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Spaniens Regierung will hunderttausenden derzeit irregulär im Land lebenden Migrant:innen mit einer einmaligen Legalisierung zu Papieren verhelfen. Das sieht ein Dekret der Koalition aus dem sozialdemokratischen PSOE und der Linkspartei Sumar vor. Es reformiert das bestehende Ausländerrecht und tritt mit der Veröffentlichung in Kraft.
EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola reiste nach London, um den Annäherungsprozess zwischen Großbritannien und der EU voranzubringen. Dieser war zuletzt ins Stocken geraten.
Das Unternehmen Altri wollte im spanischen Ulloa im großen Stil Zellstoffe für die Textilindustrie produzieren. Warum das nun vom Tisch ist – erst mal.
Der Kanzler reist in Peking mit großer Wirtschaftsdelegation an, doch auf dem hohen Ross sitzt er nicht: Die Machtbalance hat sich verschoben, schreibt Fabian Kretschmer mit Anna Lehmann.
Kasachstan liefert Russland seit Jahresbeginn vermehrt Russen aus, denen dort politische Prozesse drohen. Dabei ist das mittelasiatische Land eigentlich kein Kernverbündeter Moskaus.
Der Justizminister will Klarnamen und Ausweispflicht für Nutzer sozialer Medien einführen, um gegen Hass im Netz vorzugehen. Kritiker sehen jedoch in dem Gesetz einen Schritt zur Totalüberwachung.
Die amerikanische Regierung muss nach dem Hammer-Urteil des Supreme Court Milliarden von Dollar zurückerstatten. Noch ist völlig offen, wie dieses Verfahren ablaufen soll.
Der deutsche Bundeskanzler wird am Mittwoch in China erwartet. Merz will einerseits die EU stärken, aber gleichzeitig deutsche Wirtschaftsinteressen vertreten.
Seit Wochen fließt kein russisches Öl durch die Ukraine in die Slowakei - Grund ist die beschädigte Druschba-Pipeline. Nun droht der slowakische Regierungschef Fico mit einem Ende der Stromlieferungen an Kiew.
Das Land inszeniert sich beim KI-Gipfel als Brückenbauer und untermauert seinen Führungsanspruch. Auf der Bühne setzen jedoch die Konzerne aus dem Silicon Valley die Akzente.
Prominente Experten beschreiben bei einem Gipfel in Neu-Delhi katastrophale Gefahren durch KI-Agenten. Sie skizzieren, was die Politik tun sollte. Doch das liefe dem Markt zuwider.
Polen ist aus der UNO-Konvention von Ottawa ausgetreten, die den Einsatz von Anti-Personenminen verbietet. Den gleichen Schritt hatte im Januar schon Finnland vollzogen, das mit 1.300 Kilometern die längste Grenze zu Russland hat. Beide NATO-Staaten wollen mit dem international wenig populären Schritt die Freiheit gewinnen, sich besser gegen eine mögliche russische Invasion zu schützen.
Im Europajournal berichtet Kilian Kirchgeßner über die Scheinrepublik "Liberland", einen Scheinstaat den der tschechische Politiker Vit Jedlicka in einem umstrittenen Grenzgebiet zwischen Kroatien und Serbien ausgerufen hat.
Deutschland schließt eine KI-Partnerschaft mit Indien. Denn die beiden Wirtschaftsmächte stehen vor demselben Problem: Im KI-Wettlauf sind sie technologisch abgehängt. Das soll sich ändern.
Nur alle dreißig Jahre fallen Ramadan und christliche Fastenzeit zusammen. Was sie unterscheidet und was sie eint, zeigt sich auch in einer Schule im irakischen Erbil.
Im Mittleren Osten massiert der amerikanische Präsident eine Armada, die den Iran angreifen könnte. In Washington gibt er derweil den Friedensstifter. Wie passt das zusammen?
Justizminister Gürlek will die „Lynchjustiz“ im Netz beenden. Nutzer sozialer Medien sollen sich doppelt identifizieren müssen. Kritiker fürchten eine „totale Überwachung“.
In Spanien liegt die Lebenserwartung bei rund 84 Jahren. Neben der mediterranen Ernährung trägt das Gesundheitswesen dazu bei. Etwa zehn Prozent des Bruttoinlandproduktes fließen hinein – ähnlich wie in Dänemark, das stärker auf Prävention setzt.
In seinen beiden letzten Lebensjahren tauschte sich der Financier und Sexualstraftäter regelmässig mit dem Politstrategen Steve Bannon aus. Das bezeugen SMS und E-Mails. Nun wird im Umfeld von Präsident Trump Kritik an dieser Freundschaft laut.
Bangladeschs Gen-Z-Bewegung stürzte 2024 Präsidentin Hasina. Nun paktierte sie mit der islamistischen Jamaat-e-Islami. Wieso entscheiden sich junge gebildete Menschen dazu, mit Islamisten zu paktieren? Und in welche Richtung steuert Bangladeschs Gesellschaft?
taz-Redakteur Fabian Schroer spricht mit Natalie Mayroth.