Wolf-Dieter Vogel

Oaxaca, Mexico

Wolf-Dieter Vogel lebt in einer Region, die von korrupten Politikern, kriminellen Banden und sozialer Ungleichheit geprägt ist. Deshalb begleitet er Eltern, die ihre verschleppten Kinder suchen, porträtiert verfolgte Umweltschützer und trifft Pfarrer, die Migranten das Leben retten. Und er fragt sich, warum der US-Präsident eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen will. Das alles hält ihn aber nicht davon ab, auch über Schönes zu schreiben. Seine Reportagen handeln also ebenso von einer spastisch gelähmten Kubanerin, die als Tänzerin Karriere machte oder einem indigenen Karneval der Kulturen im mexikanischen Oaxaca.
Er recherchierte für die taz, BR und SWR zu illegalen Exporten deutscher Sturmgewehre nach Mexiko und war maßgeblich an der mit dem Grimme-Preis 2016 ausgezeichneten ARD-Produktion „Tödliche Exporte“ beteiligt. Zuletzt veröffentlichte er 2015 als Mitherausgeber das Buch „TerrorZones“, das sich mit Gewaltverhältnissen in Lateinamerika beschäftigt.
Wolf-Dieter Vogel, Jahrgang 1959, schreibt seit knapp 20 Jahren über Mexiko und andere Staaten der Region. Sein Berichtsgebiet umfasst Mexiko, Mittelamerika und die Karibik. Er lebt Oaxaca, der Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates.
PORTFOLIO Wolf-Dieter Vogel
Spuren der Erinnerung
Wolf-Dieter Vogel
Jede Sohle erzählt von einer Geschichte. Zum Beispiel die von Letty Hidalgo: „Ich suche meinen Sohn Roy. Er ist am 11. Januar 2011 verschwunden.“ Oder die von Margarita Zacarías, der Mutter eines Studenten der Lehrerschule Ayotzinapa, der am 26. September 2014 verschleppt wurde: „Mein...
>
 
Im Auftrag der Bäume
Wolf-Dieter Vogel
Sie haben ihm den Sohn genommen. Sie bedrohen ihn. Auch im Gefängnis saß er schon. Doch der Mexikaner Ildefonso Zamora kämpft weiter gegen die Banden, die illegal Holz schlagen und die Lebensgrundlagen der Indigenen bedrohen Manchmal fliessen einfach nur noch die Tränen. "Nicht aus...
>