{"id":117804,"date":"2024-01-30T18:55:24","date_gmt":"2024-01-30T17:55:24","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/arbeitsprobe\/krisen-in-kalifornien-in-utopia-brennt-die-huette\/"},"modified":"2024-02-02T01:49:19","modified_gmt":"2024-02-02T00:49:19","slug":"krisen-in-kalifornien-in-utopia-brennt-die-huette","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/krisen-in-kalifornien-in-utopia-brennt-die-huette\/","title":{"rendered":"Krisen in Kalifornien: In Utopia brennt die H\u00fctte"},"content":{"rendered":"<div>\n<div><strong>Kalifornien und vor allem San Francisco sahen sich immer als gesellschaftliche Vorreiter der USA. Belagert von Corona und ausufernden Waldbr\u00e4nden ver\u00e4ndert sich einiges.<\/strong><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Einwohner von <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/san-francisco\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">San Francisco<\/a> verlassen das Haus nicht ohne Maske. Sie sind vorbildliche Corona-B\u00fcrger &#8211; aber seit einer Woche gibt es noch einen anderen Grund: Je nachdem, wie der Wind steht, riecht die Luft bei\u00dfend nach Qualm, und die Sonne ist nur noch ein orangefarbener Ball hinter Staubwolken. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2020-08\/kalifornien-waldbraende-us-feuerwehr-eindaemmung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Rund um die Stadt lodern Waldbr\u00e4nde<\/a>, die gr\u00f6\u00dften seit Menschengedenken. Ein Ausflug in die Berglandschaft n\u00f6rdlich der Golden Gate Bridge oder in die Weingegend um Napa und Sonoma, bisher ein Lichtblick in der tristen Corona-Einsiedelei, ist zunehmend unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So sitzt man zu Hause und &#8220;doomscrollt&#8221;, wie das zwanghafte Suchen nach immer neuen Katastrophenmeldungen im Internet genannt wird. Wenn es noch den Strom daf\u00fcr gibt &#8211; der Energieversorger PG&amp;E hat damit begonnen, in sogenannten rolling blackouts regelm\u00e4\u00dfig dem Strom in Teilen des Landes abzustellen, weil er den durch die Hitzewelle gestiegenen Bedarf nicht bedienen kann. Zyniker munkeln, dass zur Abrundung des Schreckensjahres 2020 nur noch The Big One fehlt, das gro\u00dfe Erdbeben, das alle paar Jahrzehnte die Stadt ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ist das ein Leben, f\u00fcr das es sich lohnt, die durchschnittliche Miete von 3.600 Euro f\u00fcr eine Dreizimmerwohnung zu bezahlen oder den mittleren Preis von 1,1 Millionen Euro f\u00fcr ein Einfamilienhaus? Viele Menschen finden das offenbar nicht: Das Immobilienportal <a href=\"https:\/\/www.zillow.com\/research\/2020-urb-suburb-market-report-27712\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Zillow meldet<\/a>, dass in San Francisco heute doppelt so viele Wohnungen und H\u00e4user auf dem Markt sind wie vor einem Jahr, <a href=\"https:\/\/www.sfgate.com\/living-in-sf\/article\/2020-San-Francisco-exodus-is-real-and-historic-15484785.php\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die Lokalpresse spricht schon von einem &#8220;Exodus&#8221;<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine solche Stimmung ist bemerkenswert in einer Stadt, die sonst vor Selbstbewusstsein strotzt und sich als Vorhut gesellschaftlichen Fortschritts sieht, sei er sozial oder technologisch. San Francisco ist eine Inselerscheinung in den wie sonst nur New York. Jeder Lebensstil wird hier nicht nur geduldet, sondern gefeiert, die Toleranz endet allenfalls bei den Anh\u00e4ngern des aktuellen Pr\u00e4sidenten, der hier bei der vorigen Wahl nur neun Prozent der Stimmen holte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat auch San Francisco seine Schattenseiten: Besucher von au\u00dfen, insbesondere aus Europa, sind entsetzt \u00fcber die offen sichtbare soziale Ungleichheit. Die gut verdienenden Mitarbeiter der Tech-Firmen haben die Immobilienpreise in H\u00f6hen getrieben, die zum Beispiel f\u00fcr die Lehrer ihrer Kinder l\u00e4ngst nicht mehr erschwinglich sind. Die Zeltd\u00f6rfer der Obdachlosen, die in Corona-Zeiten von der Stadt geduldet werden, dringen immer weiter in die Wohnviertel der gut Betuchten vor. Die tragen zwar eine fortschrittliche Haltung vor sich her, str\u00e4uben sich aber gegen jede Ver\u00e4nderung. Die Zeitschrift <a href=\"https:\/\/www.wired.com\/story\/san-francisco-uniquely-prepared-covid-19\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wired beschrieb es k\u00fcrzlich so<\/a>: &#8220;Je mehr Black-Lives-Matter-Poster man in den Fenstern der reich-liberalen Viertel sieht, deren Bewohner sich gegen sozialen Wohnungsbau wehren, um so klarer wird es, dass etwas nicht stimmt mit San Franciscos progressiver Ideologie.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schnell reagiert auf das Virus<\/strong><\/p>\n<p>In der Corona-Krise aber zeigte sich die Stadt zun\u00e4chst von ihrer besten Seite. B\u00fcrgermeisterin London Breed war landesweit die erste Politikerin, die den Ernst der Lage erkannte. Schon am 25. Februar, es gab noch keinen einzigen Fall in der Stadt, trat sie vor die Presse und erkl\u00e4rte den Notstand f\u00fcr San Francisco. Die B\u00fcrgermeisterin h\u00f6rte auf ihre Gesundheitsbeh\u00f6rde und verk\u00fcndete einen Lockdown, als ihr New Yorker Amtskollege Bill de Blasio noch abwiegelte und die B\u00fcrger aufforderte, ihrem gewohnten Alltag nachzugehen. Das k\u00f6nnte auch damit zu tun haben, dass die Stadt in den Achtziger- und Neunzigerjahren schmerzhafte Erfahrungen mit der Bek\u00e4mpfung einer Seuche gemacht hat: &#8220;Wenn ein Arzt, der schon gegen die Aids-Krise in San Francisco gek\u00e4mpft hat, dir sagt: &#8216;Du musst dir Sorgen machen&#8217;, dann machst du dir Sorgen&#8221;, sagte Breed im Interview mit <em>Wired.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die umliegenden Kreise in der Bay Area zogen mit, am 19. M\u00e4rz legte der Gouverneur Gavin Newsom auch das \u00f6ffentliche Leben in ganz <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kalifornien\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kalifornien<\/a> lahm. Das war die Grundlage f\u00fcr das &#8220;kalifornische Wunder&#8221;: W\u00e4hrend in anderen Teilen des Landes die Corona-Infektionszahlen in die H\u00f6he schnellten, blieben sie in Kalifornien bis zum Juni erstaunlich niedrig. F\u00fcr San Francisco liegen sie bis heute in der Gr\u00f6\u00dfenordnung deutscher Gro\u00dfst\u00e4dte, nur 80 Menschen sind bisher der Pandemie zum Opfer gefallen. H\u00e4tte sich die Infektion ausgebreitet wie in New York, dann w\u00e4ren mehr als 2.000 Opfer zu erwarten gewesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beigetragen zu dem Erfolg hat auch die fr\u00fche Reaktion der Tech-Konzerne, die sich traditionell von Daten leiten lassen. Twitter empfahl seinen Mitarbeitern schon am 28. Februar, zu Hause zu bleiben, binnen einer Woche zogen alle gro\u00dfen Internetfirmen nach. Das Gesch\u00e4ft ging praktisch ungest\u00f6rt weiter, die B\u00f6rsenkurse stiegen auf Rekordh\u00f6hen. Google bietet seinen Mitarbeitern, die sich um Kinder oder Angeh\u00f6rige k\u00fcmmern m\u00fcssen, gro\u00dfz\u00fcgige bezahlte Auszeiten an. Die Option, im Homeoffice zu arbeiten, wird f\u00fcr die Googler mindestens bis Juli 2021 gelten, in anderen Firmen ist es \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die soziale Spaltung der Stadt wurde durch diese Entwicklung nat\u00fcrlich verst\u00e4rkt. W\u00e4hrend die einen bei voller Bezahlung in ihren schmucken H\u00e4usern sa\u00dfen und allenfalls von l\u00e4rmenden Kindern gest\u00f6rt wurden, trugen die anderen die Last der Pandemie. Insbesondere die Latino-Bev\u00f6lkerung der Stadt. Sie stellt einen gro\u00dfen Teil der\u00a0<em>essential workers<\/em>, der Brieftr\u00e4ger und Krankenschwestern.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ucsf.edu\/news\/2020\/06\/417881\/inequality-fueled-covid-19-transmission-san-franciscos-mission-district-says\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Eine gro\u00dfe Testaktion im Mission District<\/a>\u00a0ergab, dass dort 95 Prozent der Corona-Infizierten Latinos waren \u2013 ihr Bev\u00f6lkerungsanteil betr\u00e4gt lediglich 40 Prozent.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Der lange Lockdown zehrte an den Nerven der San Franciscans. Die Schulen, geschlossen seit dem 16. M\u00e4rz, haben auch nach den Sommerferien nicht wieder ge\u00f6ffnet, die Kinder lernen weiterhin online. Zudem mussten die Eltern die 11-w\u00f6chige Ferienzeit \u00fcberbr\u00fccken, ohne die Kleinen in die sonst \u00fcblichen Tagescamps schicken zu k\u00f6nnen. Zwar sind die Maskentr\u00e4ger auf den Stra\u00dfen von San Francisco immer noch in der Mehrheit, aber die Sitten weichen auf: Eltern ignorieren mit ihren Kindern die Plastikb\u00e4nder, mit denen immer noch alle Spielpl\u00e4tze abgesperrt sind. Der Verkehr auf der Golden Gate Bridge hat sich seit April wieder verdoppelt. In den f\u00fcr die Stadt ungew\u00f6hnlich warmen vergangenen Wochen haben sich die B\u00fcrgersteige zunehmend in Stra\u00dfencaf\u00e9s verwandelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und der ganze Staat Kalifornien musste lernen, dass auch die vorsichtigen Lockerungen durch Gouverneur Gavin Newsom offensichtlich verfr\u00fcht waren. Das &#8220;kalifornische Wunder&#8221; endete im Juni, als die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen im Staat pl\u00f6tzlich dauerhaft \u00fcber der 5.000er-Marke lag. Das bev\u00f6lkerungsreiche Kalifornien hat mittlerweile die meisten Corona-F\u00e4lle im Land (umgerechnet auf 100.000 Einwohner liegt es nur auf Platz 21 der 50 Staaten). Die F\u00e4lle sind dabei sehr ungleich verteilt: Sie h\u00e4ufen sich im S\u00fcden des Landes, um Los Angeles und San Diego, und in den Kreisen des Central Valley, wo viele landwirtschaftliche Arbeiter erkrankt sind. Unter den 10 Millionen Einwohnern von Los Angeles gab es viermal so viele F\u00e4lle und f\u00fcnfmal so viele Tote wie in der Bay Area um San Francisco, deren Bev\u00f6lkerung nur unwesentlich kleiner ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Moment sind die Fluchtm\u00f6glichkeiten f\u00fcr San-Francisco-M\u00fcde eingeschr\u00e4nkt. Es brennt im S\u00fcden, im Norden und im Osten. Die Feuer in Kalifornien, die diesmal nicht auf menschliches Fehlverhalten, sondern auf den hei\u00dfen Sommer zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, haben 100.000 Menschen obdachlos gemacht und eine Fl\u00e4che von der Gr\u00f6\u00dfe des Staates Rhode Island (oder fast die doppelte Fl\u00e4che des Saarlands) vernichtet. Die Pandemie erschwert die Brandbek\u00e4mpfung: Fr\u00fcher wurden oft H\u00e4ftlinge als Feuerwehrleute eingesetzt \u2013 in diesem Jahr stehen weniger dieser Hilfskr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung, weil viele von ihnen wegen Corona-Gefahr freigelassen wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<h2>&#8220;Und dann kommen sie alle wieder angest\u00fcrmt&#8221;<\/h2>\n<p>Es gibt aber auch in Kalifornien noch Zufluchtsorte. Einen davon hat Christina Steinbrecher-Pfandt mit ihrer Familie gefunden. Die 37-J\u00e4hrige ist eine international erfahrene Kuratorin und hat im vergangenen Jahr in San Francisco ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.blockchain.art\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Start-up<\/a>\u00a0gegr\u00fcndet, das digitale Kunst mit Blockchain-Technik versieht und damit einzigartig und unf\u00e4lschbar macht. Mit ihrem Mann und den beiden T\u00f6chtern fuhr die Kuratorin im M\u00e4rz zum Skifahren in die Gegend um den Lake Tahoe, vier Stunden \u00f6stlich der Stadt. Daraus wurde dann zun\u00e4chst ein dreimonatiges Pandemie-Exil im Airbnb. Der Familie gefiel es so gut, dass sie sich entschloss, die Mietwohnung im Szene-Stadtteil San Franciscos ganz aufzugeben und ein H\u00e4uschen in dem Dorf Glenshire zu kaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Das ist hier wie Bullerb\u00fc&#8221;, sagt Steinbrecher-Pfandt. Die weltgewandte Kunstexpertin (&#8220;San Francisco war bis jetzt die kleinste Stadt, in der ich gelebt habe&#8221;) entdeckt die Vorteile des Landlebens in einer Zeit, in der das st\u00e4dtische Leben zusammengebrochen ist. In ihrer Branche erwartet sie auch keine baldige Wiederbelebung: Die Museen h\u00e4tten 80 Prozent der Belegschaft entlassen, und die K\u00fcnstler k\u00f6nnten sich das Leben in der Stadt ohnehin schon lange nicht mehr leisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Das ist ein Einzelfall \u2013 ob der Exodus aus San Francisco ein Massenph\u00e4nomen ist, darf man bezweifeln. Schon oft wurde vorausgesagt, dass die irre Immobilienblase der Stadt platzen w\u00fcrde, aber sie \u00fcberstand sowohl die erste Dotcom-Bubble 2001 als auch die Finanzkrise 2008. Misha Weidman, ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.realdatasf.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">datenaffiner Makler<\/a>\u00a0in San Francisco, analysiert Monat f\u00fcr Monat die Lage auf dem Wohnungsmarkt und hat eine differenzierte Einsch\u00e4tzung zum Report des Immobilienportals Zillow. Der Corona-Lockdown habe den Markt tats\u00e4chlich zun\u00e4chst fast zum Erliegen gebracht, aber schon im April sei die Zahl der Wohnungsk\u00e4ufe wieder stark angestiegen. Die Krise betreffe vor allem Appartements in gro\u00dfen Mietkomplexen in der Innenstadt, das stadttypische viktorianische Eigenheim erfreue sich ungebrochener Beliebtheit. Und die Zukunft sieht Weidman optimistisch, nicht nur, weil er es als Makler muss: &#8220;Auch das hier wird vorbeigehen&#8221;, schreibt er in seiner j\u00fcngsten Marktanalyse. &#8220;Und dann kommen sie alle wieder angest\u00fcrmt und wollen zur\u00fcck in die Stadt an der Bay.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"author":100,"featured_media":117883,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-117804","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/117804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/100"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/117883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=117804"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=117804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}