{"id":118036,"date":"2024-02-05T14:26:32","date_gmt":"2024-02-05T13:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/?post_type=arbeitsprobe&#038;p=118036"},"modified":"2024-10-11T17:58:49","modified_gmt":"2024-10-11T16:58:49","slug":"willkommen-in-guggenheim-der-bilbao-effekt-bleibt-einzigartig","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/willkommen-in-guggenheim-der-bilbao-effekt-bleibt-einzigartig\/","title":{"rendered":"Willkommen in Guggenheim: Der Bilbao-Effekt bleibt einzigartig"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Guggenheim-Museum \u00fcberstrahlt in Bilbao alles \u2013 und r\u00fcckt die<br \/>\nStadt ins richtige Licht: Tags\u00fcber reflektiert der mit silbernen<br \/>\nTitanplatten \u00fcberzogene Bau die Sonnenstrahlen. Nachts leuchtet er<br \/>\nmajest\u00e4tisch \u00fcber dem Ufer des Nervi\u00f3n.<\/p>\n<p>Die Silhouette des<br \/>\ngeschwungenen Baus von Architekt Frank O. Gehry prangt auf T-Shirts,<br \/>\nKaffeetassen, Kugelschreibern. Sie ziert Schaufenster und offizielles<br \/>\nBriefpapier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Museum hat die Stadt in den letzten 20 Jahren so sehr gepr\u00e4gt, dass<br \/>\nman beides f\u00fcr deckungsgleich halten k\u00f6nnte. Bilbao ist das Guggenheim.<br \/>\nDas Guggenheim ist Bilbao. Willkommen also in Guggenheim!<\/p>\n<p>\u00abDass wir das Guggenheim bekommen haben, halte ich immer noch f\u00fcr ein<br \/>\nWunder\u00bb, erz\u00e4hlt Ibon Areso. Der 73-J\u00e4hrige war zun\u00e4chst als<br \/>\nStadtarchitekt und sp\u00e4ter als B\u00fcrgermeister massgeblich f\u00fcr die<br \/>\n\u00abOperation Guggenheim\u00bb verantwortlich.<\/p>\n<p>Er hatte von der Suche der Solomon Guggenheim Foundation nach einem<br \/>\neurop\u00e4ischen Standort geh\u00f6rt. Und von den gescheiterten Verhandlungen<br \/>\nmit Salzburg und Venedig. Dort hatten die Stadtverwaltungen zu lange<br \/>\ngez\u00f6gert, sich eines so aufw\u00e4ndigen Projektes anzunehmen.<\/p>\n<p>1991 flog Areso mit vier Kollegen nach New York, um die Kunstm\u00e4zene<br \/>\nvon den Vorz\u00fcgen Bilbaos zu \u00fcberzeugen. Von den Vorz\u00fcgen einer<br \/>\nheruntergekommenen, grauen Industriestadt mit einer Arbeitslosigkeit von<br \/>\n29 Prozent.<\/p>\n<p>Aus Aresos Augen blitzt der Schalk. \u00abWir waren die<br \/>\nh\u00e4ssliche Braut, die Ja sagt, wenn die anderen abspringen. Aber unser<br \/>\nPlan f\u00fcr einen grundlegenden Wandel hat die Stiftung \u00fcberzeugt.\u00bb<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er blickt aus dem Fenster. Aresos grossb\u00fcrgerliches Wohnhaus liegt<br \/>\nein paar Fussminuten vom Flussufer und vom Museum entfernt. Vor 20<br \/>\nJahren verwaisten hier Stahlwerke und Werften. Heute flanieren Familien<br \/>\nin gepflegten Parkanlagen, Studenten plaudern vor dem<br \/>\nBibliotheksgeb\u00e4ude, ein Kongresspalast lockt Gesch\u00e4ftsleute aus aller<br \/>\nWelt.<\/p>\n<p>Es sind die sichtbaren Folgen des \u00abBilbao-Effekts\u00bb: des<br \/>\ngelungenen Strukturwandels von einer Industrie- zu einer<br \/>\nDienstleistungsstadt, mit der Kultur als wichtigem Motor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Avil\u00e9s, Santander, Santiago de Compostela und ein halbes Dutzend<br \/>\nandere spanische und europ\u00e4ische St\u00e4dte haben seither versucht,<br \/>\n\u00c4hnliches zu erreichen. Mit m\u00e4ssigem Erfolg. Was macht den Bilbao-Effekt<br \/>\nso unwiederholbar?<\/p>\n<p>Areso nimmt auf einem ausladenden Sessel<br \/>\nPlatz, unter der Reproduktion eines \u00d6lgem\u00e4ldes, das ihn in Amt und<br \/>\nW\u00fcrden zeigt. Er setzt zu einem ausf\u00fchrlichen Vortrag an, erkl\u00e4rt<br \/>\nZusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlt, wie der Industriehafen in den<br \/>\n1990er-Jahren vom innerst\u00e4dtischen Flussufer ans Meer verlegt, der Fluss<br \/>\ngereinigt wurde. Berichtet, wie die kriselnde Schwerindustrie langsam<br \/>\neiner Technologiebranche wich, wie Jobs im Dienstleistungssektor<br \/>\nentstanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erst dann kommt er auf das Guggenheim zu sprechen, das zum Symbol<br \/>\ndieses Wandels werden sollte. \u00abDas Fundament des Strukturwandels stand<br \/>\nbereits. Das Guggenheim war lediglich die Kirsche auf dem Kuchen.\u00bb Aber<br \/>\nwas f\u00fcr eine Kirsche!<\/p>\n<p>Mit \u00fcber 1,3 Millionen Besucher im ersten<br \/>\nJahr \u2013 doppelt so viele wie geplant \u2013 \u00fcbertraf Gehrys Bau alle<br \/>\nErwartungen. Auch finanziell. 133 Millionen Euro hatte das Museum<br \/>\ngekostet, inklusive des Ankaufs von Kunstwerken.<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits im Jahr darauf wuchs Bilbaos Bruttosozialprodukt um 140<br \/>\nMillionen Euro, in erster Linie wegen Gehrys Prachtbau. F\u00fcnf Jahre nach<br \/>\nEr\u00f6ffnung hatte die baskische Verwaltung die Kosten f\u00fcr das ganze Museum<br \/>\nallein \u00fcber die gestiegenen Steuereinnahmen wieder erwirtschaftet.<\/p>\n<p>\u00abDas<br \/>\nhat selbst die Optimisten unter uns \u00fcberrascht\u00bb, sagt Areso. 4000<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze schuf das Guggenheim in wenigen Jahren: f\u00fcr<br \/>\nMuseumsp\u00e4dagogen und Kunstverwalter, Hotelangestellte und K\u00f6che. \u00abDas<br \/>\nsind genauso viele Jobs, wie durch die Pleite der gr\u00f6ssten baskischen<br \/>\nWerft verloren gingen.\u00bb<\/p>\n<p>Der Stadtverwaltung von Bilbao ist es gelungen, den Motor Guggenheim am Laufen zu halten. Bis heute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als das Guggenheim er\u00f6ffnet wurde, war Xabier Ochandiano gerade einmal<br \/>\n16 Jahre alt. Sein Schulweg f\u00fchrte \u00fcber die Br\u00fccke am Nervi\u00f3n. Jeden Tag<br \/>\nblieb er f\u00fcr ein paar Minuten an der Baustelle stehen.<\/p>\n<p>\u00abDas Skelett sah aus wie eine riesige Achterbahn. Das fand ich als<br \/>\nJugendlicher nat\u00fcrlich wahnsinnig aufregend\u00bb, erz\u00e4hlt Ochandiano. \u00abDas<br \/>\nPotenzial dieses Hauses erkannte ich damals nat\u00fcrlich noch nicht.\u00bb Heute<br \/>\nverwaltet er dieses Erbe als Stadtrat f\u00fcr Wirtschaftsentwicklung mit.<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der kulturelle Motor der Stadt ist allerdings nicht allein das<br \/>\nGuggenheim, sondern auch das Museo de Bellas Artes. Dessen Kunstsammlung<br \/>\nist nach jener im Prado in Madrid die bedeutendste Spaniens. Es ist<br \/>\nauch die lebendige Galerielandschaft des Bilbao Art District.<\/p>\n<p>Das<br \/>\nlockt eine betuchte lokale und internationale Klientel an, vor allem aus<br \/>\nFrankreich, Grossbritannien, den USA und Deutschland. 453 Millionen<br \/>\nEuro pro Jahr geben die Besucher im Schnitt in der Stadt aus, gut 32<br \/>\nMillionen davon im Guggenheim-Museum selbst. Der Rest fliesst ins<br \/>\nHotelgewerbe \u2013 und die Gastronomie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Davon profitiert auch Aitor Elzerri, Besitzer dreier<br \/>\nEdel-Restaurants. Frank Gehry soll bei seinem ersten Bilbao-Besuch von<br \/>\nder baskischen K\u00fcche mindestens so begeistert gewesen sein wie von den<br \/>\nM\u00f6glichkeiten seines Projekts, sagt Elzerri.<\/p>\n<p>Er schw\u00e4rmt vom Bilbao-Effekt f\u00fcr die Gastronomie: \u00abUnsere Museen hatten<br \/>\nschon immer exzellente Restaurants, aber die Ankunft des Guggenheims<br \/>\nhat uns alle kreativer gemacht.\u00bb<\/p>\n<p>Kunstvoll drapierte Pintxos \u2013 die typisch baskischen H\u00e4ppchen \u2013, ein<br \/>\nneues Empfinden f\u00fcr \u00c4sthetik, mehr Experimentierfreude: Das alles bekam<br \/>\ndurchs Guggenheim eine gr\u00f6ssere Bedeutung. Und sorgte f\u00fcr einen<br \/>\nordentlichen Schub Selbstbewusstsein.<\/p>\n<p>\u00abNach der Katastrophe des<br \/>\nindustriellen Niedergangs fassten wir alle wieder Vertrauen: in uns<br \/>\nselbst und unsere Stadt\u00bb, erkl\u00e4rt Elzerri. \u00abWeil wir eben alle mit<br \/>\nangepackt haben.\u00bb<\/p>\n<p>Das Guggenheim wurde so zum Symbol des<br \/>\nWiederaufstiegs aus der Industrieasche. Das sei ebenso wichtig f\u00fcr den<br \/>\nBilbao-Effekt wie ein gut geplanter Strukturwandel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine solche Verbindung zwischen Stadt und Museum hat man anderswo nie<br \/>\nerreicht. Auch nicht mit Peter Eisenmans 2011 eingeweihter Cidade da<br \/>\nCultura in Santiago de Compostela, einem der gr\u00f6ssten spanischen<br \/>\nKulturprojekte des Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Der 142\u2018000 Quadratmeter grosse<br \/>\nKomplex aus sechs Geb\u00e4uden spielt zwar architektonisch anspruchsvoll mit<br \/>\nden Formen des Berges Gai\u00e0 und der Jakobsmuschel, den Symbolen der<br \/>\nPilgerstadt schlechthin.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Einheimischen bleibt er aber mit<br \/>\nseinen un\u00fcbersichtlichen Geb\u00e4udelandschaften abstrakt \u2013 und liegt zu<br \/>\nweit ausserhalb, um mal eben ins Alltagsleben integriert zu werden. 20<br \/>\nMinuten dauert die Autofahrt hoch auf den Berg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Gij\u00f3ns Kunst- und Kreativzentrum Laboral in einem riesigen<br \/>\numgenutzten Waisenhaus aus der Franco-Zeit liegt ausserhalb des<br \/>\nStadtzentrums.<\/p>\n<p>Ist N\u00e4he unabdingbar f\u00fcr den Erfolg eines Projekts?<br \/>\nJa, meint Bilbaos Stadtrat Ochandiano. Wichtiger als die geographische<br \/>\nN\u00e4he sei jedoch die emotionale.<\/p>\n<p>Neulich war Alain Jupp\u00e9 zu Besuch,<br \/>\nder B\u00fcrgermeister aus Bordeaux. Er will seine Stadt mit der<br \/>\nfuturistischen Cit\u00e9 du Vin zum Zentrum der Weinkultur machen. \u00abDas wird<br \/>\nklappen, weil sein Projekt tief in der Kultur des Ortes verwurzelt ist\u00bb,<br \/>\nmeint Ochandiano.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist auch beim Guggenheim der Fall. Skeptiker f\u00fcrchteten zun\u00e4chst<br \/>\neine \u00abAmerikanisierung der baskischen Kultur\u00bb, sprachen absch\u00e4tzig vom<br \/>\n\u00abMcGuggenheim\u00bb.<\/p>\n<p>Solche Zweifel sind l\u00e4ngst verflogen. Das Museum<br \/>\nh\u00e4lt die lokale Kultur hoch. Den Bildhauern Chillida und Oteiza, den<br \/>\nbeiden Weltstars der baskischen Kulturszene, ist im Museum ein Raum<br \/>\ngewidmet.<\/p>\n<p>Das Haus leitet noch immer Gr\u00fcndungsdirektor Juan<br \/>\nIgnacio Vidarte, ein Sohn der Stadt. Und zum Geburtstag hat man jedem<br \/>\nBewohner der Provinz Vizkaya, zu der Bilbao geh\u00f6rt, eine Eintrittskarte<br \/>\nspendiert \u2013 Anreise inklusive.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ob nun ein Stararchitekt von Weltformat einen Bau entwirft, ob eine<br \/>\nprominente Stiftung ihren Namen hergibt: All das h\u00e4lt Ibon Areso f\u00fcr<br \/>\nzweitrangig.<\/p>\n<p>\u00abDass Gehry ausgerechnet uns sein Meisterwerk<br \/>\nschenkte, war nat\u00fcrlich ein riesiger Gl\u00fccksfall\u00bb, sagt der pensionierte<br \/>\nB\u00fcrgermeister. \u00abAber Bilbao h\u00e4tte den Wandel auch ohne ihn \u2013 und ohne<br \/>\ndie Stiftung Guggenheim hinbekommen.\u00bb<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Architekturexperte Ll\u00e0tzer Moix h\u00e4lt grosse Namen f\u00fcr<br \/>\nzweitrangig: \u00abExzellente Architektur muss mit exzellentem Inhalt gef\u00fcllt<br \/>\nwerden. Leere Museen bringen keine Stadt voran.\u00bb<\/p>\n<p>Berauscht vom<br \/>\nBilbao-Effekt h\u00e4tten Spaniens Politiker in den Nuller-Jahren einseitig<br \/>\nauf die ikonographische Kraft von Geb\u00e4uden gesetzt \u2013 und Unmengen von<br \/>\nGeld f\u00fcr Stararchitekten ausgegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Valencia kostete Santiago Calatravas Ciudad de las Artes y las<br \/>\nCiencias satte 1,3 Milliarden Euro. Eisenmans Kulturstadt in Santiago de<br \/>\nCompostela verschlang mit gut 500 Millionen Euro mehr als das Dreifache<br \/>\ndes geplanten Budgets.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Ausstellungsprogramm blieb kaum<br \/>\nmehr Geld \u00fcbrig. Und Ausstellungen \u00fcber Sitzm\u00f6bel und Monographien<br \/>\nlokaler K\u00fcnstler locken kaum Besucher auf den Monte Gai\u00e0.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im nordspanischen Avil\u00e9s scheiterten die Macher an politischen<br \/>\nStreitigkeiten. \u00c4hnlich wie das Guggenheim sollte dort das<br \/>\nOscar-Niemeyer-Zentrum einer degradierten Industriestadt 2011 neues<br \/>\nLeben einhauchen.<\/p>\n<p>Der brasilianische Stararchitekt Oscar Niemeyer<br \/>\nentwarf einen eleganten weissen Rundbau. Sein erstes Werk in Europa<br \/>\nentz\u00fcckte die Architekturkritik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch ein halbes Jahr nach der glamour\u00f6sen Er\u00f6ffnung mit Woody Allen<br \/>\nwurde das Haus geschlossen. Die Verwaltungen waren sich \u00fcber<br \/>\nProjektausrichtung und Finanzierung uneinig. Einer B\u00fcrgerinitiative<br \/>\ngelang die Weiterf\u00fchrung des Projekts, doch der Bilbao-Effekt blieb in<br \/>\nAvil\u00e9s aus.<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>Altb\u00fcrgermeister Ibon Areso wundert das nicht. Er hat auf der ganzen Welt dutzende Male \u00fcber den Bilbao-Effekt referiert.<\/p>\n<p>Die<br \/>\nentscheidenden Worte allerdings h\u00e4tten die meisten Entscheidungstr\u00e4ger<br \/>\n\u00fcberh\u00f6rt: \u00abSo ein Projekt kann nur funktionieren, wenn alle an einem<br \/>\nStrang ziehen und die Notwendigkeit so gross ist, dass sich Fehden von<br \/>\nselbst verbieten.\u00bb<\/p>\n<p>Ohne die Industriekrise w\u00e4ren Bilbaos<br \/>\nStadtoberen nie ein solches Grossprojekt angegangen, und ohne den<br \/>\ngrundlegenden Strukturwandel w\u00e4re selbst ein Ausnahmebau wie Gehrys<br \/>\nGuggenheim nur Dekor geblieben.<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>Ohne<br \/>\nden grossen Namen der New Yorker Stiftung wiederum w\u00e4re ein so<br \/>\nschneller Imagewandel der Industriestadt unm\u00f6glich gewesen: Der<br \/>\nBilbao-Effekt ist das gl\u00fcckliche Zusammenspiel mehrerer Faktoren.<\/p>\n<p>Das<br \/>\nmacht ihn so einzigartig \u2013 und unnachahmlich: Er ist genauso ein Unikat<br \/>\nwie die Kunstwerke, die in Gehrys futuristischem Meisterwerk jeden Tag<br \/>\ntausende Besucher begeistern.<\/p>\n<p>Dann z\u00fcckt Ibon Areso sein<br \/>\nSmartphone und zeigt den Spot zum 20-j\u00e4hrigen Geburtstag des Guggenheim.<br \/>\nDarin sind Frank Gehry, Jenny Holzer, Richard Serra und Jeff Koons zu<br \/>\nsehen, die lachend bekennen: \u00abJa, ich bin Bilbao\u00bb. Ein PR-Stunt, der<br \/>\nzeigt, wie stolz man nicht nur in Bilbao auf das Guggenheim-Museum ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/kultur\/kunst\/wochenende-kunst\/weltkunst-in-der-provinz-willkommen-in-guggenheim-der-bilbao-effekt-bleibt-einzigartig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.srf.ch\/kultur\/kunst\/wochenende-kunst\/weltkunst-in-der-provinz-willkommen-in-guggenheim-der-bilbao-effekt-bleibt-einzigartig<\/a><\/p>","protected":false},"author":67,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-118036","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/118036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/67"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118036"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=118036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}