{"id":118382,"date":"2024-02-13T12:14:31","date_gmt":"2024-02-13T11:14:31","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/?post_type=arbeitsprobe&#038;p=118382"},"modified":"2024-02-13T12:19:46","modified_gmt":"2024-02-13T11:19:46","slug":"ausgestiegen","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/ausgestiegen\/","title":{"rendered":"Ausgestiegen"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Jetzt sind wir dem Mittelpunkt der Erde noch etwas n\u00e4her&#8221;, sagt Eyal. Salzverkrustet wie eine Laugenbrezel hockt er neben mir in einer Schrunde am zerkl\u00fcfteten Ufer des Toten Meers. Eigentlich sind die Sinkl\u00f6cher um uns herum traurige Anzeichen daf\u00fcr, dass das Tote Meer schrumpft. Doch gerade f\u00fchle ich mich eher wie auf einem kosmischen Abenteuerspielplatz. Was durchaus zur Umgebung passt. Mein Begleiter findet sogar, dass hier, auf diesen paar Tausend Metern Uferstreifen, die Verr\u00fccktesten der Verr\u00fcckten zusammenkommen \u2013 und nimmt sich selbst nicht aus.<\/p>\n<p>Der Israeli lebt seit Monaten in einer Aussteigerkommune am tiefstgelegenen Strand der Welt. Gerade bringt er mir seine Lieblingsbesch\u00e4ftigung nahe: Kristalle pfl\u00fccken! Perfekte Salzw\u00fcrfelchen, die tief im Lehm stecken und in der Sonne blitzen wie Diamanten. Das macht mindestens so viel Spa\u00df wie Muschelnsammeln. Anschlie\u00dfend waschen wir unseren Schatz im Meer, das eigentlich ein See ist. Ohne Ebbe und Flut. Das andere Ufer verschwimmt irgendwo unter der Bergkette am Horizont. Jetzt am Nachmittag schimmern die Felsen da dr\u00fcben, auf der jordanischen Seite, r\u00f6tlich. In den n\u00e4chsten Tagen werden sie mich immer wieder \u00fcberraschen, wenn sie sich erst milchblau aus dem Dunst sch\u00e4len, gegen Abend plastischer werden und sich schlie\u00dflich in absurdem Rosa im Wasser darunter spiegeln. Ich mache Foto um Foto. &#8220;Der Garten Eden. Jeden Tag aufs Neue&#8221;, seufzt Eyal: &#8220;l\u00e4sst sich nicht einfangen, muss man er leben.&#8221; Deshalb wohnt er hier, wie ein paar Dutzend andere auch. Einige ihrer Zeltburgen, Tipis und Pavillons verstecken sich weiter oben, zwischen einem Tamariskenw\u00e4ldchen und einem Schilfhain, dem einzigen Gr\u00fcn hier. Die anderen stehen direkt am Ufer, wo es felsiger ist. Kein fester Stromanschluss. Keine Dusche. Daf\u00fcr der Blick \u00fcber den stillen See: Salzk\u00e4mme, die aus dem flachen Wasser ragen wie gefrorene Gischt \u2013 das Gef\u00fchl, aus der Zeit gefallen zu sein. <\/p>\n<p>Eigentlich reisen Touristen ans Tote Meer, um einmal wie schwerelos im Wasser zu treiben. Ich sehnte mich nach Natur und freiem Himmel. Endlich geimpft, fuhr ich von meinem Wohnort Tel Aviv aus gen Osten. Kurvte vorbei an Beduinenlagern die Stra\u00dfe von Jerusalem hinunter in die W\u00fcste, 400 Meter unter den Spiegel des echten Meeres. Immer tiefer in den Bauchnabel der Welt hinab. Die Strandb\u00e4der mit Bars und Bademeistern lie\u00df ich links liegen. Nach den Lockdowns lockte mich der wilde Strand unterhalb der Klippen Matsukei Dragot. Die Gesellschaft von Leuten, die von der Pandemie kaum etwas mitbekommen haben.<\/p>\n<p>Mit der Freiheit ist das allerdings so eine Sache: Die Stra\u00dfe hierher f\u00fchrt zwischen j\u00fcdischen Siedlungen und der pal\u00e4stinensischen Stadt Jericho hindurch zu einem israelischen Milit\u00e4r Checkpoint. Was f\u00fcr die Aussteiger Niemandsland ist, gilt in der Ober-Welt als hei\u00df umstrittenes Gebiet: Der Uferabschnitt liegt im besetzten Westjordanland und sollte nach internationalem Recht also den Pal\u00e4stinensern geh\u00f6ren. Stattdessen wird er von j\u00fcdischen Siedlern und Soldaten verwaltet. Doch ich merke schnell: Unten am<br \/>\nStrand gelten eigene Gesetze. <\/p>\n<p>Als ich das Auto hinter dem Checkpoint abgestellt habe und, mein Igluzelt auf dem R\u00fccken, die B\u00f6schung hinabsteige, ist mir noch etwas mulmig. Was erwartet mich, und vor allem wer? Einige Leute, habe ich geh\u00f6rt, sollen seit 20 Jahren hier leben und sich von Algen aus S\u00fc\u00dfwassert\u00fcmpeln ern\u00e4hren. Eyal, der Kristallsch\u00fcrfer, hat sein schwarzes Zelt auf halbem Weg zum Ufer platziert und winkt von Weitem. Bewehrt mit Bambusrippen gegen den Wind, ist es eine der ehrgeizigeren Konstruktionen. Eyal hat ein zweites Leben, in dem ist er Architekt und lebt in seinem Haus bei Jerusalem. &#8220;Mit toller Aussicht. Aber doch ein Gef\u00e4ngnis&#8221;, findet er. Deshalb wechselt er immer mal wieder zwischen seinen beiden Leben hin und her. Hier am Strand ist er eine Art selbst ernannter Pf\u00f6rtner: empf\u00e4ngt Neuank\u00f6mmlinge, sch\u00e4tzt ab, ob jemand Probleme machen k\u00f6nnte, kennt alle. \u00dcber seinem Zelt flattert eine Fantasiefahne. Darunter baumelt ein Davidstern. Bevor Eyal Dutt trug, hatte er Schl\u00e4fenlocken. Er zeigt auf einen der jordanischen Berge: &#8220;Der gro\u00dfe Elefant.&#8221; Der Name sei ein Milit\u00e4r Code zur Orientierung. Aus Eyals Armeezeit stammt auch die Kugel in seinem Hintern: Bei einer Truppen\u00fcbung schoss einer daneben. Im Winter sp\u00fcre er das kalte Metall, sagt er. Der letzte war jedoch so mild, dass Eyal vor drei Monaten beschloss, erst mal hier drau\u00dfen zu bleiben. <\/p>\n<p>Am Strand, sagt er, sei die Orientierung einfach: Die Sehensw\u00fcrdigkeiten l\u00e4gen im Norden. Auch die S\u00fc\u00dfwassert\u00fcmpel zum Baden. H\u00fcten solle ich mich vor Dafna, dem Strandschwein. Das Schwein war ein Ferkel, als ein Aussteiger es mitbrachte. Nun ist es eine rabiate Sau und streift nachts durch die Zelte. Getauft wurde es in Erinnerung an eine Aussteigerin namens Dafna, die sich bei allen durchgefuttert hat. Durch die Blume vermittelt Eyal mir mit dieser Geschichte auch eine der wenigen Regeln am Strand: Schnorrer sind nicht erw\u00fcnscht. Ich bin froh, dass ich doch noch die zweite Flasche Wein eingepackt habe. Nachdem Eyal mich eingeladen hat, mein Zelt bei seinem Fort aufzubauen, bringt ein Nachbar einen Rest Tofu mit Reis vorbei. Ich helfe beim Salat schnippeln. &#8220;H\u00e4nde gewaschen?&#8221;, fragt Eyal streng. Keiner tr\u00e4gt hier Maske. Doch ein verdorbener Magen ist kein Spa\u00df in der Salzw\u00fcste.<\/p>\n<p>Erst als die Lichter hinter uns am Checkpoint angehen und auch dr\u00fcben auf der jordanischen Seite, f\u00e4llt mir wieder ein, dass wir gar nicht so weit weg sind von Zivilisation und Obrigkeiten. Die Mineralien aus dem Toten Meer sollen nicht nur gegen Schuppenflechte helfen. Wenn sich das Bromid aus dem Wasser mit dem Sauerstoff an der Oberfl\u00e4che verbinde, steige es ins Gem\u00fct wie ein Beruhigungsmittel, hei\u00dft es. Vielleicht schlafe ich deshalb so gut. Nur einmal bilde ich mir ein, Dafna grunzen zu h\u00f6ren. Eyal hat ihr die Essensreste vors erloschene Lagerfeuer gestellt. <\/p>\n<p>Als mich die Sonne weckt, wuseln die Bewohner schon \u00fcber den Strand. &#8220;In diesem Dschungel brauchst du eine feste Struktur&#8221;, sagt Eyal, der mit seiner indischen Fl\u00f6te \u00fcber die Lehmd\u00fcnen wandelt. Zuvor hat er am Ufer M\u00fcll von Besuchern eingesammelt. Ein Junge mit Dreadlocks \u00fcbt Handstand, am Ufer sitzt eine \u00e4ltere Frau mit mond\u00e4nem Hut. Ein Wei\u00dfhaariger n\u00e4hert sich ihr. &#8220;Der l\u00e4dt sich immer Aff\u00e4ren aus der Stadt ein&#8221;, sagt Eyal kichernd und fl\u00f6tet Love Is In the Air. Ein anderer zieht ein Handw\u00e4gelchen hoch zum Checkpoint. Sein nackter Hintern leuchtet in der Sonne.<\/p>\n<p>&#8220;Was der immer da oben will?&#8221;, sagt Eyal. Ich brauche definitiv erst mal keine Struktur und auch keine Menschen. W\u00fcrde am liebsten kopf\u00fcber ins Wasser springen und weit hinauskraulen, karibikblau, wie es gerade ist. Es gibt nur zwei Haken: Im Toten Meer treibt man obenauf wie ein Korken und kann daher gar nicht richtig schwimmen. Und die Lake, zehnmal so salzig wie das Mittelmeer, juckt auf der Haut und brennt h\u00f6llisch in den Augen, wenn man sich danach nicht rasch abduscht, was hier ja nicht geht. Dazu verl\u00e4uft irgendwo da drau\u00dfen die Grenze zu Jordanien. Am Strand erz\u00e4hlen sie sich, die sei unter Wasser elektrisch gesichert.<\/p>\n<p>Stattdessen spaziere ich also gen Norden, um die \u00bbSehensw\u00fcrdigkeiten\u00ab zu suchen, die Eyal erw\u00e4hnte. Ich laufe barfu\u00df, weil Eyal meine Schuhe in ein Zelt geworfen hat (&#8220;Brauchst du nicht!&#8221;). Mal federt der Boden weich, mal knirscht er spr\u00f6de und sesamfarben wie Halva. Bald komme ich in eine Gegend, in der sich S\u00fc\u00dfwasserquellen in sprudelnden \u00c4rmchen zum Salzsee hin winden. Hier und da mit St\u00f6cken und T\u00fcchern provisorisch zu Teichen aufgestaut, mit Br\u00fccken aus B\u00e4umen \u00fcberbaut. Ich folge Fu\u00dfspuren im Schlamm und finde versteckt hinter Schilf doch noch einen Badesee. Das Wasser ist azurblau und nur leicht salzig. Auf einem Plateau entdecke ich Ge stalten aus Zweigen und Lehm: Es scheint, als seien sie zu Salzs\u00e4ulen erstarrt, w\u00e4hrend sie tanzten oder sich umarmten. Hier hat jemand einen Skulpturengarten geschaffen. Schlie\u00dflich erreiche ich ein nat\u00fcrliches Becken aus Salz, das wie ein Infinitypool t\u00fcrkisfarben an den See grenzt. Am Rand sitzt ein Mann und guckt aufs Wasser. Er gr\u00fc\u00dft auf Hebr\u00e4isch, aber an seinem weichen &#8220;P&#8221; erkenne ich ihn als Pal\u00e4stinenser. <\/p>\n<p>Manchmal \u00fcberrascht mich das Tote Meer mit Glucksger\u00e4uschen. Einmal durchbricht eine Mundharmonika die Stille. Als ob die Natur die ausgewaschenen Farben mit Formen wettmachen wollte, finde ich Kolonien nagelgro\u00dfer Salztannen, von Vorspr\u00fcngen h\u00e4ngende Z\u00e4pfchen; und schlie\u00dflich eine Couchgarnitur gro\u00dfe Formation, die sie hier \u00bbden Pilz\u00ab nennen. Am Lagerfeuer erz\u00e4hlte Eyal von ihr \u2013 und davon, wie er auf seinem letzten LSD Trip Drachen und Reiter durch die Schluchten und Kl\u00fcfte der Miniaturlandschaft preschen sah. Ich habe keine vergleichbaren Visionen. Daf\u00fcr gelingt es mir, an diesem Strand ohne Palmen das erste Mal seit Monaten wieder richtig aufzuatmen. F\u00e4rbt die Sorglosigkeit der Aussteiger bereits ab?<\/p>\n<p>In der Kommune m\u00f6gen sie nur lose verbandelt sein, aber wer sich einbringt, muss nicht von Algen leben, stelle ich nach meiner R\u00fcckkehr zum Camp fest. Eyal etwa tauscht seine Vorr\u00e4te gern gegen einen Abwasch ein. Ein Nachbar repariert Strandgut und bringt es wieder in Umlauf, gegen Essen. F\u00fcrs Erste scheint auch mein Interesse als Tauschwert zu reichen. Als ich mich am Nachmittag von Zelt zu Zelt treiben lasse, habe ich bald das Gef\u00fchl, ein wenig zu viel. Bromid eingeatmet zu haben. Alles f\u00fchlt sich leicht und surreal an. Ich treffe den Mann wieder, der in der Fr\u00fch mit dem Handkarren zum Checkpoint hochgelaufen ist. Er ist immer noch hosenlos und erz\u00e4hlt, dass er dort ein Camouflage-Netz geklaut hat, um sein Zelt zu versch\u00f6nern. Das kommt mir besonders kurios vor, nachdem er gesagt hat, dass ihm seine Eltern mehrere H\u00e4user vererbt h\u00e4tten. Bei Kaffee mit Kardamom zeigt er mir Fotos auf seinem Smartphone. Er ist Israeli, war aber fr\u00fcher Fotograf in einem Fetischclub in London. Nun lebt er seit \u00fcber einem Jahr nackt am Strand und teilt sich das Zelt mit seinem arabischen Freund.<\/p>\n<p>&#8220;Weiter im S\u00fcden ist es noch ruhiger&#8221;, sagt Nachbar Ori, der mit seinem Kahlkopf und der Pluderhose wie ein nepalesischer M\u00f6nch aussieht. Er hat sein Zelt ums Eck unterhalb der Klippe aufgestellt, neben seinem privaten S\u00fc\u00dfwasserloch. Ori ist Lehrer f\u00fcr Acroyoga, eine Mischung aus Yoga, Thai Massage und Akrobatik, die paarweise ge\u00fcbt wird. Im Lockdown hat Ori via Zoom Meditationsunterricht gegeben. Jetzt will er die Gelegenheit und mich als Acroyoga-Partnerin nutzen. Dass ich keine Erfahrung habe, l\u00e4sst er nicht gelten. Schon &#8220;fliege&#8221; ich, mit den H\u00fcften auf seinen Fu\u00dfsohlen balancierend, die er, auf dem R\u00fccken liegend, gen Himmel streckt. Er gibt mir Anweisungen \u2013 &#8220;Hintern hoch&#8221;, &#8220;Beinestrecken&#8221; \u2013 und man\u00f6vriert mich dabei durch die Luft. &#8220;Entspann dich!\u00ab Als ich die Augen \u00f6ffne, steht der Salzsee kopf. Ein junges Paar schwebt in inniger Umarmung darin. Der Mond ist aufgegangen. Diesmal kann ich kein Foto machen. Will ich auch nicht, ich will den Moment so abspeichern, wie er sich anf\u00fchlt: weit! Vielleicht ist es das sterbende Meer, die Ahnung, dass alles seine Zeit hat: die irren Farbwechsel im Wasser, die knirschenden Kristalle, der Infinitypool, um den Eyal schon trauert, weil ihn sicher bald ein Sinkloch verschluckt. &#8220;Alles ist hier intensiver&#8221;, sagt Ori, &#8220;im Guten wie im Schlechten.&#8221; Es gebe diese magischen Stunden. Aber auch die Tage, an denen gestritten werde oder einer von Drogen oder einfach vom Leben eine Psychose bekomme.<\/p>\n<p>Zum Wochenende wird es laut, Feiervolk aus Tel Aviv f\u00e4llt ein, ich f\u00fchle mich etwas beraubt um mein Abenteuer und beschlie\u00dfe, gegen den Strom zur\u00fcckzuschwimmen. Auf der R\u00fcckfahrt halte ich an einem Strandbad. Noch mal auf den Salzsee gucken, nach schwingen lassen. Und eine Dusche! Das Bad hei\u00dft Kalya. Wegen des Kaliums, das hier abgebaut wurde, und der israelischen Siedlung, die es betreibt. Unter bew\u00e4sserten Palmen wartet ein Shuttlebus, der zum Wasser hinunterf\u00e4hrt. In der tiefstgelegenen Bar der Welt, ein Holzbau mit offenem Dach und einer Klimaanlage wie ein Eissturm, esse ich Falafel. &#8220;Die werden jeden Morgen von den pal\u00e4stinensischen Mitarbeitern aus Jericho mitgebracht&#8221;, sagt der pal\u00e4stinensische Koch. Der Badebereich ist mit Bojen abge sperrt. Einige Israelis und eine pal\u00e4stinensische Familie treiben wie Kaffeekr\u00e4nzchen auf dem R\u00fccken. Andere haben sich mit Heilschlamm eingeschmiert. Die Frauen<br \/>\ntragen den Hidschab auch im Wasser. F\u00fcr viele Pal\u00e4stinenser ist der Salzsee ein trauriger Kompromiss. Nicht zuletzt, da sie an die Siedler Eintritt zahlen m\u00fcssen. Und das Mittelmeer ist zwar nah, doch f\u00fcr sie unerreichbar: Es liegt hinter Checkpoints und dem israelischen Sperrwall. Auf dem Weg zu den Sonnenschirmen schmerzen mir pl\u00f6tzlich die Sohlen vom Barfu\u00dflaufen. Der See kommt mir nackt vor, das Licht harsch. So f\u00fchlt er sich also an, der Kater nach meinem Ausstieg auf Zeit.<\/p>\n<p>Zu Hause fallen Salzklunker aus meiner Tasche, Eyal hat mir meinen Anteil am Sch\u00fcrfgut hineingeschmuggelt. Die Salzw\u00fcrfel sind jetzt ganz klar und zeigen Einschl\u00fcsse aus schwarz wei\u00df gestreiftem Lehm. Ich lege sie in eine Schale, und manchmal nehme ich sie in die Hand. Doch mit den Tagen scheinen sie sich aufzul\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"author":103,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-118382","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/118382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118382"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=118382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}