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Maputo - Mosambik
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Analysen, Hintergründe, Berichte und Reportagen aus dem Land der Hoffnung.

Stefan Ehlert
Maputo, Mosambik

Was gibt es im Museum Mafalala zu sehen, dem wohl einzigen "Slum"-Museum der Welt? Wie überlebt ein DJ in Maputo die auftragslose Corona-Zeit? Und wie sichert der Überlebende eines Zyklons seine Hütte vor dem nächsten Sturm? Was versteht man unter "criatividade eleitoral"? Und soll das Erdgas im Norden nun gefördert werden oder lieber im Boden bleiben? Jeder Tag wirft spannende Fragen auf - mehr als genug für einen Weltreporter mit rund 20 Jahren Afrikaerfahrung, seit 2018 wohnhaft in Maputo.

Mosambik steht für endlose Strände, für Walhaie und Mantarochen im Meer sowie an Land für Mangos, Kokosnüsse und Cashew, angebaut und geerntet von unglaublich freundlichen Menschen, die nur leider in einem der wirtschaftlich ärmsten und korruptesten Länder der Welt leben. Hier ist eine Fülle an Themen zu bearbeiten, die einerseits Dauerbrenner und doch brandaktuell und einer ständigen Dynamik unterworfen sind: Die Folgen der Klimakatastrophe, der Terror im Norden, die demokratischen Defizite (um es diplomatisch auszudrücken), konterkariert von einer unglaublichen Resilienz, mit der die von Zyklonen, Dürren oder Überflutungen heimgesuchte und sehr junge Bevölkerung die diversen "Schocks" überwindet, zu denen auch die Wirtschaftskrise in Folge illegal vom Staat beschaffter Milliardenkredite gehört.

Besonders bewegend ist es jedoch, über Jahre mit einzelnen Menschen in Krisengebieten in Kontakt zu bleiben und so die gelebte Entwicklung mitzuschneiden und mitzufühlen.