anthologie, die mittlerweile zu einem großen Erfolg geworden ist. So gibt es neben der irakischen und der deutschen auch eine französische Ausgabe.

Im September sind die Autorinnen Amal Ibrahim al-Nusairi und Aliya Talib zusammen mit Birgit Svensson wieder in Deutschland und lesen ausgewählte Texte, die ihren Alltag beschreiben: Liebe in Zeiten des Terrors, Auseinandersetzung mit Gewalt, ihre Hoffnungen und Wünsche.

Wer sie hören und erleben will:

  • Auf Einladung des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in BERLIN am Freitag, 15. September, 19.30 Uhr, MedienGalerie, Dudenstr. 10, U-Bhf. Platz der Luftbrücke, Bus 104
  • und in LEIPZIG bei der Interkulturelle Woche am

    Montag, 18. September, 19.30 Uhr,
    Frauenzentrum Lila Villa, 5 Euro

 

  • übrigens: „Inana“ ist die sumerische Göttin des Himmels, der Erde, der Sexualität und der Liebe, vergleichbar der akkadischen Ishtar, der hebräischen Ashera oder der phönikischen Astarte. Eine zweite Herleitung sieht den Ursprung im Sanskrit als den Weg spiritueller Erkenntnis.
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