ATHEN, Samstag, der 9. Dezember 2017
Alkyone Karamanolis

9. 12. Kourabiédes aus Griechenland

Der “sugar trail” führt jeden Dezember vom Esszimmer an die gemütlichsten Ecken unserer Wohnung. Eine Fährte endet am Sessel neben dem Telefon. Eine andere, sehr beliebte, passiert zwei antike Kelims, um dann die Leseecke im Arbeitszimmer zu erreichen. Wenn ich mich beklage, höre ich ein verbröseltes “Gesundheit deinen Händen”. Das ist ein netter Spruch, mit dem man griechische Hausfrauen bei Laune hält. Subtext: “Damit Du in Zukunft noch mehr davon machst”. Mehr was? Mehr Kourabiédes.

Wichtig ist es, gute Butter zu verwenden und die Kourabiédes außerdem nach dem Backen mindestens eine Woche lang zu verstecken, damit sie schön mürbe werden. Dann erst kommen sie auf den Tisch. Vor dem Essen klopft man den Puderzucker übrigens kräftig ab. Zum einen, weil er nur zur Konservierung dient und zum anderen, weil es sonst keinen “sugar trail” in der Wohnung gibt. Und hier das Rezept!

 

 

Rezept

Zutaten

300 gr Butter
65 gr Puderzucker
2 Vanillinzucker
2 Eigelb
1 Stamperl Ouzo
50 gr abgezogene Mandeln
ca. 350 gr Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben nach dem Backen

Die Mandeln langsam rösten, dann abkkühlen lassen und jeweils dritteln. Butter schlagen, Puderzucker und Vanillinzucker dazu, dann: Eigelb und Ouzo hinzugeben. Mehl, Backpulver und eine Prise Salz von Hand einarbeiten, dann die abgekühlten Mandeln dazu. Den Teig für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Zwischen den Händen runde Kekse formen, flachdrücken und mit dem Daumen jeweils eine Vertiefung in der Mitte schaffen. Bei 180 Grad 20 Minuten lang backen. Noch heiß mit Puderzucker bestäuben und zum Turm schichten.

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