{"id":118045,"date":"2024-02-05T14:47:22","date_gmt":"2024-02-05T13:47:22","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/?post_type=arbeitsprobe&#038;p=118045"},"modified":"2024-02-22T16:34:53","modified_gmt":"2024-02-22T15:34:53","slug":"migration-was-von-der-hoffnung-uebrig-bleibt","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/migration-was-von-der-hoffnung-uebrig-bleibt\/","title":{"rendered":"Migration: Was von der Hoffnung \u00fcbrig bleibt"},"content":{"rendered":"<p>Abdelaziz Benfrail hat seine Decken zum Trocknen an einen Bauzaun geh\u00e4ngt. In der Nacht hat es geregnet und der 21-J\u00e4hrige ist zu sp\u00e4t von seiner Matratze unter freiem Himmel unter das n\u00e4chste Dach geflohen. Jetzt scheint wieder die Sonne in Barcelona. Bagger und Baumaschinen dr\u00f6hnen. Ein paar Touristen ziehen ihre Rollkoffer Richtung Hotel, in einen der Glas-Stahl-K\u00e4sten, die hier dicht an dicht stehen.<\/p>\n<p>Das Poblenou in Barcelona ist ein Viertel im Wandel. Doch an seinen Bruchstellen haben sich diejenigen angesiedelt, f\u00fcr die in der Metropole sonst kein Platz ist: Roma aus Rum\u00e4nien, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-02\/mittelmeer-fluechtlinge-migration-spanien-marokko-ruecknahme\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Migranten aus dem Senegal und aus Marokko<\/a>. So wie Abdelaziz Benfrail, der vor einigen Jahren aus dem marokkanischen Tanger nach kam und jetzt in einem Zelt auf einer verlassenen Baustelle lebt. Nicht immer stellt er das Zelt auf, manchmal, so wie vergangene Nacht, schl\u00e4ft er nur auf der Matratze. &#8220;Die Polizei kommt manchmal und nimmt uns die Zelte weg&#8221;, sagt er. Da wolle er vorbeugen.<\/p>\n<p>Benfrail kam nach Spanien, weil er es zu Hause in Tanger nicht mehr ausgehalten hat. Dort habe es kaum f\u00fcr das N\u00f6tigste gereicht, sagt er. Sein Vater sei taubstumm und arbeitslos, die Mutter Putzfrau, er und seine anderen f\u00fcnf Geschwister h\u00e4tten als Schrott- und M\u00fcllsammler versucht, etwas Geld dazu zu verdienen. Eines Nachts im Sommer 2012, da war er 14 Jahre alt, sei er zum Hafen gelaufen und in eines der Fl\u00fcchtlingsboote geklettert. Andere junge Menschen dr\u00e4ngten sich dort, viele kamen aus Subsahara-Afrika, vermutet er, sie hatten die Schmuggler f\u00fcr die \u00dcberfahrt nach Spanien bezahlt. Abdelaziz habe kein Geld daf\u00fcr gehabt, sagt er, und sich deshalb versteckt. Das Boot brachte sie ins 40 Kilometer entfernte Tarifa. &#8220;Ich dachte, dass ich in Spanien vielleicht eine Chance habe, etwas aus meinem Leben zu machen&#8221;, sagt er heute. Doch einfach ist das nicht.<\/p>\n<p>12.500 &#8220;Mena&#8221; &#8211; so das spanische Akronym f\u00fcr unbegleitete, minderj\u00e4hrige Migranten &#8211; leben derzeit laut Innenministerium in Spanien. Am Umgang mit ihnen zeigen sich die Grenzen und Widerspr\u00fcche der spanischen Migrationspolitik. In galt Spanien lange als <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2019-08\/open-arms-spanien-kritik-matteo-salvini-fluechtlinge\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">fl\u00fcchtlingsfreundlich und tolerant<\/a>, doch dieses Bild<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-10\/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> hat mit der Realit\u00e4t wenig zu tun<\/a>.<\/p>\n<p>Benfrail ist ein gro\u00dfer, schlaksiger Mann mit einem sch\u00fcchternen L\u00e4cheln. Er hievt sein Fahrrad \u00fcber den Zaun, der das unbenutzte Grundst\u00fcck umz\u00e4unt, und deutet mit dem Kinn auf die Brachen ringsum: &#8220;Das ist mein Jagdrevier.&#8221; Jeden Tag schiebt er seinen Einkaufswagen durch Poblenou, klappert Baustellen ab, stochert in den gro\u00dfen, grauen M\u00fcllcontainern nach Verwertbarem. F\u00fcr ein Kilo Eisen gibt es beim Schrotth\u00e4ndler 15 bis 20 Cent, f\u00fcr Kupfer vier Euro, ab und zu kann er ein paar Schuhe oder Kinderspielzeug verkaufen. Die Konkurrenz ist gro\u00df, das Gesch\u00e4ft dominieren die Senegalesen, die mit der ersten gro\u00dfen Migrationswelle in den Nullerjahren nach Spanien kamen. Benfrail lehnt sich \u00fcber ein Br\u00fcckengel\u00e4nder. An die B\u00f6schung unter ihm haben drei junge Marokkaner eine H\u00fctte aus Plastikplanen und Pressspanplatten gebaut, vor dem Eingang stehen aufgereiht ein Paar Turnschuhe. Er kennt die Jungs fl\u00fcchtig, der j\u00fcngste sei vor ein paar Tagen aus einem Heim der katalanischen Regionalregierung weggelaufen.<\/p>\n<p>In Spanien sind die 17 autonomen Regionen des Landes verantwortlich f\u00fcr die Aufnahme von minderj\u00e4hrigen Migranten. 40 Millionen Euro hat die spanische Regierung daf\u00fcr bereit gestellt. Das Geld soll den Minderj\u00e4hrigen, die laut UN-Konvention unter besonderem Schutz stehen, bei Ankunft und Integration helfen &#8211; und ihnen erm\u00f6glichen, als Erwachsene ein selbstst\u00e4ndiges Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Auch Benfrail hat diese Ma\u00dfnahmen durchlaufen. Er hat in Andalusien, Madrid und Barcelona in Heimen und betreuten Wohngemeinschaften gelebt, doch zu Hause gef\u00fchlt hat er sich nirgends. &#8220;Ich war immer w\u00fctend&#8221;, sagt er. &#8220;Die Erzieher haben mich h\u00e4ufig bestraft und ich wusste nicht, warum.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<h2>&#8220;Eigentlich steht das System kurz vor dem Kollaps&#8221;<\/h2>\n<p>Seine Anlaufstation in Barcelona war das Centre de Acollida Gaud\u00ed. Das Erstaufnahmezentrum f\u00fcr jugendliche Migranten liegt direkt am Park G\u00fcell. Hinter der gl\u00e4sernen Eingangst\u00fcr des zweigeschossigen Baus stehen zwei junge Marokkaner, die Schirmm\u00fctze auf den Hinterkopf geschoben. Sie beobachten den Strom der Reisegruppen, die zu Antoni Gaud\u00eds weltber\u00fchmter Gartenanlage pilgern.<\/p>\n<p>Eigentlich sollen die Jugendlichen in dem umgebauten ehemaligen Kloster nicht l\u00e4nger als ein paar Monate bleiben, doch viele leben hier schon seit mehr als einem Jahr. Zwischen 2016 und 2018 haben sich die j\u00e4hrlichen Ank\u00fcnfte im Vergleich zum Vorjahr jeweils fast verdoppelt, fast alle Jugendlichen kamen aus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/marokko\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Marokko<\/a>. Die offiziell 28 Pl\u00e4tze des Zentrums teilen sich seit zwei Jahren 34 Jugendliche. Man hat zus\u00e4tzliche Betten in die Dreier-Zimmer geschoben, im Speisesaal r\u00fcckt man enger zusammen, die Erzieher und Psychologen betreuen sechs Jungen mehr. Man zeige viel guten Willen, sagt Rosa Mir, die Leiterin des Hauses, &#8220;doch eigentlich steht das System kurz vor dem Kollaps&#8221;.<\/p>\n<p>Sozialforscher erkl\u00e4ren den Anstieg der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/migration\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Migration<\/a>\u00a0aus dem Maghreb mit den\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-01\/arabischer-fruehling-7-jahre-aegypten-libyen-syrien-5vor8\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Nachwirkungen des Arabischen Fr\u00fchlings<\/a>, mit zunehmender Armut, einem repressiven Umfeld. Fragt man die Jugendlichen im Zentrum, erz\u00e4hlen sie von der vagen Hoffnung auf ein besseres Leben. Da ist Amin Binlahbib aus der Oasenstadt Tenghir, der sagt, er h\u00e4tte die Schule abbrechen m\u00fcssen, um dem Vater im Laden zu helfen. Da ist der sch\u00fcchterne Mohamed Reda Rafi aus Ksar-el-Kebir, der davon tr\u00e4umt, Sanit\u00e4ter oder Krankenpfleger zu werden und darauf wartet, dass sein 13-j\u00e4hriger Bruder nachkommt. Seine Familie wolle, dass die Kinder in Europa eine Zukunft haben und hat deshalb f\u00fcr die \u00dcberfahrt bezahlt. Oder Soleyman Afela aus Tanger, der die neunte Klasse nicht wiederholen wollte und dachte, in Spanien sei das Leben einfacher, &#8220;weil es hier Menschen gibt, die einem helfen&#8221;. Mit Silberketten, Glitzer-T-Shirt und sorgsam gegeltem Undercut wirkt der 17-J\u00e4hrige wie Cristiano Ronaldo im Kleinformat. Neben die FC-Barcelona-Poster \u00fcber seinem Bett hat er ein Holzschildchen mit der Aufschrift\u00a0<em>&#8220;I love Mama&#8221;<\/em>\u00a0geh\u00e4ngt.<\/p>\n<div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p>Zu den ersten Aufgaben der Heimleitung geh\u00f6rt die Pr\u00fcfung der Familienverh\u00e4ltnisse. Damit die Jugendlichen in weiterf\u00fchrende Betreuungsma\u00dfnahmen aufgenommen werden k\u00f6nnen, muss f\u00fcr jeden Einzelfall\u00a0<em>desamparo<\/em>, Schutzlosigkeit, festgestellt werden. &#8220;90 Prozent dieser Jugendlichen haben zwar feste, stabile Bindungen zu ihren Familien,&#8221; sagt die Direktorin Mir. &#8220;Trotzdem fallen sie unter gesetzlichen Schutz, weil sie als Minderj\u00e4hrige allein unterwegs sind.&#8221; Zur\u00fcck zu ihren Familien d\u00fcrfen die Jugendlichen nur geschickt werden, wenn beide Seiten einverstanden sind. In ihren zehn Jahren als Heimleiterin sei das bisher f\u00fcnf Mal vorgekommen, in zwei F\u00e4llen waren die Jugendlichen ein paar Tage sp\u00e4ter erneut in Barcelona. Viele Familien schickten ein minderj\u00e4hriges Kind als Anker nach Spanien, in der Hoffnung, dass es irgendwann Papiere und Arbeit bekomme.<\/p>\n<p>Wie oft das klappt? Rosa Mir zuckt die Schultern. &#8220;Die spanischen Ausl\u00e4ndergesetze sind f\u00fcr erwachsene Migranten gemacht, die nicht lange bleiben sollen, nicht f\u00fcr diese Jugendlichen.&#8221; Der Garten im Innenhof, in dem Geranien gegossen werden m\u00fcssen, die Werkbank, an der die Jungen Profile f\u00fcr den Modellbau auss\u00e4gen, der Computersaal, in dem eine Lehrerin mit ihnen Katalanisch lernt: Als Betreuungsangebot, als Besch\u00e4ftigungsprogramm sei das alles sinnvoll und gut, sagt Mir. Aber eine Existenz lasse sich darauf nicht aufbauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h2>Drogen, Streit, eine Schl\u00e4gerei<\/h2>\n<p>Mit der Vollj\u00e4hrigkeit endet die F\u00fcrsorgepflicht des Staates. Es gibt zwar Nachfolgeprogramme und \u00dcbergangsgeld, doch den vollen Anspruch haben nur Jugendliche, die drei Jahre betreut wurden. Die meisten Migranten kommen aber mit 16 oder 17 Jahren. Arbeitsperspektiven f\u00fcr sie sind rar: Ausl\u00e4nder, die in Spanien arbeiten wollen, brauchen nicht nur eine Aufenthaltsgenehmigung, sondern auch eine Arbeitserlaubnis. Die erh\u00e4lt nur, wer einen Arbeitsvertrag \u00fcber 40 Wochenstunden und ein Jahr Laufzeit oder zwei Teilzeitvertr\u00e4ge vorweisen kann. Das ist in Katalonien gerade einmal ein Prozent aller Menas .<\/p>\n<div><\/div>\n<p>Benfrail, der Schrottsammler aus Poblenou, stand am Tag nach seinem 18. Geburtstag buchst\u00e4blich auf der Stra\u00dfe. Er bekam zwar \u00dcbergangsgeld f\u00fcr ein halbes Jahr, aber keinen Wohnplatz. Ein paar Monate konnte er bei einem Marokkaner in einer Metzgerei aushelfen. Der Umgang mit den Lebensmitteln und die Arbeit hinter dem Tresen machten ihm Spa\u00df, doch einen Vertrag gab es nicht. Benfrail lebte in einem besetzten Haus bei Bekannten und rutschte irgendwann ab. Fragt man ihn nach dieser Zeit, reiht er Stichworte aneinander: &#8220;Drogen, Streit wegen eines Diebstahls, eine Schl\u00e4gerei&#8221;. Ein Jahr und drei Monate verbrachte er in der Jugendhaft, weshalb, m\u00f6chte er nicht erz\u00e4hlen. Dann kam er in eine Resozialisierungsma\u00dfnahme in der Base N\u00e1utica Municipal.<\/p>\n<p>Die st\u00e4dtische Wassersportstation liegt am Stadtstrand Mar Bella. Auf der Terrasse sonnen sich ein paar Einheimische, unter einem Baldachin warten Eltern, bis der Segelkurs ihrer Kinder endet. Angel Rinc\u00f3n Font, der Verwaltungsdirektor, sitzt in seinem B\u00fcro vor dem Computer und klickt durch eine Fotogalerie aus dem letzten Jahr: Benfrail, wie er gemeinsam mit anderen Surfbretter und Zweierkajaks zum Strand tr\u00e4gt. Benfrail, wie er einer Gruppe erkl\u00e4rt, wie man beim Stand-up-Paddling das Paddel ins Wasser f\u00fchrt. &#8220;Der Junge hatte Talent, auf dem Wasser und im Umgang mit Kindern&#8221;, sagt Angel Rinc\u00f3n Font. Er h\u00e4tte ihn gern eingestellt und ausgebildet, aber es sei unm\u00f6glich, bei Gerichten und \u00c4mtern die entsprechenden Antr\u00e4ge durchzukriegen. &#8220;Dabei sind Arbeit und Respekt doch die Grundlagen f\u00fcr Integration!&#8221;<\/p>\n<p>Wenn sein ehemaliger Sch\u00fctzling alle paar Tage in der Base N\u00e1utica vorbeischaut, spendiert er ihm ein Tortillabr\u00f6tchen und einen Kakao. Manchmal nimmt er ihn mit auf den Einmaster Ic\u00e0ria, zur Spazierfahrt vor Barcelonas K\u00fcste. Geschickt balanciert Benfrail dann \u00fcber das Deck und hisst gemeinsam mit den anderen das Segel. Irgendwann, sagt \u00c1ngel Rinc\u00f3n Font, w\u00fcrde er gern in Marokko eine Segelschule aufmachen. Die Infrastruktur dort gebe es, das Know-how und Personal k\u00f6nne er liefern, auch Benfrail soll dann mit dabei sein. Doch bisher fehle ihm f\u00fcr so ein Gro\u00dfvorhaben das Geld. &#8220;Wenn ich Leuten hier erz\u00e4hle, dass ich mit marokkanischen Jugendlichen so ein Projekt starten will, sagen sie, ich sei verr\u00fcckt&#8221;, sagt Rinc\u00f3n Font. Das treibt ihn nur noch mehr an.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":67,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-118045","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/118045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/67"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118045"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=118045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}