Janis Vougioukas

Shanghai, China

Janis Vougioukas, Jahrgang 1976, lebt seit Juni 2002 in Shanghai, von wo er den Aufstieg eines Entwicklungslandes zur Weltmacht dokumentiert. Seine Reportagen handeln von jungen Unternehmern, hungrigen Bauern, schnellen Geschäften, wilden Träumern, korrupten Beamten, toter Natur, verliebten Mädchen und singenden Ausländern.

Nach seinem Studium an der Pekinger Capital Normal University, der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität und der Deutschen Journalistenschule ging Vougioukas zunächst als freier Autor nach Shanghai und schrieb vor allem für Magazine wie Brigitte, Merian, GQ und die WirtschaftsWoche.

Von 2006 bis Anfang 2009 berichtete er als Wirtschaftskorrespondent für die Süddeutsche Zeitung. Seit März 2009 arbeitet Vougioukas als Ostasien-Korrespondent für den Stern.
PORTFOLIO Janis Vougioukas
Als wir zu Mördern wurden
Janis Vougioukas
Peking, 4. Juni 1989 - Vor 25 Jahren zerschmetterte Chinas Armee die Demokratiebewegung rund um den Platz des Himmlischen Friedens. Drei Männer, Soldaten damals, berichten von den Tagen, an denen sie im tödlichen Einsatz waren – gegen Menschen, so blutjung wie sie
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"Für fünf Tage standen wir am Rande des Abgrunds"
Janis Vougioukas
Vor vier Jahren explodierte das Atomkraftwerk von Fukushima, Bilder aus der Region zeigen eine bis heute verheerte Welt.Naoto Kan war damals Ministerpräsident Japans. Ein Gespräch über die Stunden nahe der Apokalypse
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Wo bleibt die Hilfe?
Janis Vougioukas
Bis heute warten in den Bergdörfern Nepals Zehntausende auf Retter, Lebensmittel und Zelte. Ein stern-Team traf in dem entlegenen Ort Saurpani auf Überlebende des Erdbebens, die aus dem Chaos zurück zum Alltag finden wollen
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Gottes Reich der Mitte
Janis Vougioukas
Chinas christliche Gemeinden wachsen rasant. Die Jungen und Erfolg- reichen suchen ihr Heil im Glauben. Im Land gibt es inzwischen mehr Christen als Kommunisten – die Partei reagiert mit Verboten und Verhaftungen
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