TOULOUSE, Freitag, der 16. Dezember 2016
Birgit Kaspar

16. Geschenk: Eine „Georgette“ aus den Pyrenäen

advent_thumb_2Praktisch, ästhetisch und ungewöhnlich: diese Löffel-Gabel aus dem französischen Département Ariège. ‚Georgette‘ heißt sie und inzwischen servieren berühmte französische Küchenchefs gerne ihre Desserts mit ihr. Erfunden wurde die Kombination aus Löffel, Gabel und sogar Messer während einer Expedition im Norden Kanadas. Der Trapper und Tierspurenleser Jean-Louis Orengo war mit einer Gruppe unterwegs und wie für viele Wanderer, die tagelang einen schweren Rucksack schleppen müssen, zählte jedes Gramm. Sie beschränkten sich also auf einen Löffel und vermissten doch allzu oft eine Gabel. Zurück in den französischen Pyrenäen entwickelte Orengo die Idee eines multifunktionalen Löffels. Herausgekommen ist dabei die ‚Georgette‘, die inzwischen über Frankreich hinaus ihre Liebhaber gefunden hat. Die Inspiration durch die Form von Tierpfoten ist übrigens heute noch erkennbar: Jede Georgette trägt auf der Rückseite eine Signatur in Form einer solchen Pfote.

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Catherine und Jean-Louis Orengo betonen zudem den ökologischen Charakter der Georgette: Sie spare Material bei der Herstellung und Wasser, weil weniger Besteck abzuspülen sei. Mit einem Teil des Verkaufserlöses finanzieren die beiden eine Schule für Tierspurenleser und ein kleines Museum für solche Spuren.
http://www.georgettes.fr/accueil.html

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