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Auf einem Hügel über Brünn liegt die Villa Wittal, fast unberührt seit der Deportation ihrer Bewohner 1942. Bald wird sie ein Ort für Gäste aus aller Welt – und das Herz eines Festivals, das Geschichte und Gegenwart verbindet
Die Rebellen verlangen die Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens, um an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Präsident Trumps Friedensbemühungen sind für den Moment gescheitert.
Wer Friederike Irina Bruning besucht, findet sie inmitten von rund 3.000 kranken, verletzten und alten Kühen. In Radhakund, einem Ort 150 Kilometer entfernt von der indischen Hauptstadt Neu-Delhi, betreibt die Deutsche seit mehr als 20 Jahren eine Kuh-Herberge.
Auf den pro-russischen Freitag in Alaska folgt der pro-ukrainische Montag in Washington: Der amerikanische Präsident drängt auf einen Frieden für die Ukraine. Unklar bleibt, ob der Kreml-Herrscher eine konstruktive Rolle spielen wird.
Historiker und Soziologen halten die Antisemitismusdefinition in Deutschland für verkürzt. Protest gegen israelische Politik oder einzelne Politiker ist kein Akt des Antisemitismus, meint Birgit Svensson.
Einschüchterungen, abgesagte Interviews, blockierte Reisen: Ausländische Korrespondenten in China stossen auf immer mehr verschlossene Türen. Das zeigt eine neue Umfrage. Wie ist es, wenn man als europäischer Journalist ins Visier der chinesischen Behörden gerät? Der Schweizer Rundfunk im Gespräch mit Fabian Kretschmer.
Australiens weltweit erstes Klimavisum ist mehr als eine nachbarschaftliche Geste. Es geht auch um viel Geld, Versprechen zur Klimapolitik und Präsenz im Südpazifik.
Vom Ergebnis der Parlamentswahlen in Tschechien hängt ab, welcher Politikstil das Land künftig prägen wird. Der frühere Premierminister Andrej Babiš und seine populistische Partei setzen im Wahlkampf auf laute Versprechen – und könnten von der Ideenarmut der aktuellen Regierungsparteien und der schwindenden Unterstützung für die Ukraine-Hilfen in der Bevölkerung profitieren.
Chinas Außenminister besucht Neu-Delhi, Indiens Premier Modi besucht China: Die zerstrittenen Supermächte reden wieder miteinander – und wollen kooperieren. Den Anlass dazu liefern die USA.
In Polen ist man froh, dass sich die schlimmsten Vorhersagen vor dem Alaska-Gipfel nicht bewahrheitet haben. Putins Freunde in Europa sehen sich bestätigt.
Istanbul · Vom Doktortitel bis zum Führerschein: In der Türkei sind offenbar staatliche Datenbanken genutzt worden, um akademische Titel oder Führerscheine zu fälschen. Selbst Minister stehen im Verdacht, falsche Abschlüsse im Lebenslauf zu haben.
Manipulation nach KGB-Schule, ein autoritäres Protokoll und kaum konkrete Ergebnisse: Für Russlands Delegation lief der Gipfel ziemlich nach Plan. Eine Analyse.
Der Bremer Völkerrechtler Gerd Hankel spricht von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazakrieg. Beim Begriff Völkermord ist er vorsichtig – einige Kriterien aber seien erfüllt.
Das Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska blieb ergebnislos. Aber dem Kreml-Herrscher ist es erneut gelungen, Trump für sich einzunehmen. Das verspricht nichts Gutes.
8000 Euro für die Konzession, 260.000 Euro Einnahmen von den Gästen: Ein Strandbad in Italien ist eine lukrative Unternehmung. Das treibt auch den Streit um den Preis einer Liege im toskanischen Badeort an.
Am 15. August feiert Italien Ferragosto – eine Mischung aus antiker Tradition, Mariä Himmelfahrt und sommerlicher Lebenslust. Während die Strände überquellen, wirken Städte wie Rom fast ausgestorben.
Die Mehrheit der Menschen in der Türkei sind gläubige Muslime. Viele Frauen tragen deswegen ein Kopftuch. Frauenrechtlerinnen befürchten jetzt, dass Erdogan dieses Tuch zur Pflicht macht.
Am Tag des Alaska-Gipfels rückten die Russen im Donbass vor. Denn die Armee plagen Personalsorgen. Sie verliert insgesamt bis zu 1500 Soldaten pro Tag. „Gebietsabtretungen“ lehnen die Ukrainer aber mehrheitlich ab.
Wie stehen die Ukrainer zu Gebietsabtretungen, auf die sich Trump und Putin über die Köpfe der Ukrainer hinweg einigen könnten? Umfragen zeigen, dass die Mehrheit keine Gebietsabtretungen will.
Seit Kurzem müssen die Plattformen für soziale Medien in Großbritannien das Alter der Nutzer verlässlich prüfen. Das ist nicht einfach – und führt zu neuen Problemen.
Erst nach Zürich ins Aussteigerseminar, dann nach Südamerika in die geschlossene Parallelgesellschaft: Konservative Europäer:innen versuchen, Steuern und gesellschaftlichem Fortschritt zu entfliehen. In Paraguay offenbaren sich die Widersprüche ihres Weltbilds.