Martin Zöller

München, Deutschland

Martin Zöller, geboren 1979 in München, arbeitet als Programmreferent in der Fernsehdirektion des Bayerischen Rundfunks sowie als Autor unter anderem für "Die Welt am Sonntag", das "Italien-Magazin", den "Münchner Merkur" und die "Badische Zeitung". Als Autor schreibt er nach wie vor auch über Italien, den Vatikan und Rom, nun aber auch über das immer wieder überraschende Leben mit seiner Frau und seinen Kindern in der Münchner Vorstadt. Nach dem 2012 bei Heyne erschienenen Roman "Madonna, ein Blonder! Ganz und gar nicht alltägliche Geschichten aus Rom" schreibt er aktuell an einem weiteren Buch.

Von 2006 bis 2011 arbeitete Martin Zöller als Korrespondent in Rom. Zunächst für die Badische Zeitung, schnell aber für eine Vielzahl von Regionalzeitungen sowie schließlich auch für "Die Welt" und "Die Welt am Sonntag". Ab 2009 arbeitete er zusätzlich als Vatikan-Reporter für die ARD und machte Beiträge und Live-Schalten für alle Nachrichtenformate (Tagesschau, Tagesthemen) In seiner Tätigkeit als Vatikanreporter begleitete er Papst Benedikt XVI. auf seinen Auslandsreisen, in die Türkei, sowie nach Brasilien, Deutschland, Österreich, Frankreich und Portugal.

Im Jahr 2005/2006 arbeitete er als Pressesprecher der „Caritas“ in den vom Tsunami verwüsteten Regionen in Indien – bis ihm einer der vielen Journalisten, die er zu Caritas-Projekten begleitete, vorschlug, für seine Zeitung ("Badische Zeitung") nach Rom zu gehen.

Martin Zöller studierte von 2000 bis 2005 Neuere und Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte sowie Markt- und Werbepsychologie in München und Padua und war drei Jahre Stipendiat des „Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses“. Im Rahmen seines Stipendiums machte er Praktika unter anderem bei den „Kieler Nachrichten“, dem „RAI - Sender Bozen“ in Südtirol, sowie bei der „Associated Press“ und dem Magazin der Süddeutschen Zeitung in München.

Für den Artikel „Verurteilt mit erzwungenen Geständnissen“ in der „Welt“ gewann Martin Zöller im Dezember 2009 einen Journalistenpreis der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“.