Der Chef von Vietnams Kommunisten, To Lam, schlägt einen radikalen Reformkurs ein und wird mit einem rasanten Wirtschaftswachstum belohnt. Doch Donald Trump könnte ihm noch gefährlich werden.
Der amerikanische Präsident betreibt eine unberechenbare Aussenpolitik. In den Augen Washingtons reagieren Freund und Feind darauf bisher positiv.
Das mobile Internet wird in Russland oft für Tage abgeschaltet. Die Fälle häuften sich zuletzt. Zur Begründung hieß es: Die Shutdowns dienten der „Sicherheit der Bürger“. Was das für junge Menschen bedeutet.
Bei einer Kollision von zwei Hochgeschwindigkeitszügen in Spanien sind mindestens 39 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Dabei war die betroffene Strecke laut Verkehrsminister Puente frisch modernisiert.
Michail Loschtschinin droht wegen Landesverrats lebenslange Haft. Der Prozess in Pskow findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
In Umfragen steht der britische Rechtspopulist gut da. Doch ehemalige Mitschüler werfen ihm rassistische und antisemitische Äußerungen vor.
Der Präsidentensohn Bilal Erdogan wird derzeit als kommende Führungspersönlichkeit aufgebaut. Experten glauben, es gehe dem Vater nicht um eine Nachfolge-Regelung für die nahe Zukunft, sondern um eine Art Notfallplan.
Vor fünfzehn Jahren lehnten sich die Tunesier*innen gegen Langzeitmachthaber Zine El Abidine Ben Ali auf. Mit der Revolution entstanden neue Freiräume in Politik, Medien und Kultur. Während der Handlungsspielraum für Opposition und Zivilgesellschaft inzwischen wieder schrumpft, versuchen engagierte Kulturschaffende, ihre Ausdrucksmöglichkeiten zu bewahren und nachhaltigen Einfluss zu garantieren, auch für die kommenden Generationen.
Acht Länder will Trump mit Strafzöllen belegen, bis man ihm Grönland überlasse. Die Europäer begegnen seinen Forderungen mit gewohnter Ratlosigkeit.
Nach dem Sturz von Sheikh Hasina trat der Friedensnobelpreisträger Yunus an die Spitze des Landes, um es zu erneuern und auf freie Wahlen vorzubereiten. Doch radikal-konservative Kräfte erstarken – und die Übergangsregierung setzt ihnen wenig entgegen.
Am Sonntag steht der erste Wahlgang an. Fünf Kandidaten haben Chancen auf die Stichwahl, als Favorit gilt der Chef der Rechtsaussenpartei Chega.
Im EU-Parlament regt sich neuer Widerstand gegen das Handelsabkommen. Es könnte die Umsetzung verzögern – doch die Kommission will das verhindern.
Die Nachricht klingt spektakulär: Erste NATO-Truppen sind auf Grönland gelandet. Fast scheint es, als habe sich die NATO im Streit mit den USA auf die Seite der Europäer geschlagen – und als könne es jederzeit zum Showdown mit US-Präsident Donald Trump kommen.
Nach der Übernahme des abgewanderten KI-Start-ups Manus durch Meta droht ein Konflikt mit den Behörden in Peking. Das Gezerre könnte für chinesische KI-Gründer zum Präzedenzfall werden.
Vor 15 Jahren verließ Tunesiens Diktator Zine el-Abidine Ben Ali sein Land, nach 23 langen Jahren an der Macht. Sein Abgang war die unmittelbare Folge anhaltender Proteste, die das Regime nicht mehr eindämmen konnte. Was ist dort, wo alles begann, davon geblieben?
Die martialischen Sprüche und Aktionen des US-Präsidenten rufen in Moskau immer mehr Irritationen hervor. Moskau fehlen die Reserven, um Weltmacht zu spielen.
Südkoreas früherer Präsident Yoon Suk Yeol muss sich wegen der Verhängung des Kriegsrechts vor Gericht verantworten. Ihm droht die Todesstrafe.
Die Mullah-Diktatur muss fallen, das wünschen sich viele. Genauso viele profitieren vom System und halten daran fest. Die Lage in Iran bleibt fragil.
Fünf Präsidentschaftskandidaten könnten bei der Wahl am Sonntag gleichauf liegen. Befürchtet wird eine Stichwahl mit einem rechtsextremen Kandidaten.
Der Konflikt mit den USA um Grönland droht die Allianz zu lähmen und könnte sie am Ende sogar spalten. Beschwichtigen heißt daher die Devise.
Der amerikanische Präsident möchte Grönland annektieren. Er orientiert sich dabei an seinen Vorgängern, die das Staatsgebiet der USA immer wieder ausdehnten. Vier Beispiele aus der Geschichte.
Die EU will Kyjiw mit Milliardensummen weiter unterstützen. Die üblichen Verdächtigen wie Ungarn und die Slowakei sind nicht dabei.
Im Weissen Haus wird am Mittwoch über die Zukunft von Grönland verhandelt – die Insel, die Donald Trump unbedingt annektieren will. Was steckt hinter dieser Obsession?
Mittwochs alle zwei Wochen erzählen unsere Korrespondent*innen, was sie und die Menschen in ihrem Teil der Welt bewegt. Heute erzählt Afrika-Reporterin Bettina Rühl, warum ein Schiff in Mauretanien sie beeindruckt hat.
Seit fast drei Jahren tobt im Sudan ein brutaler Krieg zwischen Armee und RSF-Miliz. Millionen sind auf der Flucht, vermutlich über 100.000 tot. Ein Treibstoff hält ihn am Laufen: Gold, das über verschlungene Wege auf dem Weltmarkt landet.
Die beliebteste App unter chinesischen Internetnutzern legt offen, wie rasant sich die Demografie der einst so großen Bevölkerung wandelt.
Wenn sich US-Präsident Donald Trump im Iran einmischt, will er damit laut chinesischen Kommentatoren nur wieder Chinas Aufstieg behindern.
Die Wohnungskosten haben sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Jetzt erlässt die Regierung Vermietern, die nicht erhöhen, die Steuern.
Während die slowakische Regierung zum kulturellen Kahlschlag ausholt, möchte die Stadt Trencín den Zusammenhalt in dem tief gespaltenen Land mit Kultur stärken.
Der ORF steht in der Kritik, weil der Sender den Vertrag mit seinem Nahostkorrespondenten nicht verlängert und dafür Sparmaßnahmen und einen Generationenwechsel ins Feld führt. Karim El-Gawhary spricht im Interview über Berichterstattung in Zeiten des Gazakriegs – und warum Abstand oft mit Objektivität verwechselt wird.