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Fünf Tage nach den schweren Überschwemmungen in der Region Valencia entlud sich der Unmut über späte Warnung und zögerlich einsetzende Hilfe: Beim Besuch in der Katastrophenregion Valencia wurden das spanische Königspaar sowie Premier Pedro Sánchez und der Regionalpräsident Carlos Mazón mit Schlamm und Steinen beworfen. Hinter den Angriffen auf den spanischen Regierungschef sollen rechtsextreme Kreise stehen. Die dringend notwendige Fehleranalyse über das Katastrophenmanagement droht, von der politischen Polarisierung im Land zerrieben zu werden.
Bereits 8000 nordkoreanische Soldaten sollen in der russischen Region Kursk eingetroffen sein. Geleitet werden die Truppen von General Kim Yong-bok, der zum innersten Kreis des Kim-Regimes zählt.
Mit der sogenannten "Großen Grünen Mauer", einem Mosaik aus renaturierten Flächen, wollen afrikanische Staaten am Südrand der Sahara dafür kämpfen, dass das Überleben im Sahel möglich bleibt – trotz Verwüstung und Klimakrise.
Als „exekutive Vizepräsidentin“ soll Teresa Ribera in der neuen EU-Kommission Ökologie und Wettbewerbsfähigkeit unter einen Hut bringen – aber es gibt Gegenwind.
Der Libanon hat unzählige Flüchtlinge aus Palästina, dem Irak und Syrien aufgenommen. Jetzt fliehen die Libanesen selbst vor dem Krieg. Eindrücke aus einem Land unter massivem Druck.
In Spanien wird derzeit intensiv über die katholische Laien-und Priester-Organisation Opus Dei diskutiert. Hintergrund ist ein Buch des britischen Finanzjournalisten Gareth Gore, der der konservativen katholischen Organisation undurchsichtige Finanzstrukturen, massiven Machtmissbrauch und Menschenhandel vorwirft. In Spanien ist das ein Politikum. Denn der Einfluss des Opus Dei auf Bildungswesen und Wirtschaft in Spanien ist groß. Das liegt nicht nur daran, dass das "Werk Gottes" 1928 von einem spanischen Priester gegründet wurde.
In Spanien sind ungewöhnlich viele Menschen durch die schweren Unwetter gestorben oder zu Schaden gekommen. Dabei trafen mehrere unglückliche Umstände zusammen.
Nach den verheerenden Überflutungen in der spanischen Mittelmeerregion wurden bisher über 200 Tote geborgen, Tausende gelten immer noch als vermisst – und nun steigen die gesundheitlichen Risiken. Ein Bericht aus Madrid
Die Ortschaft Paiporta nahe Valencia wurde besonders stark vom Unwetter getroffen. Mindestens 215 Menschen kamen ums Leben. Bereits kurz danach wurde Kritik laut an den Behörden, auch weil sie erst sehr knapp vor den Wassermassen gewarnt hatten. Der aufgestaute Unmut der Bevölkerung hat sich am Sonntag beim Besuch des Königs in Paiporta entladen. Er zeigte Verständnis.
Der balinesische Ort Ubud ist aus dem Film „Eat, Pray, Love“ bekannt, auch in Russland. Das Immobilienprojekt „Hidden City“ lockt reiche Russen auf die Insel – zum Unmut der Bewohner.
Kurz vor der Präsidentschaftswahl patrouillieren die Patriots for America schwer bewaffnet an der mexikanischen Grenze. Sie wollen das Land vor illegalen Einwanderern schützen und Amerika retten. Was machen sie, wenn ihre Lichtgestalt Donald Trump die Wahlen verliert?
Die Rekordpreise für Gold machen die Inder erfinderisch: Während die einen im Voraus Gold bestellen, verschenken die anderen zum Lichterfest Diwali jetzt auch Silber.
Im Atacama-Salzsee wird ein Viertel des weltweiten Lithiums abgebaut. Ein 2016 unterzeichnetes Abkommen beteiligt die ortsansässigen Indigenen an den Profiten. Doch zu mehr Akzeptanz für den Abbau hat dies kaum geführt. Warum?
Die chinesische KP-Führung fürchtet, dass sowohl Trump als auch Harris Chinas Aufstieg behindern wollen. Sie denkt, dass Harris berechenbarer sei – und wittert zugleich mit Trump eine Chance.
Die konservative Regionalregierung in Valencia hat ein Amt, das Katastrophenhilfe leisten sollte, wegen "Unsinnigkeit" geschlossen. Das hat auch mit einer Verleugnung der Klimakrise zu tun, die nun Leben kostet
Mindestens 95 Menschen sind in Spanien durch Überschwemmungen getötet worden. Das Ausmaß hat auch mit unzureichendem Katastrophenschutz zu tun – und mit Stadtplanung.
Die demokratische Präsidentschaftskandidatin nutzt einen symbolträchtigen Ort in der Hauptstadt, um den Wählerinnen und Wählern den Kontrast zu ihrem republikanischen Kontrahenten zu verdeutlichen.
Probleme bei der Visumserteilung und bürokratische Hürden bereiten indischen Unternehmen in Deutschland Probleme. Das Interesse an Investitionen nimmt laut einer neuen Studie ab.
Im Reich der Mitte erfreut sich Donald Trump einer kuriosen Beliebtheit, Kamala Harris‘ Verhalten als Präsidentin dürfte besser vorhersehbar sein – und Tim Walz hat einst als Englischlehrer in Guangdong gelebt. Alle dürften jedoch ähnlich klare Kante zeigen.
Ein Weltreporter Live-Event vor der US-Wahl: Trump 2.0 – Warum viele Amerikaner noch nicht genug von ihm haben. Im Gespräch: Wolf-Dieter Vogel (Mexiko), Renzo Ruf (Washington), Christoph Drösser (San Francisco), Kerstin Zilm (Los Angeles), Arndt Peltner (Oakland)
Naim Qassem ist ein Veteran der Hisbollah im Libanon. Schon bei der Gründung mit dabei, konnte er sich nie aus dem Schatten Nasrallahs befreien. Nun ist er der Chef – und ein Mann, dessen Todesurteil laut israelischer Regierung bereits gefällt ist.
Beflügelt von guten Umfragewerten setzt Donald Trump auf eine grelle Wahlkampfstrategie. Er zieht damit das Scheinwerferlicht auf sich – und läuft Gefahr, von Nebendarstellern überstrahlt zu werden.