{"id":118048,"date":"2024-02-05T14:52:27","date_gmt":"2024-02-05T13:52:27","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/?post_type=arbeitsprobe&#038;p=118048"},"modified":"2024-02-05T14:52:27","modified_gmt":"2024-02-05T13:52:27","slug":"tourismus-in-spanien-das-bessere-barcelona","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/tourismus-in-spanien-das-bessere-barcelona\/","title":{"rendered":"Tourismus in Spanien: Das bessere Barcelona?"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag scheint <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/barcelona\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Barcelonas<\/a> Altstadt beinahe stillzustehen. Mildes Sonnenlicht f\u00e4llt durch die H\u00e4userschluchten. Vor einem Gesch\u00e4ft f\u00fcr Trocken- und H\u00fclsenfr\u00fcchte lassen sich zwei \u00e4ltere Damen ein Pfund Linsen und ein Pfund Reis einpacken. Ein paar M\u00f6wen machen Jagd auf ein liegen gebliebenes St\u00fcck Brot. Eva Poch, 49 Jahre alt, sitzt auf einer Bank an der Plaza del Born und beobachtet ihren neunj\u00e4hrigen Sohn Aran beim Rollschuhfahren. Mit zwei Freunden veranstaltet er Wettrennen rings um die zum Museum umfunktionierte Jugendstil-Markthalle, in gro\u00dfen Schw\u00fcngen gleiten sie \u00fcber die Steinplatten, umfahren den h\u00f6lzernen Mast der riesigen, rot-gelben katalanischen Fahne, die sich in der Sommerbrise bauscht. Er kreischt, sie lacht: &#8220;So viel Platz zu haben, mitten in der Altstadt: Das ist einfach unbezahlbar.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Normalerweise w\u00e4ren im Sommer solch raumgreifende Sportarten unm\u00f6glich: Dann versperren Besucherinnen und Reisegruppen von Kreuzfahrtschiffen den Weg, im letzten Jahr legten mehr als 800 hier an. Vor dem Picasso-Museum und den Gaud\u00ed-Sehensw\u00fcrdigkeiten bilden sich lange Schlangen, der Stadtstrand platzt aus allen N\u00e4hten. Wie gesagt: normalerweise. Die Grenzen nach sind zwar seit Ende Juni ge\u00f6ffnet, doch gerade hat das Ausw\u00e4rtige Amt das Land wegen steigender Infektionszahlen wieder zum Risikogebiet erkl\u00e4rt. So werden die Touristen wohl auch weiterhin fernbleiben. &#8220;Dieser Sommer in Barcelona ist herrlich&#8221;, sagt Eva Poch so schwungvoll, dass ihre dunklen Locken wippen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;So einen Sommer gab es noch nie&#8221;, sagt Paco Sol\u00e9. Sein Gesichtsausdruck l\u00e4sst erkennen, dass er die Situation nicht herrlich findet, im Gegenteil. Sol\u00e9 ist 72 Jahre alt und der Inhaber des Traditionslokals Set Portes in der N\u00e4he des Hafens. Aufrecht sitzt er an einem der mit schwerem Leinen eingedeckten Tische, drau\u00dfen vor den Fenstern schaukeln ein paar bunte Girlanden im Wind. Mit Live-Konzerten und Freigetr\u00e4nken hat er versucht, nach drei Monaten Zwangspause zum Normalbetrieb zur\u00fcckzukehren. Im Juni feierten Einheimische hier ihr Wiedersehen nach dem Lockdown, doch jetzt, im Hochsommer, fehlen die Touristinnen. Gerade mal einen ausl\u00e4ndischen Gast habe er bisher gehabt. &#8220;Es ist f\u00fcrchterlich&#8221;, klagt Sol\u00e9, der in diesem Jahr <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-05\/barcelona-corona-krise-tourismusbranche-spanien-reisebeschraenkungen-urlaub\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">wohl ein ordentliches Minus machen<\/a> wird. Barcelona ohne internationale Besucher: Das geht einfach nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jahrelang z\u00e4hlte die Mittelmeermetropole zu den beliebtesten St\u00e4dteziele weltweit. Allein im letzten Jahr kamen zw\u00f6lf Millionen Touristen in die Stadt, achtzig Prozent davon aus dem Ausland. Mit zw\u00f6lf Prozent ist das Urlaubsgesch\u00e4ft eine der wichtigsten Wirtschaftss\u00e4ulen der Stadt. Und jahrelang klagten vor allem jene, die nicht daran verdienten, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-04\/spanien-tourismus-coronavirus-wirtschaftskrise-hilfsprogramm\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">jeden Sommer \u00fcber Overtourism<\/a>. \u00dcber das Gedr\u00e4nge auf den Rambles, all die Souvenirshops und die steigenden Mieten in der Altstadt. Selbst Touristen beschwerten sich, so steht es in einer Umfrage der Stadt, am h\u00e4ufigsten \u00fcber die vielen Touristen. Die Corona-Krise hat dieses Problem erst einmal erledigt. Nun stellt sich die Frage: Ist Barcelona ohne Besucherinnen tats\u00e4chlich die lebenswertere Version seiner selbst?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Paco Sol\u00e9 sch\u00fcttelt entschieden den Kopf. &#8220;Barcelona ist so eine bunte, lebendige Stadt geworden, eben weil wir sie mit anderen teilen und G\u00e4ste aus aller Welt empfangen.&#8221; Vierzig Prozent seiner Kunden stammen normalerweise aus dem Ausland, die restlichen sechzig verteilen sich zur H\u00e4lfte auf spanische Touristen und Gesch\u00e4ftsleute oder Einheimische, die sich etwas g\u00f6nnen m\u00f6chten. Sol\u00e9, der neben dem Restaurantbetrieb einen Studiengang zu Unternehmensorganisation organisiert, bezeichnet das Set Portes gern als den &#8220;FC Barcelona der Paella&#8221;: wegen der 100.000 Reisgerichte, die hier pro Jahr serviert werden, der \u00fcber 180-j\u00e4hrigen Geschichte und der prominenten G\u00e4steliste. Che Guevara war schon hier, Woody Allen auch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr, als das Leben in Barcelona eingefroren war, weil man das Haus zweieinhalb Monate nur f\u00fcr das N\u00f6tigste verlassen durfte, habe er viel \u00fcber sein Gesch\u00e4ftsmodell nachgedacht. Ohne internationale Besucher funktioniert es nicht und k\u00fcnftig, das sagen Wirtschaftsprognosen, werden die Ausl\u00e4nder wohl noch wichtiger. Denn die Kaufkraft der Einheimischen sinkt. &#8220;Wir wollen, dass Barcelona-Besucher nach ihrer Heimkehr gefragt werden: Und, warst du auch im Set Portes?&#8221; Der Wirt rechnet damit, dass es etwa anderthalb Jahre dauern werde, bis die Touristen in sein Restaurant zur\u00fcckkehren. Die Zwischenzeit will er nutzen, um die Inneneinrichtung zu erneuern. Etwas moderne Kunst hier, ein paar verspielte Lichteffekte dort &#8211; und schon k\u00f6nnte das altehrw\u00fcrdige Restaurant mit den dunkel verkleideten W\u00e4nden, den hohen Spiegeln und den schwarz-wei\u00dfen Bodenfliesen etwas zeitgen\u00f6ssischer wirken. Auch das Personal will er neu schulen. Die Kellner sollen nicht nur Herkunft der Zutaten und Zubereitungsart herunterbeten k\u00f6nnen, sondern auch die ein oder andere kulturhistorische Information zu Klassikern wie arr\u00f2s negre, mit Tintenfischtinte gef\u00e4rbtem Reis, liefern. Das schmeichle auch dem Ego der einheimischen Klientel. Denn die m\u00fcsse nat\u00fcrlich bleiben: &#8220;Sie macht uns authentisch.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass Barcelonas Bewohner in Paco Sol\u00e9s Pl\u00e4nen nur in einem<br \/>\nNachsatz auftauchen, ist einer der Gr\u00fcnde, warum Eva Poch das Set Portes seit<br \/>\nmehr als zwanzig Jahren nicht mehr betreten hat. &#8220;Seit Jahren f\u00fchle ich mich<br \/>\nals Statistin in meiner eigenen Stadt&#8221;, sagt Poch, seufzt und zieht an ihrer<br \/>\nZigarette. &#8220;Ich kann nicht glauben, dass es nach der Krise einfach so weiter<br \/>\ngehen soll wie vorher&#8221;, sagt sie, obwohl sie selbst vom Stillstand betroffen ist.<br \/>\nPoch ist Schauspielerin, ihr Mann arbeitet als B\u00fchnentechniker, s\u00e4mtliche<br \/>\nB\u00fchnen aber sind geschlossen. Das Paar h\u00e4lt sich mit Audioproduktionen f\u00fcr<br \/>\nSehbehinderte \u00fcber Wasser, doch der halbe Freundeskreis der beiden ist<br \/>\narbeitslos oder in Kurzarbeit. Trotzdem, meint sie, d\u00fcrfe man nicht einfach an<br \/>\ndie Zeit vor Corona ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p>F\u00fcr Eva Poch begann der Untergang der Stadt, als Barcelona<br \/>\nmit den Olympischen Spielen von 1992 zur Urlaubsdestination aufstieg. Damals<br \/>\nwurden die ersten schmalen Altstadtstra\u00dfen in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen verwandelt. Parallel<br \/>\ndazu schnellten die Grundst\u00fcckspreise in die H\u00f6he. Die alteingesessene B\u00e4ckerei<br \/>\nund das Kino um die Ecke schlossen, stattdessen \u00f6ffneten gro\u00dfe Modeketten ihre<br \/>\nFilialen. In den letzten zwanzig Jahren haben sich die Mieten in Barcelonas Zentrum<br \/>\nverdreifacht. Machten die alten Anwohnerinnen nicht schnell genug Platz, halfen die<br \/>\nImmobilienbesitzer nach.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie das funktioniert, hat Eva Poch selbst mit ansehen m\u00fcssen.<br \/>\nIhre Eltern leben zur Miete in der Carrer del Pi, die Rambles sind drei<br \/>\nFu\u00dfminuten entfernt. Seit die Besitzer, eine alteingesessene Adelsfamilie, vor<br \/>\nein paar Jahren beschlossen, die Wohnungen in Lofts f\u00fcr eine gut betuchte<br \/>\nKlientel aus dem Norden Europas aufzuh\u00fcbschen, dr\u00f6hnten acht Stunden t\u00e4glich<br \/>\ndie Presslufth\u00e4mmer. Erst regnete es monatelang ins Treppenhaus, weil das Dach<br \/>\nabgedeckt wurde, dann kappten Bauarbeiter die Stromleitung und die<br \/>\nWasserversorgung. Die Familie legte Beschwerde beim Rathaus ein und stellte<br \/>\nStrafanzeige, vergeblich. Erst als Mitte M\u00e4rz der Lockdown verh\u00e4ngt wurde,<br \/>\nstoppten die Bauarbeiten. &#8220;Daf\u00fcr bin ich der Pandemie dankbar&#8221;, sagt Eva Poch.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihr Sohn Aran ist m\u00fcde geworden und schnallt sich die<br \/>\nRollschuhe ab. Die beiden spazieren durch das Born-Viertel nach Hause, vorbei<br \/>\nan geschlossenen Souvenirshops und einem verrammelten Segway-Verleih. &#8220;Es kann<br \/>\ndoch eigentlich nicht so schwer sein, \u00fcber eine Lizenzvergabe f\u00fcr eine<br \/>\nvern\u00fcnftige Mischung an Gesch\u00e4ften zu sorgen&#8221;, schimpft Poch.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich versucht die linksalternative Stadtregierung<br \/>\nseit Jahren, den Massentourismus in den Griff zu bekommen. Die Lizenzvergabe<br \/>\nf\u00fcr Hotels und Pensionen wurde in der gesamten Innenstadt gestoppt. L\u00e4uft in<br \/>\nder besonders beliebten Altstadt eine Lizenz aus, wird sie nicht erneuert. Pub<br \/>\nCrawls sind verboten und wer seine Wohnung ohne Genehmigung an Touristen<br \/>\nvermietet, muss mit saftigen Geldstrafen rechnen. Der Hotelverband brandmarkte<br \/>\ndie Ma\u00dfnahmen als &#8220;wirtschaftsfeindlich&#8221;, vielen Anwohnern aber sind sie zu lax.<br \/>\nDie Corona-Krise k\u00f6nnte nun, so hofft man im Rathaus, dabei helfen, die Exzesse<br \/>\nweiter einzud\u00e4mmen: Abstands- und Sicherheitsregeln reduzieren automatisch das<br \/>\nGedr\u00e4nge und Geschiebe. Der Zugang zu Gaud\u00eds ber\u00fchmten Park G\u00fcell etwa wird um<br \/>\ndie H\u00e4lfte heruntergefahren: Statt j\u00e4hrlich neun sollen nur noch 4,5 Millionen<br \/>\nTouristen die ber\u00fchmten geschwungenen Keramikb\u00e4nke begutachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<h2><\/h2>\n<p>Zugleich will man den Qualit\u00e4tstourismus ausbauen und<br \/>\ninternationale Kongresse in die Stadt locken. Das bringt mehr Geld als die<br \/>\nTagestouristen aus Lloret de Mar oder Cityhopper, die \u00fcbers Wochenende mit dem<br \/>\nBilligflieger kommen. Zun\u00e4chst aber sollen die Bewohner mit der Stadt und ihren<br \/>\ntouristischen Aush\u00e4ngeschildern vers\u00f6hnt werden. &#8220;Eine gute Beziehung zwischen<br \/>\nden Bewohnern und der Stadt muss ebenso zum Markenkern Barcelona geh\u00f6ren wie<br \/>\nNachhaltigkeit und Innovation&#8221;, sagt Stadtrat Xavier Marc\u00e8. Das Tourismusamt<br \/>\nhat 150 Aktivit\u00e4ten zusammengetragen, die den Barcelonern helfen sollen, ihre<br \/>\nStadt wiederzuentdecken. Wer seinen Wohnsitz in der Stadt hat, darf den Park<br \/>\nG\u00fcell dauerhaft und die Sagrada Fam\u00edlia bis Ende des Jahres zu bestimmten<br \/>\nUhrzeiten kostenlos besuchen. Die Tickets waren nach wenigen Stunden<br \/>\nvergriffen.<\/p>\n<p>Urlaub in der eigenen<br \/>\nStadt: Solange das nur eine<br \/>\nvor\u00fcbergehende Begleiterscheinung der Corona-Krise ist, hat auch<br \/>\nGastwirt Paco Sol\u00e9 nichts dagegen. Parallel dazu m\u00fcsse die Stadt aber<br \/>\nalles unternehmen, um<br \/>\nwieder internationale Kunden in die Stadt zu locken. &#8220;Barcelona war<br \/>\nschon immer<br \/>\neine Stadt der Verk\u00e4ufer und H\u00e4ndler&#8221;, sagt Sol\u00e9. &#8220;Und ihr bestes<br \/>\nProdukt ist nun<br \/>\neinmal sie selbst.&#8221;<\/p>\n<p>Auch Eva Poch hat dieser Tage versucht, ihre Stadt als<br \/>\nTouristin zu erleben. Vor ein paar Tagen war sie mit Freundinnen in der<br \/>\nAltstadt essen, in einem dieser Lokale, die wegen der von der Decke<br \/>\nherabrankenden Pflanzen und der langen Tische aus unbehandeltem Holz auf<br \/>\nInstagram besonders gern etikettiert werden. &#8220;9,50 Euro hat die Lachs-Quiche<br \/>\ngekostet \u2013 und sie hat nicht einmal geschmeckt.&#8221; Die Touristen sind zwar weg,<br \/>\nihre Preise aber sind noch da. &#8220;Nat\u00fcrlich wei\u00df ich, dass man die Zeit nicht<br \/>\neinfach zur\u00fcckdrehen kann&#8221;, sagt sie. &#8220;Aber wenn wir Anwohner bewusster<br \/>\n\u00fcberlegen, wo wir unser Geld ausgeben, vielleicht k\u00f6nnen wir dann etwas von diesem<br \/>\nanderen Barcelona bewahren \u2013 \u00fcber diesen Sommer hinaus.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":67,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-118048","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/118048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/67"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118048"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=118048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}