CHRISTCHURCH, Donnerstag, der 24. August 2017
Anke Richter

Talk und Lesung: „Coming too close“

Als in Auckland im August zum fünften Mal die Jahreskonferenz des neuseeländischen Centre for Investigative Journalism (www.cij.org.nz) stattfand, war auch Weltreporterin Anke Richter wieder mit dabei – diesmal aber mit einem langen und sehr persönlichen Vortrag zum Thema „coming too close“. Sie erzählte, wie nah sie während einer zweijährigen Buchrecherche an die Opfer der Sex-Sekte Centrepoint herangerückt war und sich die Grenzen verwischten, bis hin zur Re-Traumatisierung. Das „making of“ hatte sie später unter anderem in dieser Magazin-Geschichte verarbeitet: http://www.noted.co.nz/currently/social-issues/berts-labyrinth-revisiting-centrepoint/.

Auch über Richters letzte Titelgeschichte für das Sunday Magazine wurde beim CIJ diskutiert, die sie ebenfalls in einen Gewissenskonflikt gebracht hatte: Sie kannte die Hauptakteurinnen eines betrügerischen Schenkkreises gut, den sie schließlich enthüllte – mit unangenehmen Folgen. (http://www.stuff.co.nz/life-style/87103322/spiritually-transmitted-disease-the-poison-lotus).

Über diese Themen wird Anke Richter während ihrer anderthalbstündigen Lesung auf dem Campfire-Festival für Journalismus und neue Medien am 8. September in Dortmund reden – angereichert mit ein paar satirischen Einlagen aus ihrem Buch „Was scheren mich die Schafe“.

 

https://campfirefestival2017.sched.com/event/BYE7/seismik-sex-und-schafe-als-korrespondentin-am-schonsten-arsch-der-welt

Kommentare (0) Kommentar schreiben
AKTUELLE BLOGEINTRÄGE