Philipp Hedemann

Berlin, Deutschland

Philipp Hedemann lebt und arbeitet seit Juli 2013 als freier Journalist in Berlin. Für spannende Reportagen ist er jedoch deutschland- und weltweit unterwegs. Am liebsten nach wie vor in Afrika. Denn bevor er nach Berlin kam, lebte er dreieinhalb Jahre in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba.

Als Afrika-Korrespondent berichtete er aus über 20 Staaten. Er traf in Ostafrika Opfer der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren und erlebte im Südsudan die Geburt eines neues Staates. Er ging mit der somaliländischen Küstenwache auf Piratenjagd und diskutierte mit einem Philosophen, der weder lesen noch schreiben kann, aber eine Philosophie erfand, auf die Karl Marx stolz gewesen wäre. Das somalische Supermodel Waris Dirie begleitete er auf der Flucht vor dem Fluch ihrer eigenen Vergangenheit und spielte in Tansania mit von Mörderbanden verfolgten Albinos Fußball. Von einem Aidsheiler ließ er sich den Teufel austreiben und interviewte mit Schnappatmung Haile Gebrselassie beim Marathontraining.

Philipp Hedemanns Texte und Fotos erscheinen u.a. in der Welt (am Sonntag), der Zeit, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der Neuen Zürcher Zeitung, Cicero, abenteuer und reisen, der Jüdischen Allgemeinen, profil, Publik-Forum und Regionalzeitungen vom Hamburger Abendblatt bis zum Konstanzer Südkurier.

Für eine Reportage über Tourismus in Somaliland, einer international nicht anerkannten Republik im Norden Somalias, gewann er den zweiten Preis des Meridian Journalistenpreises 2011. Für eine Reportage über die Rückkehr der Kolonialherren in die ehemalige Kolonie Mosambik erhielt er 2013 den ersten Preis des Journalistenpreises der Bayreuth International Graduate School of African Studies.

Im Herbst 2013 erschien im DuMont-Verlag sein Äthiopien-Buch „Der Mann, der den Tod auslacht“.

Philipp Hedemann studierte in Passau und Cardiff (Wales) Politik, Soziologie und Germanistik. Als Stipendiat der Dr. Hanns Kapfinger-Stiftung volontierte er bei der Passauer Neuen Presse, der N24-Parlamentsredaktion in Berlin und beim Springer Auslandsdienst in London. Es folgten fünf Redakteurs-Jahre bei Bild. Zunächst als Polizei-Reporter in Nürnberg, dann in der Bundes-Nachrichten-Redaktion in Hamburg, zuletzt zwei Jahre als Korrespondent in London.
PORTFOLIO Philipp Hedemann
Große Waffen in kleinen Händen
Philipp Hedemann
Kindersoldaten in aller Welt kämpfen mit deutschen Gewehren, Pistolen und Granaten. Eine neue Studie zeigt, wie die Exporte aus Deutschland Kinder zu Mördern machen. Ein Junge, der im Ostkongo zum Töten gezwungen wurde, berichtet.
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Eine zweite Chance für Marie-Claire
Philipp Hedemann
Tausende Mädchen und Buben werden in Ostkongo zur Prostitution oder zum Kämpfen gezwungen. Ohne Hilfe finden sie kaum in ein normales Leben zurück.
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Selbst ein bisschen schwanger
Philipp Hedemann
Vater werden – das ist nicht immer eine leichte Geburt. Wie erleben es die Männer heute? Verändert einen das Geburtserlebnis? Können sie ihren Frauen helfen? Drei Väter erzählen.
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Papa 2017: wenig Zeit für alles
Philipp Hedemann
Noch lässt der „neue Vater“ auf sich warten, aktuelle Zahlen und Erfahrungen sprechen eher für eine neue Traditionalisierung. Trotzdem sind heute die meisten Papas besser als ihr Ruf – und engagierter als ihre eigenen Väter. Wir haben hier drei Beispiele, die das beweisen.
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Das komisch krumme Ding
Philipp Hedemann
Der weltweite Cashew-Konsum steigt jedes Jahr. In Europa sind die süßen Nüsse teuer. In Afrika können sie Bauern aus der Armut befreien. Das liegt an Deutschland. Und auch an Bill Gates. Ein Besuch in Ghana.
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Europas Elektroschrott landet in Ghana
Philipp Hedemann
Deutsche Entwicklungshelfer wollen sich jetzt an einem der giftigsten Orte der Welt um die Opfer des Wohlstandsmülls kümmern.
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Drei von 60 Millionen
Philipp Hedemann
GA-Journal-Autor Philipp Hedemann hat mit Kollegen aus aller Welt ein Buch darüber geschrieben, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Die atemberaubende Reportage-Sammlung ist jetzt unter dem Titel „Die Flüchtlingsrevolution“ im Pantheon-Verlag erschienen.
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"Ich dachte, Mutter wäre stolz auf mich"
Philipp Hedemann
In der Zentralafrikanischen Republik kämpften Tausende Minderjährige – gezwungen oder freiwillig, um ihre getöteten Eltern zu rächen. Unser Autor Philipp Hedemann hat mit einem ehemaligen Kindersoldaten gesprochen.
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Der Hass der Opfer
Philipp Hedemann
In der Zentralafrikanischen Republik wurden Tausende Frauen während des Bürgerkrieges vergewaltigt. Die ungesühnten Verbrechen gefährden jetzt die Versöhnung im zweitärmsten Land der Welt.
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Kongo-Rebellen richten Blutbad an
Philipp Hedemann
In der Unruhe-Provinz Nord-Kivu wurden Dutzende Zivilisten niedergemetzelt. Die Regierung macht dafür Rebellen verantwortlich. Droht die Gewalt vor den Wahlen zu eskalieren?
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Leben retten unter Lebensgefahr
Philipp Hedemann
Menschen in Not zu helfen wird immer gefährlicher. Alleine 2014 wurden 120 Entwicklungshelfer bei Anschlägen getötet, 88 verletzt und 121 entführt. Die Zentralafrikanische Republik ist für Helfer eines der riskantesten Einsatzgebiete.
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Die Hexenkinder von Togo
Philipp Hedemann
Im westafrikanischen Land quälen und töten Eltern ihre eigenen Töchter und Söhne.Denn Heiler beschuldigen dieKinder der Hexerei und behaupten, dass sie Tod und Elend über dieGemeinschaft bringen. EinKartell des Schweigens deckt dieVerbrechen.
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Kriminelle Beschützer
Philipp Hedemann
In der Zentralafrikanischen Republik sind etliche Mädchen und Frauen vergewaltigt worden – von UN-Soldaten. Die Vereinten Nationen haben lange versucht, die Verbrechen zu vertuschen.
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Eine unbeglichene Rechnung
Philipp Hedemann
Über 20.000 mosambikanische Vertragsarbeiter warten noch immer auf ihren Lohn aus DDR-Zeiten. Jetzt ist über die Wut der Betrogenen und Entwurzelten eine ausgezeichnete Graphic Novel erschienen.
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Eine Schule für den Frieden
Philipp Hedemann
2013 brach in Zentralafrika ein Bürgerkrieg zwischen Christen und Muslimen aus; die Lage bleibt prekär. Aber ein Projekt macht Hoffnung.
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Sieg über den Hunger
Philipp Hedemann
Äthiopien wird von der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren heimgesucht. Vor 31 Jahren starben bei einer ähnlichen Trockenheit bis zu eine Million Menschen. In diesem Jahr rechnen Regierung und internationale Gemeinschaft nicht mit Hungertoten. Wie gelang es, den tödlichen Kreislauf aus Dürre...
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Die vielen Stützen Eritreas
Philipp Hedemann
Monat für Monat fliehen Tausende aus Eritrea, einem der ärmsten Länder der Welt. International ist die eritreische Regierung isoliert. Dennoch hält sich das Regime seit 1991 unangefochten an der Macht.
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Ameenas lange Reise
Philipp Hedemann
Die Syrerin Ameena A. floh mit ihren Kindern unter Lebensgefahr vor Krieg und Gewalt. Mittlerweile lebt sich in Mecklenburgvorpommern und sucht eine neue Heimat.
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Gottes Waldmacher
Philipp Hedemann
Mehrere Milliarden Dollar wurden mit Wiederaufforstungsprojekten in afrikanischen Böden versenkt. Der Erfolg war bescheiden, die Wüste wuchs weiter. Doch jetzt gibt es eine Methode, mit der Bauern ganz ohne teure Pflanzaktionen Wüsten wieder zu Wäldern machen können.
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Das Wunder von Nepal
Philipp Hedemann
Ein halbes Jahr nach dem verheerenden Erdbeben ist der heute zehn Monate alte Sonish, der damals unversehrt aus den Trümmern geborgen werden konnte, eines der wenigen Hoffnungszeichen. Denn die Regierung hat bislang nicht mit dem Wiederaufbau begonnen. Tausende leben im Himalaya-Staat immer noch...
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Ertrunken auf der Flucht vor dem Tod
Philipp Hedemann
Vor drei Monaten lösten die Bildes des dreijährigen Aylan aus Syrien, der auf dem Weg nach Europa ertrank, Entsetzen aus. Es darf keinen weiteren Aylan geben, forderten Politiker. Doch das Sterben geht weiter.
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Nach dem Beben ins Bordell
Philipp Hedemann
Tausende nepalesische Mädchen werden in indische Rotlichtbezirke verschleppt. Nach dem Erdbeben geben sich die Menschenhändler nun teilweise als Mitarbeiter von Hilfsorganisationen aus.
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Weglaufen und niemals ankommen
Philipp Hedemann
In Europa leben bis zu zwölf Millionen Sinti und Roma. In Bosnien-Herzegowina leben die meisten Roma in bitterer Armut, werden als Zigeuner beschimpft und diskriminiert. Viele träumen von einem Leben in Deutschland.
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Wenn der Krieg die Bilder tötet
Philipp Hedemann
Fast zwei Millionen Menschen sind vor dem Krieg in der Ostukraine geflohen. Viele von ihnen sind schwer traumatisiert. Doch weil Psychologen fehlen, werden nur die Wenigsten behandelt. Nun kümmert sich vor allem die Kirche.
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Das Recht auf ein eigenes Klo
Philipp Hedemann
Weil sie schmutziges Wasser trinken und keine vernünftige Toilette haben, erkranken Millionen Menschen an Durchfall, unzählige Kinder sterben.In einem Musterdorf in Nepal zeigt sich, wie wichtig sauberes Wasser ist.
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Schuld und Sühne
Philipp Hedemann
„General Butt Naked“ soll im liberianischen Bürgerkrieg mit seinen Kindersoldaten bis zu 20 000 Menschen getötet haben. Er ist dafür nie verurteilt worden. Nun ist er ein einflussreicher Prediger, der um Vergebung bittet.
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"Ich bin kein Opfer"
Philipp Hedemann
Rapperin Sister Fa wurde als Mädchen beschnitten. Jetzt kämpft die in Berlin lebende 32-Jährige gegen die brutale Tradition.
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Achtung, die Kämpferinnen kommen
Philipp Hedemann
Nachdem es in Indien zu brutalen Vergewaltigungen und Morden gekommen war, besuchen dort immer mehr Mädchen und Frauen Selbstverteidigungskurse, um sich gegen Übergriffe wehren zu können.
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Wasser ernten mit den Berggeistern
Philipp Hedemann
In Peru helfen eine Rückbesinnung auf Inka-Traditionen und moderne Technik bei der Anpassung an den Klimawandel.
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Land des Grauens
Philipp Hedemann
Aus keinem Land strömen derart viele Flüchtlinge in die Schweiz wie aus Eritrea.Der Exodus hat einen Grund. In dem afrikanischen Land herrscht ein paranoider Diktator. Fast die ganze Bevölkerung wird zum Militärdienst gezwungen. Flüchtlinge werden eingesperrt, gefoltert oder getötet.
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Wenn Mangel Kinder krank macht
Philipp Hedemann
Weltweit sind zwei Milliarden Menschen unter- oder mangelernährt. Millionen Kinder sterben jedes Jahr an den Folgen. Besonders dramatisch ist die Situation in Indien und in Afrika.
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Rohstoff-Bonanza im Rovuma-Becken
Philipp Hedemann
In Mosambik wurden riesige Vorkommen an Gas und Gold entdeckt. Doch der Großteil der Bevölkerung dürfte kaum davon profitieren.
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Mit Kondomen gegen das Killervirus
Philipp Hedemann
In Tansania ist jeder 20. Erwachsene HIV-positiv. Jedes Jahr sterben in dem ostafrikanischen Land rund 84 000 Menschen infolge der Infektion. Der Staat hat den Kampf gegen die tödliche Krankheit inzwischen aufgenommen – und kann dank umfangreicher Präventions- und Behandlungsmaßnahmen Erfolge...
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Pauline ist jetzt unser Schmetterling
Philipp Hedemann
Pauline ist knapp sechs Jahre alt, als sie drei Tage nach der Diagnose „Gehirntumor“ stirbt. Zurück bleiben ihre Zwillingsschwester Emma, ihr kleiner Bruder Leonard, ihr Vater und ihre Mutter Sandra. Sie müssen in den folgenden Wochen erfahren, wie sehr man allein sein kann mit seiner Trauer.
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Wal-Bekanntschaften
Philipp Hedemann
Überteuerte Zimmer, Abzocke in Bars, besoffene Uno-Soldaten, aufdringliche Prostituierte. Das ist der Alltag an Land – bei 40 Grad. Unter Wasser aber regieren die sanften Riesen.
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Der Vorzeigebauer
Philipp Hedemann
Die Missernte von Mais in den USA wird wegen der Rekordpreise in armen Ländern viele Menschen in den Hunger treiben. Strategische Getreidespeicher könnten helfen, wurden aber vernachlässigt. Ein äthiopischer Kleinbauer zeigt, wie man es auch alleine schaffen kann.
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Ein Wettlauf gegen Sonne, Termiten und Ignoranz
Philipp Hedemann
Einst galt Timbuktu als das schwarze Oxford: Die malische Stadt war jahrhundertelang Umschlagplatz für Wissen und Ideen, Hunderttausende von Manuskripten sind hier gelagert. Dieser intellektuelle Schatz ist nun wegen islamistischer Extremisten in Gefahr.
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Im Schonwaschgang
Philipp Hedemann
In Uganda kann man sich beim angeblich besten Rafting der Welt durchspülen lassen. Der Weiße Nil bietet perfekte Bedingungen: weiches Wasser und wenig spitze Steine. Wie oft man über Bord geht, hängt hauptsächlich von der Laune des Steuermanns ab.
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Überfall am Krater
Philipp Hedemann
Der Überfall auf Reisende in Äthiopien trifft vor allem ein Reisebüro in Dresden. Das ist auf Expeditionen spezialisiert und steckt nun im Krisenmanagement.
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Mit Judo gegen Armut
Philipp Hedemann
Großmeister Hannes Daxbacher will den Kampfsport in Äthiopien populär machen. Frauen kommen zum Training, um sich gegen sexuelle Belästigung wehren zu können. Der Bayer möchte auch die Polizeiausbildung des autoritär regierten Landes verbessern.
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Das Dorf, in dem Aids begann
Philipp Hedemann
Vor 32 Jahren trat die Seuche im afrikanischen Dorf Kasensero auf. Zuerst dachten die Bewohner, es sei eine Rache der Nachbarn. Ein Ortstermin.
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Wenn nur die Wüste wächst
Philipp Hedemann
In Mali regnet es immer weniger, die Temperaturen steigen, die Ernten verdorren. Im nächsten Frühjahr rechnen Hilfsorganisationen mit einer Hungersnot. Für viele Menschen in Afrika ist der Klimawandel längst bittere Realität.
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Kenias besondere Fußball-Helden
Philipp Hedemann
Die amputierten Sportler schicken sich an, Afrika-Meisterschaft zu gewinnen. Im Alltag kämpfen die Nationalspieler jedoch oft mit Diskriminierungen.
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Wir werden ja sehen, wer am Ende alt aussieht
Philipp Hedemann
Haile Gebrselassie, 38, ist der schnellste Marathonläufer der Welt. Gold bei Olympia fehlt ihm noch. Der Äthiopier spricht über sein Lächeln, seinen Reichtum und das Elend in seiner Heimat.
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Vier Cent für fünf Früchte
Philipp Hedemann
In Entwicklungsländern verderben viele landwirtschaftliche Produkte nach der Ernte. Auch die Mangos von Bauer Melesse im Hungerland Äthiopien vergammeln. Warum ist das und was kann dagegen getan werden?
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Ein Land voller Hoffnung
Philipp Hedemann
Am 9. Juli 2011 wurde der Südsudan unabhängig und damit der 193. Staat der Welt. Das Land befand sich jahrzehntelang im Krieg, Millionen Männer, Frauen und Kinder starben. Bewohner des jüngsten Staates der Welt sprachen kurz vor der Unabhängigkeit über ihre Erwartungen und ihre Ängste.
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Das größte Flüchtlingslager der Welt
Philipp Hedemann
In Kenia leben in einem für 9000 Menschen angelegten Lager inzwischen 360 000 Flüchtlinge aus Somalia. Durch eine Hungersnot verschärft die Lage sich jetzt.
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Auf zum Wunderheiler
Philipp Hedemann
Auf dem äthiopischen Berg Entoto hat sich so etwas wie das afrikanische Lourdes entwickelt. Der Superstar unter den Wunderheilern behandelt seine Patienten kostenlos.
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Äthiopiens Weg ins Licht
Philipp Hedemann
Vor 25 Jahren kostete eine der größten Hungerkatastrophen Afrikas Millionen Menschen das Leben. Besonders Äthiopien litt. Viele Hilfsprojekte wurden gestartet, doch die Spenden versickerten oft ohne Erfolg in der kargen Wüste des Sahels. Nun wollen Sozialunternehmer sie zum Blühen bringen.
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Die Unternehmerin des Jahres
Philipp Hedemann
Mit mehreren Tausend Angestellten, einer eigenen Airline und 40 LKWs verkauft Suhura Ismail Khan 30 Tonnen Kath am Tag. Das natürliche Amphetamin, das in Afrika legal ist, hat die Äthiopierin reich gemacht, lässt aber ganze Landstriche nachmittags in Lethargie verfallen.
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Laufen für Karl
Philipp Hedemann
Alem Ashebir wuchs in einem Waisenheim von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe auf. Ihm verdankt sie ihr Leben. Ihm will sie ihre Siege widmen. Und irgendwann will die Marathonläuferin einmal so viel Geld verdienen wie Haile Gebrselassie.
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Keine Gnade für Piraten
Philipp Hedemann
Die Küstenwache Somalilands jagt erfolgreich Seeräuber. Den Einsatz der Bundeswehrs nimmt man am Horn von Afrika aber nicht besonders ernst.
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Operation Feldmann
Philipp Hedemann
Äthiopiens Juden sind Tausende Kilometer vom Ort ihrer Sehnsucht entfernt. Ein Nachfahre von deutschen Schoa-Überlebenden kämpft dafür, dass sie eines Tages nach Israel ausreisen können.
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Beaching mit Bodyguards
Philipp Hedemann
Somaliland ist keine Pauschalreise-Destination. Und dennoch kann man an den einsamen Stränden Urlaub machen. Zumindest, wenn man schwer bewaffnete Bodyguards dabei hat.
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Der Kampf des Abenteurers für die Mädchen
Philipp Hedemann
Überlebenskünstler Rüdiger Nehberg ist 75 Jahre alt. Doch die Tatsache, dass noch immer die Genitalien junger Mädchen verstümmelt werden, lässt ihn nicht ruhen.
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Schlammschlacht auf roter Erde
Philipp Hedemann
Im Base-Kiryango-Tal ziehen sich 25 000 Bewohner mit eigener Kraft aus dem Sumpf der Armut und kultivieren steile Hänge mit Dämmen, Deichen und Kanälen.
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Staat in Sicht
Philipp Hedemann
Am Horn von Afrika experimentiert ausgerechnet eine international nicht anerkannte Republik erfolgreich mit der Demokratie.
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Der Piraten-Flüsterer
Philipp Hedemann
Andrew Mwangura verhandelt zwischen Geiselnehmern und Reedern. Nun interessiert sich Hollywood für seine Geschichte.
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Das unendliche Warten auf den DDR-Lohn
Philipp Hedemann
Jahrelang schufteten Tausende Mosambikaner in Ostdeutschland, doch den größten Teil ihres Gehaltes haben sie nie bekommen.
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Afrika bräuchte unser Geld nicht
Philipp Hedemann
Afrika ist reich an Rohstoffen, doch der Kontinent ist immer noch arm. Das muss nicht so sein, sagt Michael Elliott, Präsident der Entwicklungshilfe-Lobbyorganisation One. Mit Philipp Hedemann sprach er über Entwicklungshilfe, Korruption und Promis im Elendsbusiness.
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Wettlauf gegen die Zeit
Philipp Hedemann
In Sierra Leone ist eine der schlimmsten Cholera-Epidemien der letzten Jahrzehnte ausgebrochen, Zehntausende Menschen sind bereits erkrankt, Hunderte gestorben.
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Operation für die Würde der Frauen
Philipp Hedemann
Weltweit leiden zwei Millionen Frauen an Geburtsverletzungen, die sie inkontinent machen. In Äthiopien hilft eine 89 Jahre alte Ärztin den Frauen mit einer kostenlosen Operation.
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Abends versuchen sie zu vergessen, was sie tagsüber gesehen und gehört haben
Philipp Hedemann
Entwicklungshelfer werden oft mit dem Tod konfrontiert. Wie gehen sie damit um, ohne traumatisiert zu werden?
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Höllenfahrt ins Paradies
Philipp Hedemann
Jedes Jahr wagen Tausende Eritreer die Reise über das Mittelmeer. Teilweise unter Qualen. Unser Autor hat versucht, einen Freund von der Flucht abzuhalten.
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Wenn der Heiler den Arzt ruft
Philipp Hedemann
1,3 Millionen Menschen starben im vergangenen Jahr an Tuberkulose. Aber die Zahl der Neuinfektionen geht zurück. In Tansania spielen auch traditionelle Medizinmänner eine große Rolle im Kampf gegen die Krankheit.
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Die früheren Kolonialherren sind zurück
Philipp Hedemann
Immer mehr Portugiesen wandern nach Moçambique aus. Nicht immer sind sie dort willkommen. Viele EinwohnerInnen fürchten um ihren Arbeitsplatz und ärgern sich über das Benehmen der Wirtschaftsflüchtlinge.
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Büffeln statt pflücken
Philipp Hedemann
In Burkina Faso lernen immer mehr Baumwollbauern lesen und schreiben. Das Bildungsprogramm erhöht nicht nur ihre Einnahmen, sondern vermindert auch die Kinderarbeit.
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Träume aus Schuhcreme
Philipp Hedemann
Der Äthiopier Negusse, 13, wünscht sich ein Hochhaus. Dafür putzt er Schuhe. Tagein, tagaus.
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Die Tragödie im Nahen Osten
Philipp Hedemann
In den libanesischen Lagern berichten Flüchtlinge von den Kämpfen und dem Wunsch auf eine baldige Heimkehr.
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Die Wut-WM
Philipp Hedemann
Schon vor der Fußball-Weltmeisterschaft herrscht in Brasilien Aufstand. Ein fußballverrücktes Volk mag sich nicht für das milliardenteure Großevent begeistern, weil es auf Kosten der Ärmsten realisiert wurde. Eine Demonstrantin erzählt, warum sie die WM angreift – und ein Polizist, warum er das...
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Yordanos' Flucht
Philipp Hedemann
Im April berichtete die "NZZ am Sonntag" über das Schicksal der 15-jährigen Yordanos aus Eritrea. Die Reportage führte dazu, dass sie als Flüchtling in die Schweiz anreisen durfte. Wie geht es ihr heute?
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Wenn die Entwicklungshelfer zu Gejagten werden
Philipp Hedemann
Die gute Absicht ist keine Garantie fürs Überleben mehr. 67 Tote, 115 Schwerverletzte und 92 Entführungen alleine 2012. Reportage aus einem Trainingscamp.
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Tödliche Schwulenjagd
Philipp Hedemann
Homosexuell zu sein, ist immer noch gefährlich. In mehr als 50 Ländern müssen Schwule und Lesben mit Verfolgung rechnen. So auch in Uganda. Dort riskieren sie lebenslange Haftstrafen – und wenn es nach dem Willen dortiger Parlamentarier ginge, müssten sie sogar mit der Todesstrafe rechnen.
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Wenn Bob Marley das wüsste
Philipp Hedemann
Inmitten Äthiopiens ist eine kleine Gemeinschaft von Rastafaris entstanden. Die Menschen leben nach ganz eigenen Gesetzen, und manchmal verirren sich Deutsche dorthin.
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Die traurige Nomadin
Philipp Hedemann
Mit „Wüstenblume“ schrieb Waris Dirie einen Welt-Bestseller, ihr Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen brachte ihr weltweite Anerkennung. Heute irrt das somalische Ex-Topmodell rast- und ziellos umher – ihre Projekte scheitern, einstige Unterstützer wenden sich ab.
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Marx auf dem Hügel
Philipp Hedemann
Der Äthiopier Zumra Nuru leitet ein Dorf ohne Religion, ohne Patriarchat, ohne Unterschied – und ohne Sonntag.
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Die gefährlichste Dissidentin Äthiopiens
Philipp Hedemann
Oppositionsführerin Birtukan Mideksa muss seit Jahren im Gefängnis schmoren. Unter anderem deshalb wird der Autokrat Meles Zenawi die Wahl am Sonntag hoch gewinnen.
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Trendsetter laufen auf alten Reifen
Philipp Hedemann
In New York, London oder Berlin sind SoleRebels-Schuhe schwer angesagt. Die Sandalen und Sneakers mit den Lkw-Gummisohlen werden in einer kleinen Werkstatt in Addis Abeba hergestellt. Eine Erfolgsgeschichte aus dem bitterarmen Äthiopien.
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Fußball als Retter der Albinos
Philipp Hedemann
Das weltweit erste Team weißer Schwarzer räumt im ostafrikanischen Tansania mit Vorurteilen auf. Denn in Tansania verbreiten dubiose Heiler das Gerücht, Haare oder Körperteile von Albinos würden Erfolg und Reichtum bringen. Ein schwarzer Geschäftsmann gründete deshalb einen Fußballklub und geht...
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Das Hotel der letzten Hoffnung
Philipp Hedemann
Einst war es eines der luxuriösesten Hotels Afrika, jetzt ist das "Grande Hotel" in Mosambik ein Flüchtlingslager.
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Hotel der letzten Hoffnung
Philipp Hedemann
Einst war es eines der luxuriösesten Hotels Afrika, jetzt ist das "Grande Hotel" in Mosambik ein Flüchtlingslager.
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Der importierte Bürgerkrieg
Philipp Hedemann
Dadaab, das größte Flüchtlingslager der Welt in Kenia, ist auch Zufluchtsort für Islamisten aus Somalia. Nun wütet dort die Cholera.
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Die berüchtigste Müllkippe Afrikas
Philipp Hedemann
Elektroschrott aus Deutschland und dem Rest der Welt landet oft in Agbogbloshie, der größten Elektroschrott-Müllkippe der Welt. In Ghana sind die Abwrackarbeiter Giften schutzlos ausgesetzt.
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Afrikas berüchtigste Müllkippe
Philipp Hedemann
Gebrauchte Geräte aus Deutschland und dem Rest der Welt landet oft in Agbogbloshie, der größten Elektroschrott-Müllkippe der Welt. In Ghana sind die Abwrackarbeiter Giften schutzlos ausgesetzt.
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Liebling der Investoren
Philipp Hedemann
Äthiopien vergibt riesige Landflächen an Agrarinvestoren. Der Export von Nahrungsmitteln aus einem der ärmsten Länder der Welt verspricht Millionengewinne.
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Sein Steinzeitfeudalismus ist katastrophal
Philipp Hedemann
Der deutsche Farmer Heinrich von Pezold ist einer der wenigen verbliebenen weißen Landbesitzer im vom greisen Diktator Robert Mugabe regierten Simbabwe. Der Autokrat wird wohl als Sieger aus den jüngsten Wahlen hervorgehen, es wäre seine siebte Amtszeit seit 1980. Fast ebenso lang werden...
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Dorf der Wunderläufer
Philipp Hedemann
Im Örtchen Bekoji nennen sie ihn nur "Coach". Weil er aus ihnen für 78 Euro im Monat Sieger macht. Philipp Hedemann hat in Äthiopien mit ihnen das Laufen trainiert und sich ganz schön blamiert.
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Die äthiopischen Sklavinnen der Scheichs
Philipp Hedemann
Menschenhändler locken junge Mädchen an den Golf, wo ihr Traum von einem besseren Leben oft zum Albtraum wird.
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Lieber töten als getötet werden
Philipp Hedemann
Am 20. November ist der internationale Tag der Kinderrechte. Doch nach Schätzungen der Vereinten Nationen kämpfen 250000 Minderjährige weltweit als Kindersoldaten. Ben Kwato Zahn war einer von ihnen. Nun ist der Bürgerkrieg in Liberia seit mehr als zehn Jahren vorbei. Trotzdem wird in Bens...
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Tanz den Christoph Schlingensief
Philipp Hedemann
Leben nach dem Tod. Das Operndorf in Burkina Faso hat den Verlust seines Schöpfers überstanden. Ein Kontrollbesuch
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Das Höllenhochhaus
Philipp Hedemann
Der Ponte Tower in Johannesburg wurde während der Apartheid als Luxus-Wolkenkratzer für Weiße gebaut. Doch dann übernahmenGangster das Gebäude – es wurde zu einem 54 Stockwerke hohen Slum. Inzwischen herrscht wieder halbwegs Ordnung. Aber das Gebäude bleibt gefährlich.
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Auch Reisende können etwas hinterlassen
Philipp Hedemann
Er ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler und könnte sich jeden Fünf-Sterne-Urlaub leisten. Doch Benno Fürmann, 42, zieht Rucksack und Zelt der Louis-Vuitton-Tasche und Luxushotels vor. Im Interview erzählt der Weltenbummler von seinen Trips nach Äthiopien, Kenia, Indien und Kuba,...
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Dieses Kind sollte sterben
Philipp Hedemann
In einem schwer zugänglichen Tal im Süden Äthiopiens gibt es bis heute rituelle Kindstötungen. Dass der kleine Daniel noch lebt, verdankt er Omo Child. Die Hilfsorganisation klärt auf und unterstützt Mütter wie Arka, damit sie ihre "verfluchten" Babys groß ziehen können.
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Gourmetkaffee für den Regenwald
Philipp Hedemann
Ein Freiburger Unternehmer importiert wilden Kaffee aus Äthiopien. Damit trägt er zum Schutz der letzen Regenwälder im ostafrikanischen Land bei.
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Neue Hoffnung im Kampf gegen Malaria
Philipp Hedemann
Erstmals könnte ein Impfstoff die tödlichste Krankheit der Welt eindämmen helfen, die jedes Jahr bis zu 1,2 Millionen Opfer fordert.
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Mohammeds Ziegen verdursten
Philipp Hedemann
Der Südosten Äthiopiens wartet seit sieben Monaten auf Regen.
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Gestärkte Autonomie
Philipp Hedemann
Seit Botswana 1966 in die Unabhängigkeit entlassen wurde, hat es sich vom Armenhaus zum afrikanischen Vorzeigestaat entwickelt. Eine Reportage über Fortschritte im Bildungs- und Gesundheitssystem und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.
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Der Retter vom Land der 1000 Hügel
Philipp Hedemann
Zum zweiten Mal seit dem Völkermord von vor 16 Jahren wählt Ruanda. Der alte Präsident wird der neue sein: Paul Kagame
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Deutscher Schnellkurs für Malis Soldaten
Philipp Hedemann
Bundeswehr-Ausbilder versuchen unter Zeitdruck, aus einer desolaten Truppe eine schlagkräftige Armee zu machen.
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Schau mal, was ich schreiben kann
Philipp Hedemann
Mit einfachen Computern will die Organisation «One Laptop per Child» jenen hundert Millionen Kindern, die keine Schule besuchen, den Sprung ins Informationszeitalter ermöglichen. Haben arme Kinder nicht dringendere Bedürfnisse? Erkundungen in einem äthiopischen Dorf.
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