{"id":117806,"date":"2024-01-30T18:55:24","date_gmt":"2024-01-30T17:55:24","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/arbeitsprobe\/youtube-im-netz-der-verschwoerungstheorien\/"},"modified":"2024-02-02T01:51:34","modified_gmt":"2024-02-02T00:51:34","slug":"youtube-im-netz-der-verschwoerungstheorien","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/youtube-im-netz-der-verschwoerungstheorien\/","title":{"rendered":"YouTube: Im Netz der Verschw\u00f6rungstheorien"},"content":{"rendered":"<div>\n<div><strong>YouTube f\u00f6rdere die Verbreitung von Verschw\u00f6rungstheorien und verdiene damit Geld, sagen Kritiker seit Jahren. Die Plattform st\u00f6rte das nicht weiter. Bis jetzt.<\/p>\n<p><\/strong><\/div>\n<div>Eine Analyse von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/autoren\/D\/Christoph_Droesser\/index.xml\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Christoph Dr\u00f6sser<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Wer auf Google nach &#8220;Impfen MMR&#8221; sucht, findet eine F\u00fclle von seri\u00f6sen Informationen zu dieser Impfung, die Kinder unter anderem vor Masern sch\u00fctzt. Ganz oben der Wikipedia-Artikel, dann folgt eine Informationsseite des Robert-Koch-Instituts. Auf der ersten Trefferseite findet sich nicht ein einziger Link zu einer Website von Impfgegnern.<\/p>\n<p>Ganz anders sieht es aus, wenn man dieselben Begriffe in das Suchfeld von tippt: Zwar steht auch dort ganz oben ein seri\u00f6ser Film der AOK, aber schon an dritter Stelle kommt ein Filmchen mit dem Titel Aluminium &#8211; die verschwiegene Gefahr beim Impfen. Und an Nummer sechs ein Clip, der den l\u00e4ngst widerlegten <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2018-08\/impfgegner-dokumentation-eingeimpft-wissenschaft-kritik\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Zusammenhang zwischen Impfen und Autismus propagiert<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Klickt man einen dieser unseri\u00f6sen Filme an, dann ger\u00e4t man in einen regelrechten Strudel von Verschw\u00f6rungstheorien, Esoterik und flacher Lebenshilfe: In der rechten Randspalte n\u00e4mlich, \u00fcberschrieben mit dem Hinweis &#8220;N\u00e4chstes Video&#8221;, empfiehlt YouTube den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Reihe weiterer Bewegtbilder. Und spielt sie auch noch automatisch ab, wenn man nicht auf Stopp dr\u00fcckt. Darunter: ein Video mit dem Ufopropheten Erich von D\u00e4niken, eine alternative Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Einsturz des World Trade Centers am 11. September und die angeblich wahre Geschichte des Aufstiegs von Angela Merkel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><br \/>\n&#8220;Sie kommen, um Informationen zu finden&#8221; <\/strong><\/p>\n<p>YouTube verdient Geld mit der Propagierung von Verschw\u00f6rungstheorien und M\u00fcllwissenschaft, dieser Vorwurf ist in den vergangenen Monaten in mehreren Medien erhoben worden. Das allein schon k\u00f6nnte man mindestens aus ethischer Perspektive verwerflich finden. Doch durch die Empfehlung dieser Videos verbreiten sich diese Ansichten auch in der Gesellschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>YouTube wurde urspr\u00fcnglich als soziales Medium entwickelt, auf dem Hobbyfilmer ihre eigenen Videos f\u00fcr andere verf\u00fcgbar machen k\u00f6nnen. Seit der Gr\u00fcndung hat sich der Charakter der Plattform aber massiv gewandelt. Heute sind die Filme auf YouTube professionell produziert, und 21 Prozent der amerikanischen Internetuser nutzen das Videoportal laut <a href=\"http:\/\/www.journalism.org\/2018\/09\/10\/news-use-across-social-media-platforms-2018\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">einer Studie des Pew Research Center<\/a> als Nachrichtenquelle. Von den Jugendlichen unter 21 Jahren sind es sogar ein Drittel. &#8220;Die Nutzer besuchen YouTube nicht nur zur Unterhaltung. Sie kommen, um Informationen zu finden&#8221;, sagte Google-Chef Sundar Pichai im Februar bei einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nur sind diese Informationen h\u00e4ufig von zweifelhafter Qualit\u00e4t. YouTube muss sich nun, \u00e4hnlich wie Facebook in den vergangenen Jahren, vorwerfen lassen, dass es die Desinformation der Bev\u00f6lkerung f\u00f6rdert. Auf der Konferenz der amerikanischen Wissenschaftlervereinigung AAAS im Februar in Washington stellte die Forscherin Asheley Landrum, Assistenzprofessorin f\u00fcr Wissenschaftskommunikation an der Texas Tech University, <a href=\"http:\/\/www.asheleylandrum.com\/uploads\/4\/7\/8\/3\/47833717\/landrum_2019_02.18_aaas_online.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ergebnisse einer kleinen Studie vor<\/a>: Sie hatte auf einer Konferenz von Flat-Earth-Bef\u00fcrwortern Personen befragt, die die Ansicht vertreten, dass die Erde eine Scheibe sei. 29 davon erz\u00e4hlten, dass sie erst in den vergangenen zwei Jahren durch das Anschauen von YouTube-Videos zu dieser \u00dcberzeugung gekommen seien. Das Ergebnis dieser nicht repr\u00e4sentativen Erhebung unterst\u00fctzt, was Kritikerinnen und Kritiker schon l\u00e4nger besorgt: YouTubes Algorithmus zieht Nutzerinnen und Nutzer in ein Netz von Verschw\u00f6rungstheorien. Und manche verfangen sich darin, sie finden nicht mehr hinaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr scheint das Thema Impfen zu sein: In elf US-Bundesstaaten hat es in diesem Jahr schon <a href=\"https:\/\/abc11.com\/health\/206-measles-cases-in-11-states-already-in-2019-cdc-reports\/5168751\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Masernf\u00e4lle<\/a> gegeben. In einer Anh\u00f6rung des Handelsausschusses im US-Repr\u00e4sentantenhaus machte dessen Vorsitzender, der Demokrat Frank Pallone, die Internetdienste ausdr\u00fccklich mitverantwortlich f\u00fcr die neue Epidemie: &#8220;Ich bin zutiefst besorgt, dass Eltern mit Desinformationskampagnen \u00fcberflutet werden, wenn sie ins Netz gehen, um informierte Entscheidungen f\u00fcr die Gesundheit ihrer Kinder zu treffen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass YouTube lange nichts gegen diese Kampagnen unternommen hat, d\u00fcrfte auch mit dem Gesch\u00e4ftsmodell zusammenh\u00e4ngen. Genau wie Facebook ist die Videoplattform werbefinanziert. Hei\u00dft: Je mehr Filme die Nutzerinnen anschauen, desto mehr Werbung sehen sie und desto mehr Geld verdient YouTube damit. Deshalb ist es im Interesse des Unternehmens, die Zuschauer so lange wie m\u00f6glich auf der Seite zu halten. Das allein ist noch nicht schlimm, ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Algorithmus versucht, den Usern Inhalte anzubieten, die ihren Interessen entsprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>&#8220;Wer ist berechenbarer als ein Faschist?&#8221;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch die Mechanismen seien subtiler, sagte der KI-Forscher Stuart Russell von der University of California in Berkeley\u00a0<a href=\"http:\/\/longnow.org\/seminars\/02019\/feb\/25\/possible-minds\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">auf einer Podiumsdiskussion der Long Now Foundation<\/a>\u00a0in San Francisco. Statt nur bestehende Ansichten zu best\u00e4tigen, dr\u00e4ngt der Algorithmus die Menschen zu immer extremeren Positionen. &#8220;Er macht dich vorhersagbarer, um dir dann Dinge zu pr\u00e4sentieren, von denen er wei\u00df, dass du draufklicken wirst&#8221;, sagte Russell. &#8220;Und wer ist berechenbarer als ein gl\u00fchender Faschist oder Kommunist?&#8221; Man darf erg\u00e4nzen: oder ein Verschw\u00f6rungstheoretiker?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es muss gar nicht die Absicht der Programmierer gewesen sein, die Nutzerinnen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2017-11\/youtube-kids-videos-missbrauch-algorithmen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">in immer tiefere Abgr\u00fcnde rutschen zu lassen<\/a>. Das schafft ein recht simpler lernender Algorithmus durch Versuch und Irrtum ganz von alleine. Es sei aber ein Beispiel daf\u00fcr, sagt Russell, wie Technologie nicht nur unsere bestehenden Bed\u00fcrfnisse bediene, sondern uns manche Ideen \u00fcberhaupt erst nahebringe und so die Gesellschaft ver\u00e4ndere. &#8220;Dieser einfache Algorithmus hat m\u00f6glicherweise die EU, die Nato und die westliche Demokratie zerst\u00f6rt \u2013 mit nur 50 Zeilen Computercode.&#8221; Damit spielt Russell vor allem auf die mutma\u00dfliche Beeinflussung der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler durch die Manipulation der sozialen Medien vor der Brexit-Abstimmung und der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun gibt es \u00fcberall im Internet Verschw\u00f6rungstheorien und Desinformation. Auf YouTube sind jedoch ganz besondere Biotope entstanden, in denen diese Gew\u00e4chse wuchern. Im Bereich der Verschw\u00f6rungstheorien verbreiten Influencerinnen und Influencer haneb\u00fcchene Thesen, ohne sich mit Fakten oder der berechtigten Kritik daran auseinandersetzen zu m\u00fcssen. So entstehen Desinformationsnetzwerke, in denen sich Menschen ihre Theorien gegenseitig best\u00e4tigen und sich in ihrem Irrglauben best\u00e4rken. Dagegen gibt es kaum Netzwerke von Menschen, die an die Mondlandung glauben, das Impfen f\u00fcr eine sinnvolle Vorbeugema\u00dfnahme halten und dann auch noch mitrei\u00dfende Filme dar\u00fcber produzieren. Die historische oder wissenschaftliche Wahrheit ist nicht so erregend wie die M\u00e4r von b\u00f6sen Verschw\u00f6rerinnen und Verschw\u00f6rern, sie eignet sich weniger zur Dramatisierung und Skandalisierung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Ein Gegengewicht schaffen<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Plattformen wie YouTube und Facebook gleichen daher aktuell Goethes Zauberlehrling mit ihren Versuchen, die schlimmsten Folgen einzud\u00e4mmen, die sie der Gesellschaft beschert haben. Sie m\u00fcssen meist per Hand die Millionen Postings und Filme durchk\u00e4mmen, die t\u00e4glich auf ihre Seiten gestellt werden. Das ist noch relativ einfach bei Inhalten, die klar gegen geltendes Recht versto\u00dfen und etwa volksverhetzend sind \u2013 die kann man sperren. Ein anderer Fall sind harmlose Videos, die aber von anderen f\u00fcr ihre Zwecke missbraucht werden. So kommentierten offenbar p\u00e4dophile Nutzer Filme von Kindern und\u00a0<a href=\"https:\/\/variety.com\/2017\/digital\/news\/youtube-deletes-kid-videos-pedophile-comments-1202624410\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">empfahlen einander auch noch die Timecodes der ihrer Ansicht nach schl\u00fcpfrigsten Stellen<\/a>. YouTube stellte kurzerhand die Kommentarfunktion bei vielen Videos mit Minderj\u00e4hrigen ab. Eine schnelle Reaktion, aber keine langfristige L\u00f6sung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber wie geht man mit Inhalten um, die nicht verboten sind, sondern &#8220;nur&#8221; irref\u00fchrend? Google selbst charakterisiert die Videos recht treffend in einem Dokument, das auf dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.blog.google\/documents\/33\/HowGoogleFightsDisinformation.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Firmenblog<\/a>\u00a0ver\u00f6ffentlicht wurde: &#8220;Es ist eine Sache, sich zu irren. Aber es ist etwas anderes, wenn man vors\u00e4tzlich Informationen verbreitet, von denen man wei\u00df, dass sie falsch sind, in der Hoffnung, dass andere sie glauben, oder um Zwietracht in der Gesellschaft zu erzeugen.&#8221; Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen im Januar begonnen, &#8220;grenzwertige&#8221; Inhalte seltener weiterzuempfehlen. Und es bedient sich der gemeinn\u00fctzigen Wikipedia, um zumindest ein Gegengewicht zu manchen Desinformationen zu geben. Wer etwa auf YouTube englischsprachige Videos \u00fcber den Impfsstoff MMR sucht, der unter anderem vor Masern sch\u00fctzt, der findet in der Kommentarspalte einen Link zum einschl\u00e4gigen Wikipedia-Artikel. \u00c4hnliche Zusatzinfos gibt es zu Filmen, die den Klimawandel leugnen oder die Filme von der Mondlandung f\u00fcr eine F\u00e4lschung halten. Es ist zwar fraglich, ob die meisten Nutzer diese Informationen wahrnehmen, aber es ist ein Anfang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotzdem bleiben die Videos weiter in der Suche auffindbar, auch k\u00f6nnen Menschen Kan\u00e4le, die solche Filme verbreiten, weiterhin abonnieren. Nicht alle Kritiker sind daher \u00fcberzeugt, dass YouTube das Problem schnell in den Griff bekommen wird. Zu ihnen geh\u00f6rt Guilleaume Chaslot, ein ehemaliger YouTube-Programmierer. Chaslot hat die Website\u00a0<a href=\"http:\/\/algotransparancy.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">algotransparancy.org<\/a>\u00a0ins Netz gestellt, auf der er die Ergebnisse von YouTubes Empfehlungsalgorithmus protokolliert. Sein Programm durchsucht regelm\u00e4\u00dfig 1.000 popul\u00e4re, zum gr\u00f6\u00dften Teil seri\u00f6se YouTube-Kan\u00e4le danach, welche Videos in der Randspalte empfohlen werden. Das Resultat stellt er t\u00e4glich ins Netz, Interessierte k\u00f6nnen die Ergebnisse auch nach Stichw\u00f6rtern durchsuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Chaslot erkennt an, dass YouTube sich dem Problem zu widmen beginnt. Aber er glaubt, dass Selbstregulierung allein das Problem der wachsenden Desinformation nicht aus der Welt schaffen wird. Auch die Politik ist seiner Meinung nach gefordert. &#8220;Wenn man ein Gesetz schafft, das nach 1.000 Empfehlungen die Plattform mitverantwortlich f\u00fcr den Inhalt macht&#8221;, sagte der Ex-YouTuber der\u00a0<em><a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/02\/19\/technology\/youtube-conspiracy-stars.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">New York Times<\/a>,\u00a0<\/em>&#8220;dann wird das Problem garantiert sehr schnell gel\u00f6st.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"author":100,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-117806","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/117806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=117806"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=117806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}