Weltreporter*innen berichten für die wichtigsten deutschsprachigen und viele internationale Medien aus dem Ausland. Unser Portfolio präsentiert Auslandsreportagen und Interviews, Nachrichten und Analysen, TV-Beiträge, Kolumnen, Hörfunk-Features und Filme aus den letzten Monaten und Jahren. Qualitätsjournalismus, Wissen und 100 % Auslandskompetenz.
Seit Mitte August sollen im indischen Bundesstaat Maharashtra, dessen Hauptstadt Mumbai ist, neben den Fahrern regulärer Taxis auch die von App-Taxis Grundkenntnisse der Lokalsprache Marathi nachweisen. Ein Stadtgespräch von Natalie Mayroth
In den Siebzigern und Achtzigern agierten große Teile der radikalen Linken in ihrem Antizionismus oft offen antisemitisch, zeigt Jan Gerbers „Fluchtpunkt Entebbe“. Offen bleibt, warum Antizionismus heute so identitätsstiftend ist
Vietnam galt als einer der größten Verlierer des US-Zollkriegs. Ein Jahr später boomt das Land wie keine andere große Volkswirtschaft in Asien – und wird zur Chance für deutsche Unternehmen.
Die USA werfen den Staaten Südostasiens vor, China beim Handelsbetrug zu helfen. Die Region versucht nun, Trump zu besänftigen – trotz Zweifeln an der Stichhaltigkeit der Anschuldigungen.
Zehn Jahre nach dem Erdbeben von Amatrice leben viele Menschen noch immer in Notunterkünften. Die provisorische Kirche ist zum Ort des Gebets und der Gemeinschaft geworden. Der Wiederaufbau macht aber auch Hoffnung.
Vor der Küste Mauretaniens hat die Küstenwache mehr als 300 Menschen von einem manövrierunfähigen Holzboot gerettet. Sie waren wohl auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln - eine Route, die immer gefährlicher wird.
In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche erlaubt – und doch teilweise schwer zugänglich. Das Beispiel Bayern zeigt, wie ein vermeintlich gesichertes Recht unter Druck gerät.
Der frühere Vizejustizminister Romanowski wird von der polnischen Justiz gesucht. Mittlerweile ist er im russisch beeinflussten Transnistrien aufgetaucht. Über die Hintergründe seiner Flucht gibt es wilde Spekulationen.
US-Präsident Trump preist die Nachweispflicht beim indischen Wahlsystem als Vorbild für die USA. Dabei sind Teile des Systems in Indien selbst umstritten.
Nachdem Brüssel eine Untersuchung gegen den Onlinehändler JD.com einleitet, reagiert Chinas Regierung scharf. Der Fall offenbart die gestiegenen Spannungen.
Seit Jahresbeginn ist die Bargeldmenge in Russland um 25 Milliarden Euro gestiegen. Viele Sparer fürchten, der Staat könnte ihr Geld für Putins Krieg beschlagnahmen.
Nach Gülen fokussiert sich die Türkei auf die nächste Bewegung: Bei Razzien wurden zahlreiche Mitglieder der sunnitischen Süleymancılar-Gemeinschaft verhaftet. Angeblich wollten sie nach Deutschland fliehen.
In Indien lässt sich praktisch überall bargeldlos bezahlen. Die Infrastruktur dafür ist für Händler und Verbraucher gratis. Doch das soll sich ändern. Mit womöglich gravierenden Nebenwirkungen.
Der Wisent ist Spaniens neuer Star im Tourismus und im Brandschutzsektor. Doch die Wiederansiedelung der fast ausgestorbenen Art sorgt auch für Kritik.
Noch immer harren mehrere Tausend Migrantinnen und Migranten in Ceuta aus, die auf ein Asylverfahren in Europa hoffen. Doch Spanien hat ausgeschlossen, das zuzulassen. Welche Probleme sich dadurch innenpolitisch für Spanien ergeben, erläutert die Journalistin Julia Macher in Barcelona.
Bei US-Präsident Donald Trump ist längst nicht mehr klar, welches der beiden Koreas Verbündeter ist und welches ein Schurkenstaat. Das hat auch für Europa Folgen.
In Russland ergehen viele Urteile gegen die letzten verbliebenen Oppositionsstrukturen. Im Fokus steht die Friedenspartei Jabloko, die versucht, sich gegen den Ausschluss von den Wahlen zu wehren.
Mit Großkundgebungen beginnen Brasiliens Präsident Lula da Silva und Herausforderer Flávio Bolsonaro den Wahlkampf. Es wird eine Richtungsentscheidung.
Die Erdoğan-Regierung nimmt die islamische Süleymancılar-Bewegung ins Visier, die auch in Österreich vertreten ist. Die Gruppe agiert religiös und wirtschaftlich im Graubereich. Vor allem aber steht sie dem Präsidenten kritisch gegenüber.
Trotz Aufrufen zum illegalen Grenzübertritt ist ein erneuter Ansturm auf die spanische Exklave am Wochenende ausgeblieben. Aber die Lage der in Ceuta nur notdürftig untergebrachten Migranten ist weiterhin ernst.
Der Ex-General Roberto Vannacci tourt durch Italiens Talkshows. Er will das Patriarchat retten, beleidigt Homosexuelle und glaubt, Aeneas und Julius Cäsar im Blut zu haben. Das überzeugt so viele Wähler, dass ihn die rechten Parteien bei den kommenden Wahlen kaum ignorieren können.
Wenn Indiens heilige Epen aufgeführt werden, verwandeln sich die Schauspieler zu Göttern und die Bühne wird zum heiligen Raum. Und das Publikum erlebt, wie sich Mythos und Ritual mit der Gegenwart verbinden.
Der Ex-Professor Jason Arday, der im Zentrum einer Plagiatsaffäre stand, wurde tot aufgefunden. Premier Andy Burnham sprach von einer „Tragödie auf so vielen Ebenen“. Eine NGO verlangt nun die öffentliche Untersuchung des Falles.