{"id":118152,"date":"2024-05-24T18:42:15","date_gmt":"2024-05-24T17:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/?post_type=arbeitsprobe&#038;p=118152"},"modified":"2024-05-24T18:42:15","modified_gmt":"2024-05-24T17:42:15","slug":"ufos-und-ausserirdische-the-truth-is-out-there","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/ufos-und-ausserirdische-the-truth-is-out-there\/","title":{"rendered":"Ufos und Au\u00dferirdische &#8211; &#8220;The truth is out there&#8221;"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<p>Ufos und Au\u00dferirdische<\/p>\n<div>\n<div><\/div>\n<p>Schon seit den Science-Fiction-H\u00f6rspielen der 1930er-Jahre sind viele Amerikaner besessen vom Mythos der Alieninvasion. \u00a9 imago \/ Panthermedia \/ ktsdesign<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Von Arndt Peltner \u00b7 12.03.2022<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Auf dem Ufo-Kongress in Las Vegas ist ein Poster zu sehen: &#8220;We are not alone&#8221;. Wir sind nicht allein: Die Au\u00dferirdischen sind unter uns! Daran glauben besonders in den USA viele Menschen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<p>Der Ufo-Glaube der Amerikaner ist tief verwurzelt in der US-Gesellschaft. Bereitwillig erz\u00e4hlen Menschen von ihren Erfahrungen, von Berichten und eigenen Erlebnissen. F\u00fcr viele geh\u00f6ren Ufos zum Alltag. J\u00fcngst trafen sich Hunderte von Ufologen wieder auf der j\u00e4hrlichen Konferenz von MUFON, dem Mutual UFO Network, einer Organisation, die es seit \u00fcber 50 Jahren in den USA gibt und die von sich behauptet, wissenschaftlich fundiert dem UFO-Ph\u00e4nomen auf den Grund zu gehen.<\/p>\n<\/div>\n<p>Der UFO-Kongress von MUFON<\/p>\n<div>\n<p>In einem Hotel in Las Vegas treffen sich Menschen, die davon \u00fcberzeugt sind, dass Aliens schon lange mit und unter uns leben. Sie alle machen nicht den Eindruck, spinnert oder durchgeknallt zu sein. Ganz im Gegenteil, es sind zum Teil erfolgreiche M\u00e4nner und Frauen, die fest im Leben stehen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Shelley Goodman ist seit einigen Jahren aktives Mitglied der Regionalgruppe von MUFON in Nordkalifornien und arbeitet als Ermittlerin. Sie erl\u00e4utert ihre Vorgehensweise an einem konkreten Beispiel: &#8220;Hier, das ist so ein Altfall aus dem Jahr 2009, da schickte uns jemand Bilder von einem Flugobjekt, das er gesehen haben will. Als ich mit ihm sprach, erz\u00e4hlte er mir, wo er unterwegs gewesen war und was er da genau gesehen hat. Ich habe also die Fotos durch ein Programm analysieren lassen, diese EXIF-Daten, damit kann ich sehen, ob die Fotos original sind oder mit Photoshop behandelt wurden.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<p>Mit &#8220;War of the Worlds&#8221; begann der Mythos von der Alien-Invasion<\/p>\n<div>\n<p>Um die heutige Faszination vieler Amerikaner f\u00fcr Ufos und Au\u00dferirdische zu verstehen, muss man bis in die 1930er-Jahre zur\u00fcckblicken. Das H\u00f6rspiel &#8220;War of the Worlds&#8221; (Krieg der Welten) verursachte am 30. Oktober 1938 eine Panikwelle in den USA. Zwar hatte der Regisseur des St\u00fccks, Orson Welles, am Anfang der CBS-\u00dcbertragung von &#8220;The Mercury Theater on the air&#8221; noch darauf hingewiesen, dass dieses St\u00fcck am Vorabend des Halloween-Festes eine Adaption des 1898 ver\u00f6ffentlichten Romans von H. G. Wells sei, doch das ging im Folgenden unter: 20 Minuten lang klang es wie eine normale Radio\u00fcbertragung an einem Sonntagabend, immer mal wieder von kurzen Eilmeldungen der Nachrichtenredaktion unterbrochen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Kooperation mit Au\u00dferirdischen? Earl Gray Anderson, der oberste Ermittler f\u00fcr MUFON, erz\u00e4hlt auf dem Ufo-Kongress in Las Vegas die Geschichte von seiner Mutter, die ihm als F\u00fcnfj\u00e4hrigen einmal von ihrem Job berichtet hat: &#8220;&#8230; dass sie in einem sehr tief gelegenen, unterirdischen Laboratorium gearbeitet hatte. Sie nannte es eine Stadt unter der W\u00fcste. (&#8230;) da war eine alte Holzbaracke, wie auf einer Farm oder so eine Bretterbude, mitten im Nirgendwo, irgendwo in der flachen W\u00fcste. Sie hatte diesen Sicherheitsbeamten dabei, sie gingen hinein und da war ein Aufzug. Sie hatte keine Ahnung, was passieren w\u00fcrde. Sie dachte, vielleicht geht das nun ein, zwei Stockwerke runter zu einer Einrichtung unter Tage. Doch sie erz\u00e4hlte mir, dass sie Angst bekam, denn es ging immer weiter runter, ihr wurde ganz schwindlig. Und nach einer Weile ging die T\u00fcr auf und da war eine kleine Stadt unter der W\u00fcste, in der man sich in Golf Carts fortbewegte. Die Leute blieben dort f\u00fcr mehrere Monate, sie hatten Drogerien und Cafes und all das.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>&#8220;1977 ging ich mit ihr ins Kino, um &#8216;Star Wars&#8217; zu sehen. Und da begann sie wieder zur erz\u00e4hlen. &#8230; Sie meinte, ich d\u00fcrfe nie dar\u00fcber reden, denn es k\u00f6nnte ihr deshalb etwas Schlimmes passieren. Nach dem &#8216;Star Wars&#8217;-Film redete sie davon &#8211; was der Wahrheit ziemlich nah kam &#8211; dass es da Au\u00dferirdische gebe und die Bev\u00f6lkerung davon nichts wisse. Auch, dass es verschiedene Raumschiffe gebe, all das sei nicht weit hergeholt.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<p>Das Sperrgebiet Area 51<\/p>\n<div>\n<p>Die Area 51 wurde 1955 von der CIA eingerichtet, ein 100 Quadratkilometer gro\u00dfes und streng geheimes Sperrgebiet innerhalb eines riesigen abgeriegelten Milit\u00e4rgel\u00e4ndes. Ihre Existenz war jahrzehntelang noch nicht einmal von der US-Regierung best\u00e4tigt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Ger\u00fcchte und Geschichten gibt es viele \u00fcber die Area 51. Offiziell gibt die US-Regierung und das Pentagon keine Informationen \u00fcber das Testgel\u00e4nde heraus. Jahrzehntelang wurde die Existenz des Areals sogar ganz geleugnet. Lieferungen und Budgets tauchen in keinen offiziellen und zug\u00e4nglichen Dokumenten auf. Selbst Tanklastwagen mit Treibstoff, die eine milit\u00e4rische Einrichtung in Kalifornien Richtung Nevada verlassen, werden an ihrem Zielort nicht registriert.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Erst im Jahr 2013, mehr als 60 Jahre nach der Gr\u00fcndung dieses von der CIA eingerichteten Testgel\u00e4ndes, sprach das Pentagon, das amerikanische Verteidigungsministerium zum ersten Mal von der Existenz der Area 51: &#8220;Dieser Komplex wird zur Erprobung von Technologien und Systemen und zum Training f\u00fcr Operationen verwendet, die f\u00fcr die Effektivit\u00e4t der amerikanischen Streitkr\u00e4fte und f\u00fcr die Sicherheit der USA entscheidend sind. Ein Teil des Komplexes liegt am trockenen Groom Lake. Gewisse Aktivit\u00e4ten und Operationen, die am Nellis-Gel\u00e4nde in Vergangenheit und Gegenwart durchgef\u00fchrt werden, bleiben unter Verschluss und k\u00f6nnen nicht \u00f6ffentlich diskutiert werden.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<p>Leben am Rande der Area 51<\/p>\n<div>\n<p>Chuck Clarke wohnte nach seiner Pensionierung in den 1990er-Jahren l\u00e4ngere Zeit in Rachel, der n\u00e4chsten Ansiedlung zur Area 51. Er galt lange Zeit als Experte, wenn es um das Testgel\u00e4nde ging: &#8220;Die \u00d6ffentlichkeit wusste bis 1989 nichts davon, dass es diese Basis \u00fcberhaupt gab. Erst da berichtete ein Mitarbeiter in Las Vegas dar\u00fcber und das verbreitete sich dann ganz schnell. Er sagte, er sei Physiker und wurde angeheuert, um die Technik einer fliegenden Untertasse zu entschl\u00fcsseln.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Von Las Vegas kommend f\u00e4hrt man etwa zweieinhalb Stunden um ein riesiges Milit\u00e4rsperrgebiet herum, erst Richtung Norden, bevor man westlich auf den &#8220;Extraterrestrial Highway&#8221; Richtung Rachel abbiegt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>J\u00f6rg Arnu ist Informatiker und zog 1995 von Berlin zuerst nach Las Vegas, dann vor ein paar Jahren kaufte er sich ein Grundst\u00fcck in Rachel. Was ihn dorthin gebracht hat, war sein Interesse an der Area 51. Mit Geschichten von Au\u00dferirdischen, an denen medizinische Tests durchgef\u00fchrt werden, und versteckten intergalaktischen Raumschiffen braucht man ihm allerdings nicht zu kommen, davon h\u00e4lt er nichts. &#8220;Je mehr ich gesehen habe, was hier vor sich geht, desto mehr wurde mir eigentlich klar, dass das alles zwar sehr irdische Technologie ist, dass es aber wirklich geheime Projekte sind, die unsere Regierung entwickelt und legitim geheim h\u00e4lt, um die auch vor unseren Feinden geheim zu halten. (&#8230;) In den 60er-Jahren ist hier die A12 Spy Plane, was nachher die SR-71 war, entwickelt worden. Das Ding sieht heute noch aus wie aus dem Science-Fiction. Das, was hier in der Area 51 vor sich geht, ist soweit ich das beurteilen kann, sehr irdisch, aber trotzdem unheimlich interessant.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Sein Freund Chuck Clarke sieht das anders: &#8220;Es gibt da jede Menge geheime Sachen, eigentlich alles, an dem sie arbeiten, ist geheim. Wenn es da etwas geben w\u00fcrde, das nicht geheim w\u00e4re, das sie nicht verstecken wollten, dann w\u00fcrden sie es woanders testen. Es gibt da Dinge &#8211; wie soll ich das sagen &#8211; die fremde Technologie sind.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<p>Begegnungen der dritten Art<\/p>\n<div>\n<p>Shurlene Wallace und ihre Zwillingsschwester Earlene Carr haben ein Buch ver\u00f6ffentlicht: &#8220;From the Motherland to the Mothership&#8221;. Darin beschreiben die beiden die Erlebnisse von Shurlene: &#8220;Ich wurde bereits zwei, dreimal auf den Planeten Mars gebracht und habe dort mit Wesen gesprochen, die sehr menschen\u00e4hnlich wirken, M\u00e4nner und Frauen.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Ihre eineiige Zwillingsschwester Erleane Carr sagt dazu: &#8220;Als meine Schwester mir dann von ihren Erfahrungen berichtete, war ich erst mal total geschockt.&#8221; Ihre Schilderungen beschreiben sie lebhaft: &#8220;Ich kann mich dann nicht mehr bewegen. Das macht dieses Wesen mit mir, sie haben die F\u00e4higkeit, die molekulare Struktur von einem aufzubrechen. Manchmal werde ich auf ein Raumschiff gebracht, auch schon mal mit anderen Personen vom Planeten Erde, die ich dann in dem Space Ship gesehen habe.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Gwen Farrell, die zertifizierte Hypno- und &#8220;Experiencer&#8221;-Therapeutin spricht aus ihrer Praxis: &#8220;Wir sch\u00e4tzen, dass es Millionen Menschen auf der Welt gibt, die schon in irgendeiner Form solche Kontakte hatten. Was die meisten kennen, ist die Entf\u00fchrung durch Aliens. Das kennt man auch aus Filmen. (&#8230;) Die g\u00e4ngigste Form sind wohl Besuche. Da wacht man nachts auf und man sieht Wesen in seinem Zimmer. Oftmals f\u00fchlt man sich dabei bewegungsunf\u00e4hig: Man f\u00fchlt sich also paralysiert, das ist ganz normal bei Entf\u00fchrungen, aber eben auch bei Besuchen, bei denen man nicht mitgenommen wird.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>&#8220;Dann gibt es noch diese Erfahrungen, bei denen man mit einem Au\u00dferirdischen zusammenarbeitet. Das ist nicht so \u00fcblich, aber wir haben auch dar\u00fcber Berichte. Das sind dann meist eher milit\u00e4rische Einrichtungen, in denen Menschen mit menschen\u00e4hnlichen Wesen Seite an Seite arbeiten. Wo so etwas wohl vorkommt, ist Dulcey in Dawson, New Mexico. Leute arbeiten also mit Aliens beispielsweise in Labors zusammen. Manchmal sind die Au\u00dferirdischen aus freien St\u00fccken da, oftmals jedoch gegen ihren Willen.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<p>Offizielle Stimmen<\/p>\n<div>\n<p>Der fr\u00fchere Astronaut und Senator Bill Nelson leitet heute die Weltraumbeh\u00f6rde NASA. Auch f\u00fcr ihn ist klar, dass wir nicht die einzigen im riesigen Weltraum sind, erkl\u00e4rte er auf CNN: &#8220;Seitdem diese Videos der Navy-Piloten rauskamen, wollen die Leute wissen, was los ist. Sind wir alleine? Ich pers\u00f6nlich glaube das nicht.&#8221;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Ufos, Au\u00dferirdische, geheime Milit\u00e4rbasen, auf denen die Erdlinge mit den Aliens zusammenarbeiten. Besuche auf dem Mars. Selbst besucht werden von kleinen grauen M\u00e4nnchen, die durch die Wand kommen. K\u00fche, denen ohne Spuren zu hinterlassen, Organe entnommen werden. Klopfger\u00e4usche und seltsame Kreise auf einer Ranch. Und die Regierung der USA, vielleicht sogar die Regierungen der Welt, wissen davon. Betroffene sind fest davon \u00fcberzeugt, dass es nicht nur Leben auf anderen Planeten gibt. Sie glauben, dass die Aliens schon l\u00e4ngst unter uns sind. &#8220;The truth is out there&#8221;, die Wahrheit ist irgendwo da drau\u00dfen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Literatur: H.G. Wells: Krieg der Welten, Diogenes, 2005 Shurlene B. Wallace, Earlene V. Carr: From the Motherland to the Mothership: A True Story of Twins Who Reunite, as One Begins an Incredible Odyssey of Interaction with Extraterrestrials from Other Worlds, AUTHORHOUSE, 2001<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Eine Produktion von Deutschlandfunk Kultur 2022.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"author":99,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-118152","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/118152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/99"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118152"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=118152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}