LONDON, Dienstag, der 4. September 2012
Sascha Zastiral

Tipps für ein glücklicheres Fahren

Bangkoks Verkehrschaos ist legendär. Fast den ganzen Tag über steht man hier beinahe überall im Stau. Wenn sich der Verkehr einmal lichtet, versuchen viele Fahrer, die verlorene Zeit wieder wettzumachen und rasen im Zickzackkurs über die holprigen Straßen. Die Folge: Unzählige Unfälle und Streitereien, die häufig gewaltsam ausgetragen werden.

Das hat Weerawit Wajjanapukka von der Verkehrspolizei dazu veranlasst, Bangkoks Autofahrern ins Gewissen zu reden. In der Tageszeitung Bangkok Post schreibt er unter der Überschrift “Acht Tipps für ein glücklicheres Autofahren” unter anderem:

“Lichthupen können dazu führen, erschossen zu werden.” Immer wieder rasteten Autofahrer aus, wenn man ihnen Lichthupen gibt. Als Beispiel nennt er einen Vorfall, bei dem ein junger Thai einen Armeeoffizier erschossen hat, weil dieser ihm wiederholt Lichthupen gegeben hat.

“Jemand zu schneiden verkürzt das Leben.” Autofahrer ärgerten sich über rasche Spurwechsel anderer Autofahrer und versuchten, diese dann zu überholen, um es ihnen heimzuzahlen, schreibt Weerawit. Das könne zu Unfällen und Prügeleien führen.

“Ärgeren sie Motorradgangs nicht, wenn sie ihnen im Weg stehen.” Vor allem nachts treffen sich häufig Jugendliche mit ihren frisierten Mopeds auf Hauptverkehrsstraßen und fahren Rennen gegeneinander. Der Rat des Verkehrspolizisten: “Schreien sie die nicht an, sie könnten verprügelt werden.”

“Xenon-Scheinwerfer sind nicht cool, sie können dazu führen, dass sie verprügeln werden.” Dieser Hinweis ähnelt dem ersten Tipp. Autofahrer könnten sich durch die sehr hellen Scheinwerfer dazu veranlasst fühlen, gewalttätig zu werden.

“Reißen sie sich zusammen.” Autofahrer sollten im Straßenverkehr einen kühlen Kopf bewahren und höflich bleiben. Ansonsten könne es zu Schlägereien oder Morden kommen.

Na dann, gute Fahrt!

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