Nach 22 Jahren läuft der Vertrag des ORF-Nahost-Korrespondenten Ende Juni aus. Im ersten Interview nach dieser Entscheidung spricht Karim El-Gawhary (62) über Abschied und Neubeginn, Kampagnen gegen und für ihn und seinen Platz zwischen zwei Welten, der immer ein Minenfeld war.
In einer vielbeachteten Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos inszenierte sich der kanadische Premier, Mark Carney, als liberale Anti-These zu Donald Trump. Dem US-Präsidenten gefiel das gar nicht. Kanada steht ohnehin auf seiner Speisekarte.
Die ersten dreiseitigen Friedensgespräche zwischen Amerikanern, Ukrainern und Russen haben gestern in Abu Dhabi begonnen. Was davon zu erwarten ist.
Der Bundeskanzler Friedrich Merz sucht vielfach den Schulterschluss mit Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni, auch in der Verteidigungspolitik. Verteidigungsminister Boris Pistorius wird am Freitag auf seinen italienischen Counterpart treffen.
Moskau reagiert mit sehr gemischten Gefühlen auf die Einladung Donald Trumps an Wladimir Putin, seinem künftigen Friedensrat beizutreten. Die Gefahren in dem neuen Gremium scheinen für Russland noch größer zu sein als die Verlockungen.
Syriens Regierung will mit militärischem Druck der Selbstverwaltung der Kurden ein Ende bereiten. Das ist ein Erfolg für den türkischen Präsidenten – und bringt ihm zugleich Probleme.
Mit Aussicht auf einen Job gehen viele junge Menschen von Afrika nach Russland. Dort werden sie genötigt, Drohnen für den Ukraine-Krieg zu produzieren oder sie müssen an die Front. Einige afrikanische Länder unterstützen offenbar die Rekrutierungen.
Die Rede des amerikanischen Präsidenten in der Schweiz wurde auch in Washington aufmerksam verfolgt. Anhänger von Donald Trump lobten ihn für sein angebliches Verhandlungsgeschick. Der politische Gegner übte scharfe Kritik an seinen Aussagen über Grönland.
Nach einem Gespräch am WEF in Davos findet der Nato-Generalsekretär Mark Rutte positive Worte für die «Visionen» des amerikanischen Präsidenten. Dieser zieht die angedrohten Strafzölle gegen Europa zurück.
Wenn der VfB Stuttgart an diesem Donnerstag ins Stadio Olimpico in Rom einmarschiert, werde ich nicht dabei sein. Als deutsche Staatsbürgerin darf ich den AS Rom in der Europa League nicht live unterstützen.
Erst Vodafone, dann Volkswagen, nun auch der Start-up-Investor Tiger Global: Sie alle erhielten eine unerwartete Milliarden-Dollar-Rechnung vom indischen Fiskus – und eine wichtige Lektion.
Russland erhöht die Steuern, um den Militärhaushalt zu finanzieren. Vielerorts steigen deshalb die Preise und Unternehmen sehen sich in Gefahr.
Der türkische Präsident feiert die mögliche Übereinkunft zwischen der Regierung in Damaskus und den syrischen Kurden. Doch sie setzt Erdogan auch unter Druck.
Das EU-Parlament lässt das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten vom Europäischen Gerichtshof überprüfen. Die Mehrheit dafür war denkbar knapp.
Ein Jahr nach dem Machtwechsel in Washington ist die EU den Angriffen des US-Präsidenten hilflos ausgeliefert. Dies liegt an der Kapitulation im Handelskrieg 2025, aber auch an einer verfehlten Außenpolitik. Im Ringen um Grönland gibt es nun keine guten Optionen.
Ob bei der Antwort auf Trump, bei Mercosur-Abkommen oder Verbrenner-Aus: Der Bundeskanzler sucht vielfach den Schulterschluss mit Italiens Regierungschefin. Das Verhältnis zu Frankreichs Präsidenten ist hingegen abgekühlt.
Nach der Entgleisung eines Zuges in Andalusien nun auch unwetterbedingte Unfälle in Katalonien.
Moskau ringt mit Donald Trumps Vorschlag, Putin in seinen künftigen Friedensrat aufzunehmen – zwischen Annäherung, Demütigung und Machtverlust.
US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von Keir Starmers Bemühungen, eine freundschaftliche Beziehung zu ihm aufzubauen. Der Premierminister sollte seine Beschwichtigungspolitik aufgeben.
Mindestens 42 Menschen sind bei dem Zugunglück in Spanien ums Leben gekommen. Während die Aufräumarbeiten nur langsam vorankommen, müssen manche Angehörige noch immer bangen.
Hier ist alles intensiver als anderswo, und deswegen gilt das Vale do Capão in der Chapada Diamantina längst als Geheimtipp. Aber Vorsicht: Es kann passieren, dass man für immer unter einem Wasserfall sitzen möchte.
Portugals Sozialisten treten im Februar gegen die Rechtsextremen zur Stichwahl an. Und die Sozialdemokraten wissen nicht, auf wessen Seite sie stehen.
In Portugal werden der Sozialist Seguro und der Rechtspopulist Ventura wohl in einer Stichwahl um das Amt des Präsidenten kämpfen. Nach ersten Auszählungen liegen die beiden Politiker in der ersten Runde der Wahl vorn.
In Spanien sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist. Die Behörden sprechen von 24 Toten und zahlreichen Verletzten. Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Madrid und Andalusien wurde unterbrochen.
Nach den Erpressungsversuchen von US-Präsident Trump für eine Annexion Grönlands muss Europa handeln. Welche Möglichkeiten hat die EU?
Der Chef von Vietnams Kommunisten, To Lam, schlägt einen radikalen Reformkurs ein und wird mit einem rasanten Wirtschaftswachstum belohnt. Doch Donald Trump könnte ihm noch gefährlich werden.
Der amerikanische Präsident betreibt eine unberechenbare Aussenpolitik. In den Augen Washingtons reagieren Freund und Feind darauf bisher positiv.
Das mobile Internet wird in Russland oft für Tage abgeschaltet. Die Fälle häuften sich zuletzt. Zur Begründung hieß es: Die Shutdowns dienten der „Sicherheit der Bürger“. Was das für junge Menschen bedeutet.
Bei einer Kollision von zwei Hochgeschwindigkeitszügen in Spanien sind mindestens 39 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Dabei war die betroffene Strecke laut Verkehrsminister Puente frisch modernisiert.
Michail Loschtschinin droht wegen Landesverrats lebenslange Haft. Der Prozess in Pskow findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.