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Küstenerosion am spanischen Mittelmeer – Wie Katalonien um seine Strände kämpft

 
„Die Entwicklung hier ist brutal. Ich arbeite seit sieben Jahren an dieser Segelschule.
Als ich angefangen habe, war der Strand noch doppelt so groß und doppelt
so lang: Es gab bestimmt 60, 70 Meter mehr.“ Xavi Ferrer steht auf dem
schmalen Stück Strand, das das Meer übriggelassen hat: ein zwanzig Meter
breiter Streifen Sand in Masnou, einem Küstenstädtchen in der Provinz
Barcelona. Ein paar Meter hinter ihm ragt das Stahlbetonskelett einer
Treppe zur Promenade in die Luft: Brandung, Wind und Stürme haben sie
stückchenweise mitgerissen.
Das Wasser rückt jedes Jahr ein Stückchen näher. Weil der Meeresspiegel
steigt. Weil Unwetter an der Küste nagen. Weil der dicht bebaute Strand
sich nicht mehr erholen kann. In den Nachbarorten sieht es ähnlich aus.
Nach einer Studie des katalanischen Instituts für Klimaresilienz könnten
bis 2034 neun Prozent der katalanischen Strände komplett verschwunden
sein. 54 Prozent wären dann so schmal, dass kaum noch Platz für
Badetücher und Sonnenschirme bleiben würde.
„Das Problem hier in Maresme ist, dass die Strände künstlich angelegt sind:
Wir haben überall Häfen und Molen gebaut, um den Sand zu fixieren. Aber
sie bringen das natürliche Gleichgewicht durcheinander.“ Das ist ein
Teil des Problems. Der andere: Der Nachschub an Sand fehlt. 90 Prozent
des Sandes an der Küste werden von den Flüssen angespült. Doch Staudämme
im Landesinneren verhindern, dass Sedimente, dass Sand, Mineralien,
Partikel von Pflanzen, ins Meer gelangen. Das kann in der Klimakrise
dramatische Folgen haben.

Strände schützen Straßen, Häuser, Landwirtschaft und Industrie

Sandstrände haben eine wichtige Funktion beim Küstenschutz: Sie bilden eine
natürliche Grenze zum Meeresspiegel, der aufgrund der Erderwärmung,
schmelzender Pole und Gletscher steigt. Strände schützen Straßen,
Häuser, Landwirtschaft und Industrie. Wenn sie verschwinden und der
Meeresspiegel steigt, dann wird das vor allem am Mittelmeer zur
Bedrohung. Denn während am Atlantik die Gezeiten seit jeher die Menschen
dazu gezwungen haben, mehr Abstand zum Wasser zu wahren, sind weite
Teile der Mittelmeerküste bebaut.

Der Biologe Carles Ibañez spricht von einem „Tsunami im Zeitlupentempo“. Er leitet das
katalanische Institut für Klimaresilienz. Es hat seinen Sitz im Delta
des Ebro, 200 Kilometer südwestlich von Barcelona. Hier, an der Mündung
eines der längsten Ströme der iberischen Halbinsel, wird das zerstörte
Gleichgewicht zwischen Fluss und Meer und die Verschärfung des Problems
durch die Klimakrise, besonders deutlich.

„Deltas sind dynamische Systeme. Die Sedimente, die der Fluss an die Küste spült, werden mit
der Zeit zusammengepresst, der Boden sinkt. Früher wurde das
ausgeglichen, weil der Fluss über die Ufer trat und immer wieder neue
Sedimente ins Delta spülte. Ein steigender Meeresspiegel wäre damals
kein Problem gewesen, der Nachschub hätte Kompression und Erosion
ausgeglichen. Aber jetzt kommen keine Sedimente mehr, der Meeresspiegel
steigt und nichts gleicht die Senkung aus. Die Küste weicht zurück.“

Seit den 1950er-Jahren wird der Ebro aufgestaut – um Strom zu erzeugen, zur
Speicherung von Trinkwasser und um die Landwirtschaft mit Wasser zu
versorgen. Dadurch fehlen laut Berechnungen der Polytechnischen
Universität Katalonien jedes Jahr 300.000 Tonnen Sand. Das Delta ist vom
Verschwinden bedroht. „Wir haben einfach zu spät reagiert. Der Strand
ist so fragil, dass jeder Sturm ihn zerstören kann, die Reisfelder
überspült und Infrastrukturen geschädigt werden können.“

Als im Januar 2020 das Sturmtief Gloria über das Delta zog, floss das Wasser
drei Kilometer über die Landzunge. Häuser, Landwirtschaftsbetriebe,
Küstenwege, Äcker wurden überflutet: Von einer „Katastrophe historischen
Ausmaßes“ sprachen Wissenschaftler.

Auch Juan Carlos Cirera hat die Folgen damals gespürt. Er ist Direktor der
Finca Riet Vell, eines Landwirtschaftsprojekts der
Umweltschutzorganisation SEO Birdlife. Auf den Feldern wird seit etwa 20
Jahren ökologischer Reis angebaut, an einer Lagune können Ornithologen
Flamingos und Kommodore beobachten. Cirera führt zu einem Messpunkt,
über den Satelliten die Absenkung des Bodens ermitteln. Drei bis vier
Millimeter sind es jährlich, dazu kommt ein steigender Meeresspiegel von
vier Millimetern.

„Das ist fast ein Zentimeter pro Jahr! Und wir sind hier gerade einmal einen knappen Meter über dem Meeresspiegel.
Das bedeutet, dass wir in 10, 15, 20 Jahren dem Meer ein Drittel näher
sind – mit allem, was das mit sich bringt: salzigere Böden, Wasser, das
von den Stürmen auf unser Land gedrängt wird. Das ist eine astronomische
Geschwindigkeit.“

Wird die Entwicklung nicht gestoppt, könnte in 50 Jahren in der fruchtbaren Ebene keine Landwirtschaft mehr möglich sein.

„Wir brauchen mehr Sedimente, wir brauchen ausreichend organische Materie,
damit sich neuer Boden bilden kann und so natürliche Barrieren gegen das
Meer geschaffen werden. Dem kann man nur mit langfristigen Lösungen
begegnen. Eine riesige Staumauer zu bauen, bringt nichts. Das ist nicht
nur teuer und wegen des Untergrunds technisch unmöglich, sondern
zerstört auch die Landschaft, die Feuchtgebiete und mindert den Wert
dieser Landschaft.“

Talsperren werden weltweit von Sedimenten verlandet

In einem Pilotprojekt will die katalanische Regionalregierung 40 Millionen
Kubikmeter Sand zurücktransportieren, die das Sturmtief Gloria mit sich
gerissen hat. So soll eine natürliche Barriere gebaut werden. Eine
Reparaturmaßnahme, die nur kurzfristig Abhilfe schaffen soll.
Langfristig gelöst werden soll das Problem Hunderte Kilometer weiter
westlich, im Landesinneren.

Über 100 Stauseen gibt es entlang des Ebro. Viele von ihnen sind Prestigeprojekte aus der Franco-Zeit und
hatten einst ein enormes Fassungsvolumen. Jahrzehntelang war es kein
Problem, dass sich Pflanzenreste, Erde, Sand auf dem Grund der Becken
absetzten. Es war ja Platz genug. Doch inzwischen hat sich das
Fassungsvolumen so verringert, dass die Wirtschaftlichkeit auch für die
Betreiber gesunken ist, sagt Alberto Gonzalo Carracedo von der
spanischen Kommission für Talsperren Spancold.

„Wie viele Sedimente tatsächlich in den Stauseen liegen, weiß niemand so genau.
Laut dem Studienzentrum für öffentliche Infrastrukturen haben wir zwölf
Prozent der Wasserspeicherkapazität verloren. Aber das ist regional sehr
unterschiedlich: In Südspanien geht man von 30 Prozent aus, beim Ebro,
einem der wichtigsten Flüsse, ist es ein Viertel. Das Problem ist aber,
dass die Messmethoden nicht genau sind.“

Der Stausee La Baells in Katalonien (Spanien) hat nur noch 56 Prozent seines Fassungsvermögens. (picture alliance / abaca)
Die Verlandung großer Talsperren ist weltweit ein Problem: Laut Studien der
technisch-naturwissenschaftlichen Hochschule ETH in Lausanne geht pro
Jahr ein Prozent an Stauraumvolumen verloren. Auch hier verschärft der
Klimawandel die Lage. Wenn Gletscher schmelzen, die Erde austrocknet,
gelangen mehr Sedimente in die Stauseen. Das gefährdet die
Trinkwasserversorgung, die nachhaltige Nutzung von Wasserkraft – und die
Strände an den Küsten. Die Weltbank zählt Verlandung daher zu den
größten globalen Herausforderungen. Nach Jahrzehnten des Laissez-faire
versprechen die spanischen Betreiber nun einen Paradigmenwechsel.

„Über sehr lange Zeit hat man die Sedimente einfach als Dreck betrachtet, als
Abfallprodukt, das in den Talsperren hängen bleibt. Wir haben zwar
versucht, den Sedimenten einen Nutzwert zu geben und daraus Düngemittel
hergestellt – aber am wertvollsten sind sie eben an der Küste. Außerdem
war das Ausleiten von Sedimenten sehr teuer, aber inzwischen haben wir
Methoden entwickelt, die die Kosten massiv senken.“

Der schwierige Weg der Sedimente aus den Talsperren

Bisher wurden die Sedimente mit Diesel-betriebenen Motorpumpen an die
Oberfläche gefördert. Ein energie-aufwendiges und havarieanfälliges
Verfahren, denn größere Pflanzenteile wie Zweige oder Baumstämme können
die Mechanik beschädigen. Jetzt will man die Sedimente über ein mit
druckluftbetriebenes Schlauchsystem nach oben treiben, dann über ein
Siphonsystem oder Öffnungen in der Staumauer ausleihen. Das System
komme, so Gonzalo Carracedo von der spanischen Kommission für
Talsperren, mit einem Sechstel der Energie aus. Nach Modellversuchen
soll die Methode jetzt im großen Stil eingesetzt werden.

Auch die Politik will sich des Themas Verlandung annehmen. Das spanische
Klimaschutzgesetz schreibt zwar „effektive Maßnahmen“ vor, die
gewährleisen sollen, dass die Sedimente ihren Weg von den Talsperren an
die Küste finden. Doch die Vorschriften seien zu schwammig, klagen
Umweltschützer – und die Talsperren-Betreiber sprechen von gesetzlichen
Lücken. Alberto Gonzalo Carracedo:

„Das Problem ist, dass bei Ausleitungen oft Umweltschützer protestieren oder eine Gruppe von
Fischern, weil das Wasser ja „schmutzig“ ist. Uns fehlt es einfach an
einer ganzheitlichen Vision – und an einem klaren gesetzlichen Rahmen.
Bei einem Hochwasser protestiert niemand, wenn das Wasser braun ist.
Aber wehe es kommt aus einem Staudamm. Solange ein Fischer einen
Talsperrenbetreiber verklagen kann, weil das Wasser braun ist, wird der
seine Abflüsse nicht öffnen.“

Lokaler Umweltschutz versus globaler Küstenschutz

Lokaler Umweltschutz stößt auf globalen Küstenschutz: Auch Carles Ibañez vom
katalanischen Zentrum für Klimaresilienz hält das für ein Problem. Im
Lauf der Zeit sind rings um die Stauseen Feuchtgebiete entstanden.
Seltene Vogel- und Pflanzenarten haben sich angesiedelt, viele von ihnen
stehen unter Naturschutz.

„Wir schaffen rings um die Stauseen künstliche Deltas und zerstören die natürlichen an der Küste. Im
Szenario des Klimawandels, in dem wir den Strand als natürliche
Verteidigungslinie brauchen, ist das eine echte Katastrophe. Die
Verwaltung müsste Sedimentmanagement in den Einzugsgebieten der Flüsse
zur obersten Priorität erklären. Denn wenn künstliche Feuchtgebiete
wegen der dort lebenden Vogel- und Pflanzenarten zu Naturschutzgebieten
erklärt werden, können Sedimente von dort nicht mehr abgeführt werden.
Das macht einfach keinen Sinn.“

Solche Interessenskonflikte erschweren den Kampf gegen Erosion auch an der katalanischen Küste.
Knapp 60 Prozent des Küstenstreifens sind auf den ersten hundert Metern
bebaut. Dabei hat auch dort das Sturmtief Gloria im Januar 2020 gezeigt,
wie fragil die Infrastrukturen an der katalanischen Küste sind. Die
Wellen zerstörten Hafenanlagen und unterspülten die Strandpromenaden.
Die Folgen der Klimakrise so hautnah zu erleben, war für die
Lokalpolitik ein Schock. In der Provinz Tarragona schlossen sich 18
Gemeinden zusammen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Sturmtief Gloria offenbarte Folgen der Kimakrise – und Lösungen

Aron Marcos ist einer der Initiatoren. Er ist Stadtrat für urbane Ökologie
und Sicherheit im Küstenort Calafell. Die Gemeinde hat 30.000 Einwohner,
im Sommer können es schon einmal 120.000 werden. Calafell lebt vom
Tourismus und von Großstädtern, die hier ihre Zweit- oder Sommerresidenz
haben. Am Meer ziehen sich achtstöckige Neubauten entlang.

„Gloria war eine Lehrstunde für uns. Das Sturmtief hat uns gezeigt, welche
Folgen die Klimakrise haben kann. Gloria hat uns aber auch Lösungen
aufgezeigt. Denn dort, wo es noch Dünen gibt, war das Ausmaß der
Zerstörung sehr viel geringer als dort, wo sie verschwunden sind.“

Aron Marcos führt zum Stadtstrand. Bereits 2018 hat die Gemeinde an der
Promenade eine künstliche Düne angelegt: zwei mit Pfosten und Seilen
abgegrenzte Parzellen, zwischen acht und zehn Metern breit. Vor zwei
Wochen wurde die Anlage erweitert, Paravents aus Stroh schützen die
frisch angepflanzten Gräser vor Winden, bis sie selbst stark genug sind,
um das Terrain zu stabilisieren. Finanziert hat das Pilotprojekt das
spanische Umweltministerium. In den nächsten Jahren soll es über die
gesamte, knapp fünf Kilometer lange Küstenlinie der Gemeinde ausgeweitet
werden. Zwei künstliche Molen wurden im Gegenzug entfernt.

„Solche Molen sind teuer, sowohl beim Bau wie auch bei der Herstellung. Und vor
allem: Sie lösen das Problem nicht, reduzieren es allenfalls, aber auf
Kosten der Nachbarn, die weniger Sand bekommen. Außerdem mindern Molen
auf lange Sicht den Sauerstoffgehalt im Wasser und zerstören so den
Lebensraum der Unterwasser-Fauna. Wenn wir aber Dünen anlegen, dann
respektieren wir die natürlichen Verläufe und helfen so, das natürliche
Gleichgewicht wieder herzustellen.“

Aron Marcos hofft, dass die Dünen den Strand nachhaltig sichern. Nicht nur aus Gründen des
Klimaschutzes, sondern auch aus wirtschaftlichen Interessen.

„Wenn wir den Strand verlieren, verliert Calafell eine wichtige
Einnahmequelle: Das gesamte Dorf lebt vom Tourismus. Und der Rohstoff
des Tourismus ist nun einmal der Sand. Wir haben in den letzten zehn
Jahren zwar die Hälfte der Oberfläche eingebüßt, aber das war ein
Strand, den wir in den 1990er-Jahren künstlich aufgeschüttet haben.
Jetzt ist er Strand wieder in seinem natürlichen Zustand. Den können wir
erhalten, wenn wir bestimmte Maßnahmen einhalten.“

Dass sich die Nutzfläche ihres Stadtstrands nicht nur durch die Erosion, sondern
auch durch die Renaturierung verkleinert hat, stört – so sagt Aron
Marcos – weder Besucher noch Touristen. Ein paar Anwohner hätten zwar
über die Kunstdünen mitten im Ort gemurrt, insgesamt aber hielten sich
die Klagen in Grenzen.

„Wir haben weniger Beschwerden bekommen,
als wir erwartet haben, aber mehr als wir uns wünschen. Aber tatsächlich
beeinflussen solchen Maßnahmen ja nur einen Teil des Strandes,
schränken also seine Verwendung nicht ein. Alle wollen so nah wie
möglich ans Wasser. Außerdem hat es uns geholfen, dass die
Nachbargemeinden ähnliche Strategien befolgen: Wir entfernen
beispielsweise alle nicht mehr die Algen und Tangreste, die im Winter
angespült werden. Denn auch sie helfen, das Gleichgewicht zu bewahren.
Wenn der Strand des Nachbarn genauso aussieht wie deiner, beschwert sich
auch niemand.“

Infrastruktur zurückbauen – um Strand als Schutzwall zu erhalten

Das hat die Stadtverwaltung ermutigt, noch einen Schritt weiter zu gehen und
nicht nur am Strand, sondern auch an der Bebauung selbst Hand
anzulegen. Im Ortskern von Calafell schlägt die Promenade einen Bogen
über den Strand. Doch die Erosion hat die Promenade unterspült. Will man
den Strand als Schutzwall vor dem steigenden Meeresspiegel erhalten,
muss abgerissen werden.

„Wir haben hier einen Bürgersteig, einen Parkstreifen, zwei Fahrbahnen, noch einen Bürgersteig – und die
Promenade. Das ist alles Strand. Wenn wir einen Kanal reparieren, stoßen
wir auf Sand. Das ist gut, denn es zeigt, dass wir – unter der
Infrastruktur – noch Strand haben, der uns vor dem steigenden
Meeresspiegel schützt. Und Straßen und Promenaden sind ja rückbaubar.
Problematischer wäre es, wenn es Häuser wären.  Das Meer stellt uns vor
die Wahl: Entweder Wasser oder Strand. Und wir wollen Strand.“

Die Promenade in Calafell ist nur ein kleines Beispiel für die
Herausforderungen, die auf Anwohner und Verwaltung in den nächsten
Jahren zurollen. Im Maresme, nördlich von Barcelona, fährt die
Regionalbahn direkt neben der Küste. Angelegt im Jahr 1848 ist sie die
älteste Spaniens und noch heute mit mehr als 100.000 Nutzern eine der
meist befahrenen Strecken. Aber jetzt schlagen hier bei Stürmen die
Wellen über die Gleise, der Boden erodiert. Es ist nur eine Frage der
Zeit, bis die Gleise ins Hinterland verlegt werden müssen. Anfang des
Jahrtausends wurde erstmals über eine Verlegung diskutiert, aber das
Projekt verschwand in der Schublade: zu teuer, ergo unpopulär.

Für Carles Ibañez vom Zentrum für Klimaresilienz ist es an der Zeit, diese
Pläne wiederhervorzuholen. „Es ist es sowohl politisch wie auch
wirtschaftlich absurd, jetzt nicht zu handeln. Denn nichts zu tun, macht
alles nur noch teurer. Wenn wir nicht jetzt in den Umbau investieren,
werden wir für Reparationen und Entschädigungen aufkommen und dann
trotzdem neu bauen, trotzdem investieren müssen.“

Der Wissenschaftler fordert einen parteiübergreifenden Pakt für Küstenschutz
in ganz Spanien – und zwar für die nächsten 30 bis 40 Jahre

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