{"id":122456,"date":"2025-02-28T14:01:13","date_gmt":"2025-02-28T13:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/weltreporter.net\/?post_type=arbeitsprobe&#038;p=122456"},"modified":"2025-02-28T14:09:10","modified_gmt":"2025-02-28T13:09:10","slug":"kinderjockeys-von-sumbawa-die-reiter-des-schicksals","status":"publish","type":"arbeitsprobe","link":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/arbeitsprobe\/kinderjockeys-von-sumbawa-die-reiter-des-schicksals\/","title":{"rendered":"Kinderjockeys von Sumbawa: Die Reiter des Schicksals"},"content":{"rendered":"<p>Die Sekunden vor dem Start ziehen sich hin wie in Zeitlupe. Firman h\u00e4lt sich krampfhaft an den Z\u00fcgeln des Pferdes fest, auf das ihn sein Onkel Abdul Ghani gerade erst gesetzt hat. Der F\u00fcnfj\u00e4hrige kennt das Pferd nicht, nicht einmal seinen Namen \u2013 es geh\u00f6rt einem reichen Gesch\u00e4ftsmann aus der Bezirkshauptstadt, der daf\u00fcr bezahlt, dass der Junge es reitet. Das Pferd ist nerv\u00f6s, es versucht sich aus dem starken Griff des fremden Mannes und der engen Startbox zu befreien. Von oben brennt die sengende Mittagssonne.<\/p>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Links und rechts von Firman klammern sich f\u00fcnf weitere Jungen an die aufgeregten Pferde. Sie sitzen auf dem blo\u00dfen Pferder\u00fccken, ohne Sattel, ihre nackten F\u00fc\u00dfe suchen Halt am glatten Pferdefell. Ihre K\u00f6pfe dr\u00fccken sie eng an die H\u00e4lse der schnaubenden Tiere, die Gesichter unter wollenen Masken und schlecht sitzenden Reiterhelmen versteckt. Auf den gelb gestrichenen Metallverschl\u00e4gen zwischen den sechs Startboxen kauern ihre V\u00e4ter, Onkel oder gr\u00f6\u00dferen Br\u00fcder, um die Pferde in Schach zu halten und gleichzeitig mit Schl\u00e4ge f\u00fcr das Rennen \u201eaufzuheizen\u201c. Das ganze Startgestell, das auf R\u00e4dern steht, wackelt.<\/p>\n<p>Als mit einem metallischen Schlag die Fallt\u00fcren vor den Startboxen hochklappen, geschieht alles wie automatisch. Die Pferde preschen in der tropischen Mittagshitze los, Staubwolken wirbeln hinter ihnen her, von einer \u00fcberdachten Trib\u00fcne kommen anfeuernde Schreie der Zuschauer. Firmans Pferd sackt kurz nach vorne weg, doch der Junge kann sich halten und f\u00e4ngt an, das Hinterteil seines Reittiers mit der Gerte zu bearbeiten, wie er es beigebracht bekommen hat. 1400 Meter lang ist die sandige Rennstrecke vor ihm, etwa 1,6 Minuten ben\u00f6tigen die Tiere mit ihren Jockeys, um die \u201ePanda\u201c-Arena au\u00dferhalb der Stadt Bima auf der indonesischen Insel Sumbawa anderthalbmal zu umrunden.<\/p>\n<p>\u201eAls ich zum ersten mal bei einem Rennen auf Sumbawa war, konnte ich kaum glauben, wie klein die Jockeys waren. Ich machte Bilder, viele Bilder, und dann st\u00fcrzte genau vor mir ein Junge vom Pferd\u201c, erz\u00e4hlt der Fotograf Romi Perbawa. \u201eDer Junge schrie vor Schmerz, er hatte sein Schulterbein gebrochen, es gab keine Ambulanz vor Ort. Also brachte ich ihn mit meinem Wagen in die n\u00e4chste Klinik, wo er verbunden wurde. Bis heute bin ich mit seiner Familie befreundet.\u201c \u00a0Seit diesem Erlebnis lie\u00df den heute 48-J\u00e4hrigen das Schicksal der Kinderjockeys nicht mehr los. Perbawa, der in der Drei-Millionen-Stadt Surabaya auf der Insel Java lebt und selbst zwei Kinder hat, fuhr immer wieder zur\u00fcck auf das 700 Kilometer weiter \u00f6stlich gelegene Sumbawa, um die Geschichten der kleinen Jockeys einzufangen. Er ging zu ihren Familien, sprach mit Eltern, deren S\u00f6hne bei den Rennen verletzt worden oder sogar gestorben waren, wollte herausfinden, was sie dazu trieb, ihre Kinder einer solchen Gefahr auszusetzen. Er traf auch Pferdebesitzer, meist hohe Beamte oder reiche Gesch\u00e4ftsleute \u2013 teils aber auch echte Pferdefreaks \u2013 sowie deren Mittelsm\u00e4nner, Trainer und Pferdepfleger. Und er lernte vor allem eines: Es gibt keine einfache Antwort.<\/p>\n<p>Dass Jungen auf Sumbawa Pferderennen reiten, hat eine lange Tradition: Die st\u00e4mmigen Sumbawa-Pferde werden nur 1,2 Meter hoch \u2013 zu klein f\u00fcr Erwachsene. Auf diese Tradition berufen sich lokale Politiker und Organisatoren, wenn es Proteste von Menschrechtlern und Kinderschutzorganisationen gegen den brutalen Sport gibt, bei dem immer wieder Kinder verst\u00fcmmelt werden oder gar umkommen. Das Leben auf der kargen Insel Sumbawa ist harsch, es ist eine der \u00e4rmsten Regionen Indonesiens, f\u00fcr Reisanbau zu trocken. Doch die Menschen sind stolz auf ihre alte Kultur, schon im einst m\u00e4chtigen Sultanat Bima spielten Pferde eine wichtige Rolle. Wer heute etwas auf seinen sozialen Status h\u00e4lt, muss ein Rennpferd besitzen. Tats\u00e4chlich berichten die Dorf\u00e4ltesten \u00fcberall auf Sumbawa davon, dass es schon in ihrer Jugend Pferderennen gab und in der Jugend ihrer Eltern ebenfalls. Allerdings handelte es sich damals eher um eine Art Initiationsritus f\u00fcr Jungen, die in die Pubert\u00e4t kamen \u2013 viele sprechen von mindestens 12- bis 14-J\u00e4hrigen. Zudem fand das Kr\u00e4ftemessen auf einer geraden Strecke ohne Kurven und auf weichem Untergrund statt. Die ersten Rennen in einer festen Arena veranstalteten die niederl\u00e4ndischen Kolonialherren in den 1930er-Jahren in Bima. Auch gewettet wurde erst sp\u00e4ter \u2013 was in der streng islamischen Kultur zumindest auf dem Papier noch heute illegal ist, aber dennoch eifrig bei jedem Rennen praktiziert wird.<\/p>\n<p>\u201eDie Jockeys werden immer j\u00fcnger \u2013 mittlerweile werden schon Vierj\u00e4hrige trainiert\u201c, beklagt Romi Perbawa. \u201eJe leichter die Jungen, desto schneller die Pferde, desto besser die Preisgelder, das ist die perfide Rechnung.\u201c Dabei kommt der Reiternachwuchs immer aus bed\u00fcrftigen Familien. Kein reicher Besitzer der bis zu 10.000 Franken teuren Pferde w\u00fcrde seine S\u00f6hne dem Risiko der ungesicherten Rennen aussetzen. Die Entschuldigung ist in der Regel, dass die eigenen Kinder \u201ekein Talent\u201c h\u00e4tten. Stattdessen \u201emieten\u201c sie die Jockeys an, die f\u00fcr jedes einzelne Rennen nach festen S\u00e4tzen bezahlt werden und bei einem Sieg \u2013 wenn der Pferdebesitzer gro\u00dfz\u00fcgig ist \u2013 oft auch die Pr\u00e4mie behalten darf, etwa ein Moped, eine Kuh oder ein K\u00fchlschrank.<\/p>\n<p>Die Familie von Abdul Ghani kennt Perbawa, seitdem dessen \u00e4ltester Sohn Riang ein Star der Jockey-Szene war. Der 35-j\u00e4hrige Fischer Ghani aus dem Dorf Godo bei Bima ist selbst nie geritten, auf eine Familientradition wie bei vielen anderen Jockeys kann er sich also nicht berufen. Er ging jedoch gern zu den Rennen in der nahen Arena, er mochte die spannungsgeladene Atmosph\u00e4re und bewunderte den Mut der Jockeys \u2013 und er sah, wie viel Geld die Jungen f\u00fcr ihre waghalsigen Ritte bekamen: bis zu 300.000 Rupiah (21 Franken) an einem normalen Trainingstag, bei Rennen mindestens vier Millionen Rupiah (285 Franken) f\u00fcr einen zehnt\u00e4gigen Einsatz. Seine Fischzucht brachte ihm durchschnittlich nicht mehr als 400.000 Rupiah (28,5 Franken) im Monat ein.<\/p>\n<p>Also begann er seinen damals achtj\u00e4hrigen Sohn zu trainieren, der sich als Talent herausstellte. \u201eAm Anfang hatte ich Angst \u2013 aber ich durfte nicht aufh\u00f6ren, sonst hat mich mein Vater geschlagen\u201c, erinnert sich der heute 15-j\u00e4hrige Riang an die ersten Trainings. Neben der Mittelschule hilft er mittlerweile als Pferdepfleger im Stall: \u201eJetzt vermisse ich das Reiten, aber ich bin schon zu gro\u00df. So kann ich den Pferden wenigsten nahe sein.\u201c Mit dem Geld, das Riang nach Hause brachte, sanierte die Familie ihr Haus, kaufte K\u00fchlschrank, Fernseher und die dazugeh\u00f6rige Satellitensch\u00fcssel \u2013 und bezahlte das Schulgeld f\u00fcr die insgesamt f\u00fcnf Kinder. Der zweite Sohn Rendi musste schon mit sechs Jahren aufs Pferd, der n\u00e4chstj\u00fcngere Hendri mit f\u00fcnf Jahren. Beide waren mittelm\u00e4\u00dfig erfolgreich, sind mit zehn und zw\u00f6lf Jahren jetzt aber so gro\u00df, dass sie bei Rennen kaum noch gebucht werden.<\/p>\n<p>\u201eMan kann es den Familien nicht \u00fcbelnehmen, dass sie ihre Kinder aufs Pferd setzen \u2013 sie haben kaum andere Perspektiven, sich aus der Armut zu befreien\u201c, erkl\u00e4rt Romi Perbawa, der die Karriere der Jungen in seinen Bildern festgehalten hat. \u201eSie sind au\u00dferdem stolz auf ihre S\u00f6hne, die zumindest kurzfristig zu den Helden der lokalen Gesellschaft geh\u00f6ren.\u201c Das Anliegen des Fotografen, der mit seinem Bildband \u00fcber die Kinderjockeys internationale Aufmerksamkeit erregt hat, ist daher nicht, die Pferderennen komplett zu verbieten. \u201eAber die Regierung muss eine vern\u00fcnftige Altersgrenze setzen \u2013 und es muss Sicherheitsvorschriften geben: richtige Helme, Reitschuhe, bei jedem Rennen muss eine Ambulanz bereitstehen. Au\u00dferdem sollte die Zahl der Rennen beschr\u00e4nkt werden, die Jockeys m\u00fcssen Versicherungen und richtige Vertr\u00e4ge von den Pferdebesitzern bekommen.\u201c Ein entsprechendes Moratorium liegt<br \/>\nder Provinzregierung bereits vor \u2013 doch der Gouverneur, selbst Pferdebesitzer, hat es bislang nicht unterschrieben.<\/p>\n<p>Bei seinem letzten Rennen vor zwei Monaten ist Rendi gest\u00fcrzt und hat sich das Schienbein gebrochen. Es gab keine Ambulanz, sein Vater brachte ihn auf dem Moped zu einem traditionellen Heiler. F\u00fcr eine Operation im Krankenhaus reichte das Geld nicht, der Besitzer des Pferdes \u00fcbernahm keine Verantwortung. Noch immer muss Rendi jeden Tag den Verband wechseln, er wird fr\u00fchestens in ein paar \u00a0Monaten wieder richtig laufen k\u00f6nnen. Seine Karriere als Jockey ist damit vorbei, zumindest auf Sumbawa. Wie andere Altersgenossen kann er vielleicht noch zwei weitere Jahre Rennen auf der Nachbarinsel Sumba reiten, wo die Pferde deutlich gr\u00f6\u00dfer sind und die Reiter pro Saison bezahlt werden. Danach wird er versuchen, in der Schule aufzuholen, was er \u00fcber viele Jahre verpasst hat: Die Jockeys werden teilweise \u00fcber Monate vom Unterricht freigestellt, wenn Rennsaison ist. Sieben<br \/>\nzehnt\u00e4gige Rennen an vier verschiedenen Orten finden auf Sumbawa jedes Jahr statt, das sind mit An- und Abreise rund 100 Fehltage. Viele Jockeys k\u00f6nnen am Ende der Grundschule noch nicht einmal das kleine Einmaleins.<\/p>\n<p>\u201eEigentlich wollte ich nicht, dass alle meine S\u00f6hne Jockeys werden. Ich habe immer Angst, dass sie vom Pferd fallen und sich verletzen\u201c, sagt Rendis Mutter Nurleila. Aber wir haben sonst nicht genug Geld, um zu leben.\u201c Sie sitzt auf dem kahlen Zementboden ihres Backsteinhauses, in dem es nach feuchten W\u00e4nden und dem scharfen Fischcurry riecht, das auf einem Gaskocher brodelt. In den Armen wiegt sie ihren zwei Monate alten Sohn Muhammad: \u201eAuch er soll mal Jockey werden\u201c, sagt sie. Weil es bis dahin noch einige Jahre dauern wird, nahm sie den kleinen Firman auf, den Sohn einer verwitweten Kusine m\u00fctterlicherseits. Die Bedingung: Er wird als Jockey trainiert, um mitzuverdienen, die Kusine erh\u00e4lt einen kleinen Anteil.<\/p>\n<p>Und Firman war ein Gl\u00fccksgriff: Er ist ein Draufg\u00e4nger, der von Anfang an keine Angst hatte \u2013 und er ist ehrgeizig. Beim wichtigsten Rennen der Saison in der Panda-Arena ist er einer der j\u00fcngsten Jockeys, die Pferdebesitzer haben alle ein Auge auf ihn, schon jetzt gilt er als kommender Star. Mehr als zehnmal reitet er an diesem Tag, immer auf verschiedenen Pferden. Einmal st\u00fcrzt er nach der ersten Kurve, tr\u00e4gt einige Sch\u00fcrfwunden und eine dicke Lippe davon. Beim \u00fcbern\u00e4chsten Start sitzt er wieder auf einem anderen Pferd, nachdem ihn Ghani kurz auf den Arm genommen und beruhigt hat. Der Kleine hat keine Tr\u00e4ne verdr\u00fcckt, Weinen d\u00fcrfen Jockeys nicht, das w\u00fcrde Schw\u00e4che bedeuten. Firman wird heute nicht Tagessieger, aber er schneidet nicht schlecht ab \u2013 finanziell hat es sich auf jeden Fall gelohnt.<\/p>\n<p>\u201eDie Eltern verlassen sich vollkommen auf das Einkommen der Kinder. Die meisten suchen keine andere Arbeit mehr und nur wenige legen das Geld sinnvoll an \u2013 etwa in Landbesitz oder Tierzucht\u201c, beklagt Romi Perbawa. \u201eMit der l\u00fcckenhaften Schulbildung bleibt den Jungen dann meist nichts anderes \u00fcbrig, als Pferdepfleger zu werden \u2013 und sp\u00e4ter ihre eigenen S\u00f6hne wieder als Jockeys zu trainieren.\u201c Und doch ist der Fotograf auch fasziniert von der Pferdekultur auf Sumbawa: Wie nat\u00fcrlich viele Menschen hier mit den Tieren unter einem Dach leben, wie die Jockeys mit ihren Pferden verschmelzen \u2013 vor allem dann, wenn sie nicht unter Druck stehen.<\/p>\n<p>Zur Arbeit der Jungen w\u00e4hrend des zehnt\u00e4gigen Rennens geh\u00f6rt es, die Pferde jeden Nachmittag in der Bucht von Bima zu baden, bevor die Sonne hinter dem m\u00e4chtigen Vulkan Tambora verschwindet. Ohne Sattel und Zaumzeug und nur mit kurzen Hosen bekleidet reiten sie in einer langen Reihe von den St\u00e4llen nahe der Arena die Stra\u00dfe hinunter zum Strand von Kalaki und direkt ins Meer. Kinder und Tiere genie\u00dfen es offensichtlich, gemeinsam im Wasser zu tollen: Die Jungen \u00fcben Saltos vom R\u00fccken der Tiere, die ausgelassen ihre M\u00e4hnen sch\u00fctteln. Die Anspannung des Tages scheint mitsamt allem Staub und Dreck wie weggewaschen zu sein.<\/p>\n<p>Fotos: Romi Perbawa<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<hr \/>\n<div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":122491,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[],"kategorie":[],"class_list":["post-122456","arbeitsprobe","type-arbeitsprobe","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe\/122456","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/arbeitsprobe"}],"about":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/arbeitsprobe"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122491"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122456"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122456"},{"taxonomy":"kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/weltreporter.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kategorie?post=122456"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}