{"id":122444,"date":"2025-03-16T13:11:47","date_gmt":"2025-03-16T12:11:47","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/?post_type=arbeitsprobe&#038;p=122444"},"modified":"2025-03-16T13:11:47","modified_gmt":"2025-03-16T12:11:47","slug":"indonesien-auf-der-documenta-fifteen-von-der-kunst-in-dialog-zu-treten","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/indonesien-auf-der-documenta-fifteen-von-der-kunst-in-dialog-zu-treten\/","title":{"rendered":"Indonesien auf der documenta fifteen: Von der Kunst, in Dialog zu treten"},"content":{"rendered":"<div>Viele Kunst- und Indonesien-Interessierte fieberten der documenta fifteen entgegen. Als kurz nach der Er\u00f6ffnung der Ausstellung auf dem Banner People\u2019s Justice der indonesischen K\u00fcnstler:innengruppe Taring Padi eine Figur entdeckt wurde, die sich antisemitischer Bildsprache bediente, r\u00fcckte die Kunst jedoch in den Hintergrund. Die documenta fifteen katapultierte sich in die Medien und Politik. Die Emp\u00f6rung war gro\u00df. In diesem aufgeheizten Klima wurden zwar immer wieder Rufe nach Dialog laut, der aber bisher nicht oder nur ansatzweise gef\u00fchrt werden konnte. Dabei liegt gerade hierin eine Chance, voneinander zu lernen und so globalen Problemen wie Antisemitismus, kapitalistischer Ausbeutung sowie die Aufarbeitung und Nachwirkungen des Kolonialismus gemeinsam zu begegnen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass antisemitische Bildsprache auf dem Kunstwerk People\u2019s Justice von Taring Padi thematisiert und kritisiert werden muss. Gleichzeitig sind die Arbeiten von Taring Padi in der indonesischen Kunstszene nach der Suharto-Herrschaft und im gegenw\u00e4rtigen postkolonialen Diskurs ein wichtiger Teil der indonesischen Zivilgesellschaft. Die Gruppe setzt sich seit mehr als 20 Jahren f\u00fcr Menschenrechte, Demokratie und Toleranz gegen\u00fcber religi\u00f6sen und ethnischen Minderheiten ein. Deswegen verdient ihre Kunst Beachtung und darf nicht auf die in den Medien viel diskutierten Details des Werkes People\u2018s Justice reduziert werden.<\/div>\n<p>Die documenta hat immer wieder f\u00fcr Skandale gesorgt. In ihrer Anfangszeit stand dabei insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im Fokus. Als die erste documenta 1955 er\u00f6ffnet wurde, war die Kunstaustellung auch als ein Neuanfang konzipiert worden: Westdeutschland wollte an die Moderne des Westens anschlie\u00dfen. Doch auch K\u00fcnstler mit Nazi-Vergangenheit konnten ihre Werke pr\u00e4sentieren, und Werner Haftmann, der zusammen mit Arnold Bode die ersten documenta Kunstschauen leitete, war, wie sp\u00e4ter bekannt wurde, NSDAP-Mitglied. In der Anfangszeit bot die documenta j\u00fcdischen K\u00fcnstler:innen hingegen keinen Raum. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks wurde die documenta insgesamt internationaler und \u00f6ffnete sich allm\u00e4hlich auch f\u00fcr K\u00fcnstler:innen aus dem Globalen S\u00fcden. Als Okwui Enwezor 2002 die Leitung der documenta 11 \u00fcbernahm, wurde die Kunstaustellung erstmals von einem Kurator aus dem Globalen S\u00fcden geleitet.<\/p>\n<div>Zwanzig Jahre sp\u00e4ter ging man in Kassel noch einen Schritt weiter: Mit ruangrupa aus Indonesien wurde gleich ein ganzes Kollektiv mit der Leitung der documenta betraut. Mit ihrem lumbung (Reisspeicher)-Konzept, das Solidarit\u00e4t und kollektive Arbeitsweise betont, m\u00f6chten ruangrupa den Blick f\u00fcr globale Probleme auch aus der Sicht des Globalen S\u00fcdens st\u00e4rken, aber gleichzeitig betonen, dass Probleme wie Kriege, der Klimawandel oder soziale Ungleichheit Menschheitsprobleme sind, die nur gemeinsam zu l\u00f6sen sind.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Allerdings kreiste die Diskussion in Deutschland schon lange vor der Er\u00f6ffnung der diesj\u00e4hrigen documenta am 18. Juni 2022 um ein anderes Thema. Seit auf einem Kasseler Blog Anfang des Jahres Vorw\u00fcrfe laut wurden, dass ruangrupa und andere K\u00fcnstler:innen, die auf der documenta ihre Werke ausstellen werden, judenfeindliche Ansichten h\u00e4tten, haben einige Medien diese Anschuldigungen aufgegriffen. Viele Anschuldigungen stellten sich als unhaltbar heraus, wie dann die Leitung der documenta betonte und leider reproduzierte der Blogeintrag auch rassistische Klischees. Auch die einfache Gleichsetzung von Antizionismus, Israel und Antisemitismus, wie sie sich auf dem Blog findet, erschwert eine sachliche Auseinandersetzung.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Nichts desto trotz war das Thema Antisemitismus gesetzt, und schon kurz nach der Er\u00f6ffnung kam es dann zum Eklat. Auf einem Bild des indonesischen K\u00fcnstler:innenkollektives Taring Padi waren zwei Figuren zu sehen, die f\u00fcr Emp\u00f6rung sorgten: Zum einen handelte es sich um einen Soldaten mit Gasmaske \u2013 oder in anderen Lesarten, mit Schweinegesicht \u2013 der auf seinem Helm die Aufschrift \u201aMossad\u2018 tr\u00e4gt. Zum anderen befindet sich in dem acht mal zw\u00f6lf Meter gro\u00dfem wimmelbildartigen Banner auch eine Figur mit Schl\u00e4fenlocken, roten Augen, Anzug und einem Hut, auf dem SS-Runen abgebildet sind \u2013 also eine Figur mit stereotypischen antisemitischen Darstellungen und einer Opfer-T\u00e4ter Verkehrung, symbolisiert durch das SS-Symbol am Hut. Beide Darstellungen befinden sich auf der linken Seite des Banners, in dem die b\u00f6sen M\u00e4chte dargestellt werden.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das Werk wurde im Jahr 2002 von mehreren K\u00fcnstler:innen angefertigt, so dass heute schwer zu sagen ist, wer die entsprechenden Stellen gemalt hat. Wie Taring Padi als Kunstkollektiv mit linkem Selbstverst\u00e4ndnis immer wieder betont, ging es darum, kapitalistische und neokoloniale Ausbeutungsstrukturen auf der linken Seite des Werkes darzustellen, und dabei eine Bildsprache zu verwenden, die auch von Arbeiter:innen und B\u00e4uer:innen verstanden wird, und nicht darum, J\u00fcd:innen zu diskreditieren. Die interessante Frage ist allerdings, warum diese Kapitalismuskritik unter anderem auf antij\u00fcdische Symbolsprache zur\u00fcckgreift und welche anderen Darstellungsformen hier stattdessen angebracht w\u00e4ren. Leider wurden es aber zun\u00e4chst vers\u00e4umt hierzu eine sachliche Debatte mit den Kollektiven zu f\u00fchren.<\/div>\n<p>Diejenigen, die im Vorfeld der documenta Judenfeindlichkeit bef\u00fcrchteten, sahen sich best\u00e4tigt: Wie konnte es sein, so der Tenor, dass auf einer Kunstausstellung in Deutschland Abbildungen gezeigt werden, die an die antij\u00fcdische NS-Propaganda erinnern? In andere Beitr\u00e4ge wird betonten, dass Antisemitismus und antisemitische Bildsprache ein globales Problem darstellen. Wieder andere prangern eine Antisemitismus-Akzeptanz in Deutschland an. Was jedoch in den Medien nur sp\u00e4rlich Raum fand waren Beitr\u00e4ge, die den kulturellen Kontext Indonesiens beleuchteten. Dabei darf es nat\u00fcrlich nicht darum gehen, antisemitische Bildsprache durch einen Kulturrelativismus zu verharmlosen. Wohl aber ist es wichtig nach der Entstehung und der Adaptionen dieser Bildsprache zu fragen. Ein Weg f\u00fchrt sicherlich zur\u00fcck in die Kolonialzeit und verweist auf den Export antisemitischer Stereotypen in die Kolonien, wie auch Ade Darmawan von ruangrupa im Interview in dieser Brosch\u00fcre erkl\u00e4rt.<\/p>\n<div>Allerdings kann auch erg\u00e4nzt werden, dass im heutigen Indonesien im Zuge einer konservativ-islamischen Wende, in der auch antiisraelische Ressentiments verst\u00e4rkt auftreten, antisemitische Diskurse aus arabischen Staaten \u00fcbernommen wurden. Es ist wichtig, die kulturellen Zusammenh\u00e4nge und die Bildsprache Indonesiens zu verstehen. Nach den Massenmorden an Kommunist:innen zwischen 1965 und 1968, die mit Wissen und zum Teil auch mit Hilfe des Westens durchgef\u00fchrt wurde, suchen K\u00fcnstler:innen und Aktivist:innen nach M\u00f6glichkeiten, Ausbeutung, Unrecht und Gewalt auszudr\u00fccken, \u00fcber ihre Erfahrungen zu berichten und die Schuldigen zu benennen. Dennoch bleibt Antisemitismus ein Problem, und ein Dialog auf Augenh\u00f6he sollte nicht hinter dieser Feststellung zur\u00fcckfallen. Hintergr\u00fcnde hierzu liefert der Beitrag von Wulan Dirgantoro und Elly Kent in dieser Brosch\u00fcre.<\/div>\n<p>Nach den ersten Wochen der Emp\u00f6rung fanden auch Beitr\u00e4ge, die differenzierte Analysen boten, ihren Weg in die Medien. So attestiert beispielsweise der Holocaust-Forscher Michael Rotberg der Darstellung eine antisemitische Reduktion schwer greifbarer Kr\u00e4fte wie Kapitalismus und Neokolonialismus, weist aber auch auf die Mischung von europ\u00e4ischer und indonesischer Bildsprache hin. Diese Geschichte der Symboliken gelte es nun genauer unter die Lupe zu nehmen. Es meldeten sich aber auch Stimmen zu Wort, die nicht nur Solidarit\u00e4t mit Taring Padi und ruangrupa forderten, sondern gar in Frage stellten, dass es sich bei der Darstellung des stereotypen Juden mit Rei\u00dfz\u00e4hnen und Schl\u00e4fenlocken um eine antisemitische Darstellung handelte. So kontraproduktiv die Emp\u00f6rungswelle in ihrem oft anma\u00dfenden, belehrenden Ton war, so ist es doch auch sehr problematisch, wenn die offensichtlich antisemitische Bildsprache geleugnet wird: In dem Bild geht es selbstverst\u00e4ndlich um Kapitalismuskritik, die aber in dem besagten Werk zum Teil mit dem h\u00f6chst problematischen Mittel der antisemitischen Bildsprache betrieben wurde.<\/p>\n<p>ruangrupa und Taring Padi haben sich l\u00e4ngst \u00f6ffentlich daf\u00fcr entschuldigt, dass mit dem Bild Gef\u00fchle von J\u00fcd:innen verletzt wurden, haben aber auch betont, dass sie es sehr bedauern, dass es kaum M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen respektvollen Dialog gab in dem sowohl sie als auch die Kunstinteressierten in Deutschland etwas lernen k\u00f6nnen. Im Interview \u201eWir \u00fcbernehmen Verantwortung\u201c in dieser Brosch\u00fcre mit Kate Brown reflektiert Taring Padi die Kontroverse um seine Kunst. Diese wird nicht nur in Deutschland heftig diskutiert, sondern die K\u00fcnstler:innen sehen sich auch der indonesischen Kulturszene mit Fragen konfrontiert \u2013 die jedoch in eine andere Richtung gehen, wie Christina Schott in ihrem Beitrag \u201eVon der Kunst, einander zu verstehen\u201c berichtet.<\/p>\n<div>Mit unserer Brosch\u00fcre m\u00f6chten wir in das kulturelle und politische Umfeld, in dem Taring Padi arbeitete und das Bild entstanden ist, Einblicke geben. Vanessa von Gliszczynski stellt uns Taring Padis Werke in den Kontext indonesischer Geschichte seit der gewaltsamen Machtergreifung Suhartos 1965. Es geht darum zu vermitteln welche Intention die K\u00fcnstler:innen hatten, und dass es ihnen nicht um das Propagieren von Judenhass ging. Dies anzuerkennen w\u00e4re eine Grundvoraussetzung eines ernsthaften Dialogs durch den auch die K\u00fcnstler:innen aus Indonesien etwas mitnehmen k\u00f6nnen. Andersherum halten wir es f\u00fcr wichtig, \u00fcber die Ziele und Kontexte der Kunstwerke aus Indonesien aufzukl\u00e4ren, damit auch Kunstinteressierte hierzulande sich mit Themen wie globale Ungleichheiten und Ausbeutungssysteme in Indonesien, auseinandersetzen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>ruangrupa war mit dem lumbung-Konzept angetreten um auf der documenta fifteen einen Raum f\u00fcr Austausch zu schaffen. Austausch bedeutet auch kritischer Dialog, Austausch lebt von unterschiedlichen Positionen. ruangrupas lumbung-Konzept basiert auf einem egalit\u00e4ren Austausch, und es liegt hier an der Gemeinschaft der K\u00fcnstler:innen und der Besucher:innen zu diskutieren was Kunst darf und soll, um dann gemeinsam dar\u00fcber entscheiden zu k\u00f6nnen. F\u00fcr den Abbau des Banners People\u2019s Justice gibt es gute Gr\u00fcnde, aber es w\u00e4re wichtig gewesen, diese zun\u00e4chst im Dialog mit den K\u00fcnstler:innen zu erarbeiten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ziel eines Dialoges darf es nicht blo\u00df sein, sich hierzulande zu emp\u00f6ren, sondern auch aktiv etwas zum Abbau von antisemitischen Ideologien zu leisten. Antisemitische Symbolsprache, die einst durch den Kolonialismus nach Indonesien gelangte, wird nun mitunter verwendet um das Leid der Pal\u00e4stinenser:innen oder generell neokoloniale oder kapitalistische Praktiken zu kritisieren. Das ist gef\u00e4hrlich, auch f\u00fcr die J\u00fcd:innen in Indonesien selbst, die aufgrund antisemitischer Ressentiments ihren Glauben nur noch im Verborgenen praktizieren k\u00f6nnen. Was es bedeutet in Indonesien j\u00fcdisch zu sein, schildert uns Devandy Ario Putro in einem sehr pers\u00f6nlichen Beitrag.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Dennoch ist es nach unserem Daf\u00fcrhalten wichtig, die Bezugspunkte, die aus den Erfahrungen des Kolonialismus und Neokolonialismus hervorgegangen sind, erst zu nehmen, um gemeinsam zu \u00fcberlegen, wie unterschiedliche Leiderfahrungen in Kunst und politischen Ansichten zum Ausdruck kommen k\u00f6nnen. Indonesien hat eine leidvolle Geschichte. Koloniale Ausbeutung, der Kampf um Unabh\u00e4ngigkeit, der Massenmord an Anh\u00e4nger:innen und Mitgliedern der Kommunistischen Partei, der je nach Sch\u00e4tzung einigen Hunderttausend bis drei Millionen Menschen das Leben kostete und die darauf folgende 32-j\u00e4hrige Diktatur sind nur einige Episoden, von denen uns indonesische Kunst berichtet.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wir hoffen, mit dieser Brosch\u00fcre einen Beitrag f\u00fcr einen Dialog zu leisten, der bei allen Emotionen auch darauf setzt zu verstehen. Daf\u00fcr bietet diese Brosch\u00fcre Hintergr\u00fcnde und Analysen. Doch was eignet sich dazu mehr, als die K\u00fcnstler:innen und Aktivist:innen von ruangrupa und Taring Padi zu Wort kommen zu lassen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wir w\u00fcnschen allen Leser:innen eine informative Lekt\u00fcre und wertvolle Perspektiven.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Nora Drohne, Timo Duile, Raphael G\u00f6pel, Monika Schlicher und Christina Schott<\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":122658,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-122444","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/122444","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122658"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122444"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122444"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=122444"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}