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24. 12. Confit de Canard à l’Orange

Auch zu Weihnachten steht in Frankreich das Essen im Mittelpunkt. Rund 130 Euro geben die Franzosen einer Erhebung zufolge im Schnitt in diesem Jahr für ihr Weihnachtsessen aus. Champagner, Foie Gras und Austern sowie die traditionelle Bûche de Noël (ein Cremekuchen in der Form eines Stück Baumstamms) gehören hier auf jeden Weihnachtstisch. Jedenfalls in den Familien, die es sich irgendwie leisten können. Das Hauptgericht variiert. (mehr …)

 

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23. 12. “Le sandwich mixte”

Wer heute, am letzten verkaufsoffenen Samstag Besseres zu tun hat, als sich in die Küche zu stellen, der macht es einfach wie eine Pariserin. (mehr …)

 

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22. 12. Baltischer Hering

Dass es in Nordeuropa exquisite Sterne-Köche gibt, ist seit Jahren bekannt. Doch der alltägliche Standard in den durchschnittlichen Restaurants wie zu Hause ist leider immer noch recht dürftig. (mehr …)

 

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21. 12. Argentinische Empanadas

Es geht schnurstracks auf Weihnachten zu – und jetzt auch noch kochen? Da sind argentinische Empanadas gerade das Richtige: Schnell gemacht, am besten im Ofen. (mehr …)

 

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20. 12. Brasilianischer Weihnachtseintopf

Die Brasilianer pflegen mindestens so viele Kochtraditionen wie es Himmelsrichtungen gibt – aber ausgerechnet an den Feiertagen vertrauen sie mehr auf Kopie als auf Kreation: (mehr …)

 

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19. 12. “Escudella i carn d’olla” aus Katalonien

Vergessen Sie Ferran Adriàs sphärisierte Oliven und andere Molekularküchenexperimente: Die traditionelle katalanische Küche ist bodenständig, ländlich und deftig. (mehr …)

 

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18. 12. Königlicher Paneer aus Indien

Die indische Küche ist bekanntlich reich an vegetarischen Gerichten. Daher lohnt es sich, zu Weihnachten in Indien nach Fleisch-freien Gerichten Ausschau zu halten. Wer nichts gegen Milchprodukte hat, findet eine reiche Auswahl an festlichen Paneer-Rezepten. (mehr …)

 

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17. 12. Hühnercurry von den Gewürzinseln

Scharfe Currys mit Kokosmilch, zarte Fleischspießchen oder Fisch in Bananenblättern – die Küche Indonesiens ist so abwechslungsreich wie der weltgrößte Archipel mit 17.000 Inseln und Hunderten verschiedener Kulturen. (mehr …)

 

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16. 12. Mexiko: Schweinelende gespickt mit Pflaumen und Chili Chipotle

Gegrillte Heuschrecken, Hühnchen in Schokolade-Chile-Soße, Leguan-Tacos – zugegeben, der Speiseplan in meiner derzeitigen Heimat ist für Fremde etwas gewöhnungsbedürftig. Aber davon sollte man sich nicht abhalten lassen. (mehr …)

 

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15. 12. Pavlova aus Neuseeland

Am Südzipfel Ozeaniens ist es Hochsommer und alles andere als weihnachtlich beschaulich. Statt Adventsfeiern mit Plätzchen gibt es wochenlang überall „Christmas Drinks“, also geselliger Umtrunk mit Partylaune. (mehr …)

 

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14. 12. Aus Israel: Chetzilim BeTchina – Auberginen in Tahinibrei

Humus und Falafel sind für die Israelis, was dem Berliner seine Currywurst ist und dem Italiener die Pizza. Kichererbsen, einmal gekocht und püriert, das andere Mal gestampft zu kleinen Bällchen geformt und mit vielen Kräutern frittiert, dazu Salat und bei Bedarf obenauf scharfer Soße aus Tomaten und Zwiebeln, für die, die es würzig mögen.

Von allem gerade so viel, wie das Fladenbrot halten kann. Über Jahrzehnte blieb die israelische Küche zwar gesund und lecker, aber doch eher eintönig und die Auswahl beschränkt, wenn unterwegs der Magen knurrte. (mehr …)

 

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13. 12. Nordchinesische Teigtaschen

Nordchina ist im Winter karg und trocken; es ist nicht das Land der grünen Reisfelder. Im Norden wächst Getreide, daher ist die Küche traditionell von Nudeln, Pfannkuchen und Teigtaschen geprägt. Und so ist es kein Wunder, dass die Nordchinesen auch am höchsten Feiertag des Landes, dem Neujahrsfest – das je nach Mondphase Ende Januar oder Anfang bis Mitte Februar liegen kann – keine Reistafel, sondern Teigtaschen auf den Tisch bringen.

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12. 12. Genfer “marmites”: So sterben die Feinde der Republik

Knapp zwei Wochen vor Weihnachten wird in Genf ordentlich gefeiert: Denn in der Nacht zum 12. Dezember rettete eine einfache Marktfrau ihre Heimatstadt vor den angreifenden Savoyarden. Die hatten sich im Dunkel der Nacht angeschlichen, um Genf zu erobern. Es war 1602. Alles schlief, nur eine wachte: (mehr …)

 

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11. 12. Cantuccini selbst machen

Da mag das traditionelle Weihnachtsessen aus Antipasti, Tortellini in heißer Fleischbrühe und Kapaun noch so reichhaltig gewesen sein, in der Familie meines Mannes gab es zum krönenden Abschluss immer auch die typisch toskanischen Mandelplätzchen, Cantuccini oder heute auch Biscotti di Prato genannt. (mehr …)

 

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10. 12. Kabuli Palao aus Afghanistan

Kabuli Palao bedeutet “Kabuler Reisgericht” und ist das afghanische Nationalessen. Es darf auf keiner Festtafel fehlen.

In der Zeit, in der ich in Afganistan gelebt habe, war ich Mitbetreiberin des Restaurants „Sufi“ in Kabul, das es sich bis heute zum Ziel gesetzt hat, die traditionelle afghanische Küche zu erhalten (die wie alles unter dem langen Bürgerkrieg und der daraus folgenden Verarmung weiter Teile der Bevölkerung sehr gelitten hat). (mehr …)

 

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9. 12. Kourabiédes aus Griechenland

Der “sugar trail” führt jeden Dezember vom Esszimmer an die gemütlichsten Ecken unserer Wohnung. Eine Fährte endet am Sessel neben dem Telefon. Eine andere, sehr beliebte, passiert zwei antike Kelims, um dann die Leseecke im Arbeitszimmer zu erreichen. Wenn ich mich beklage, höre ich ein verbröseltes “Gesundheit deinen Händen”. Das ist ein netter Spruch, mit dem man griechische Hausfrauen bei Laune hält. Subtext: “Damit Du in Zukunft noch mehr davon machst”. Mehr was? Mehr Kourabiédes.

Wichtig ist es, gute Butter zu verwenden und die Kourabiédes außerdem nach dem Backen mindestens eine Woche lang zu verstecken, damit sie schön mürbe werden. Dann erst kommen sie auf den Tisch. Vor dem Essen klopft man den Puderzucker übrigens kräftig ab. Zum einen, weil er nur zur Konservierung dient und zum anderen, weil es sonst keinen “sugar trail” in der Wohnung gibt. Und hier das Rezept!

 

 

 

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8. 12. Bibingka von den Philippinen

Auf den vorwiegend katholischen Philippinen ist Weihnachten das Fest der Feste. Was etwas heißen will, denn bunte, ausgelassene und oft mehrtägige Feierlichkeiten ziehen sich wie ein roter Faden durch den Jahresablauf der Filipinos. Kein Wunder also, dass bereits ab September (der erste Monat, der auf -ber- wie Dezem-ber- endet) Christmas Carols in den Shopping Malls dudeln und Gebäude und Palmen mit Weihnachtslichtern geschmückt werden. Die nimmermüden Filipinos glauben jedenfalls, dass sie die längste Weihnachtssaison weltweit genießen – und vermutlich haben sie damit recht! (mehr …)

 

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7. 12. “Podvarak” – Sauerkrautauflauf zur serbischen Weihnacht

Nein, nein, das Festessen gibt es in Serbien am 24. Dezember nicht. Da sind die orthodoxen Serben noch brav am Fasten, da müssen sie noch gute zwei Wochen durch, denn der Heiligabend wird erst am 6. Januar gefeiert. Der Heiligabend ist der letzte der 40 Fastentage, also, auf den Tisch kommen nur Fisch, Nudeln mit Nüssen, Obst und Trockenobst.

Am ersten Weihnachtstag, am 7. Januar, geht es dann mit einer Tafel, die sich biegt, so voll ist sie, richtig los. Das lange Fasten wird belohnt, es werden bis zu zehn Menügänge aufgetischt, hier eine kleine Auswahl: Als Antipasti kommen dünn geschnittener Rinderschinken, Ziegenkäse in Öl, sauereingelegte Paprika, gefüllt mit Schafskäse auf den Tisch. Es folgen eine klare Suppe und Tafelspitz mit Meerrettichsauce. (mehr …)

 

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6. 12. Niederländischer Nikolauskuchen

Ich kann einen Nikolauskuchen beisteuern, eine Sinterklaastaart. Denn der Nikolaustag ist für die Niederländer ja wichtiger als der Heiligabend. Die Bescherung findet in den Niederlanden schon am Nikolausabend statt!

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5. 12. Kenianisches Hühnerragout

In Kenia gehören Geschenke nicht unbedingt zu Weihnachten, auf jeden Fall aber das Treffen mit der Familie. Schon Tage vor Heiligabend sind alle Straßen überfüllt, weil aus den Städten alle „up country“ fahren, also in ihre Herkunftsdörfer.

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4. 12. “Nasi Tumpeng” – gelber Reiskegel aus Indonesien

Der gelbe Reis gehört in Indonesien zu jedem Selamatan-Fest – Feiern, bei denen die Menschen um den Segen der höheren Mächte bitten. Dazu gehören die Geburt eines Kindes genauso wie Rituale zur Erinnerung der Vorfahren. (mehr …)

 

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3. 12. Schottische Weihnachtsbäckerei

Die wichtigsten Zutaten für ein traditionelles schottisches Weihnachts- und Neujahrsessen sind Zeit und ein großer Topf mit kochendem Wasser. Denn viele Gerichte wie beispielsweise der Christmas Pudding werden im Wasserbad gegart. Und das dauert leicht fünf bis sechs Stunden. Das Weihnachtsfest wurde bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Schottland kaum gefeiert, weil in der Bibel zwar die Geburt Jesus beschrieben wird, nicht aber das Weihnachtsfest selbst. (mehr …)

 

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2. 12. Kalifornisch: Truthahn mit Cranberry Sauce

Zwei Truthähne begnadigt jeder US-Präsient traditionellerweise jedes Jahr an Thanksgiving. Er bewahrt sie damit vor dem Schicksal, das 46 Millionen andere Riesenvögel ereilt: gebraten, gestopft und in Scheiben geschnitten selbst die Familien zu vereinen, die den Rest des Jahres wenig miteinander zu tun haben wollen. (mehr …)

 

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1. 12. Assidat Zgougou – Kiefernsamen-Dessert aus Tunesien

“Muss ich das jetzt aus Höflichkeit aufessen?” fragte mal eine deutsche Freundin, als sie zufällig während des Moulid, des Geburtstags des Propheten Mohameds, in Tunesien zu Besuch war. Sie saß vor einem Schälchen Assidat Zgougou, einer cremigen Süßspeise aus den gerösteten, gemahlenen Samen von Aleppo-Kiefern. (mehr …)

 

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24. Geschenk: das russische “Dinner for One”

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Am 24. Dezember bleibt es unter den meisten russischen Weihnachtsbäumen noch leer. Seit Sowjetzeiten findet die Bescherung erst zum Jahreswechsel am 31. Dezember statt. Bis dann wird auch ganz normal durchgearbeitet, erst nachher beginnen die großen Ferien, die meist bis zum 8. oder 9. Januar dauern. Gerne wird während dieser Tage auch der Film  “Ironie des Schicksals” geschaut, unser heutiger Tipp für den Adventskalender.51jxnxoxr4l

Der Film des sowjetischen Regisseurs Eldar Ryaznanov stammt aus dem Jahr 1975 und erzählt die Geschichte von Schenja, der nach einem Besuch zu Sylvester in der Banja völlig betrunken irrtümlicherweise nach Leningrad fliegt und in der Überzeugung bei sich zu Hause zu sein, in eine fremde Wohnung fährt, dort Nadja kennenlernt und sich in sie verliebt.

Die DVD von “Ironie des Schicksals” gibt es auf Russisch mit deutschen Untertiteln.

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23. Geschenk: Aleppo-Seife

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Bevor der Name der Stadt für Krieg, Vertreibung und Zerstörung stand, verbanden viele Menschen auch Körperhygiene mit Aleppo. Genauer gesagt: Seife. Schon seit dem siebten Jahrhundert n. Chr. verkochen Hersteller in Syrien pflanzliche Öle – oft gepresst aus Oliven – mit Lauge. Ihr Verfahren verbreitete sich von Syrien in die ganze Welt aus.bildschirmfoto-2016-12-23-um-09-24-02

Bis heute wird Seife in Aleppo hergestellt. Allerdings in geringeren Mengen als vor dem Bürgerkrieg. Viele Produzenten haben sich in den benachbarten Libanon abgesetzt, wo es sicherer ist. Ihre Fabriken haben sie in Beirut und Tripoli wieder aufgebaut.

Und in Dutzenden Geschäften stapeln sich die wohlriechenden, grünen Seifenberge. Zum Beispiel im hedonistisch veranlagten Beiruter Stadtteil Gemmayze. Bevor am Abend die Bars und Restaurants öffnen und junge bildschirmfoto-2016-12-23-um-09-22-39Menschen rauchend und trinkend auf dem Bürgersteig stehen, lohnt sich ein Blick in die Parfumerie Ideo.

In Deutschland gibt es die Aleppo-Seife u.a. bei der Naturkosmetik-Firma Gislaine, deren Produkte u.a auch von Manufactum vertrieben werden.

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22. Geschenk: Mit den Augen von Inana

advent_thumb_2Birgit Svensson ist unsere Weltreporterin in Bagdad. Als Herausgeberin zeigt sie uns  mit “Mit den Augen von Inana” den Irak von einer anderen Seite als wir ihn bisher kannten.

Der Titel des Geschichten- und Gedichtebands bezieht sich auf die mythologische “Inana”, eine der großen sumerischen Göttinnen, als Inbegriff des Weiblichen für die Liebe, aber auch für den Krieg zuständig.  “Mit den Augen von Inana” berichtet vom Alltag im Kriegszustand, aber auch von den Träumen und Wünschen der Autorinnen.

Inana_CoverDie Anthologie ist die erste seit dem Sturz Saddam Husseins und erschien zuerst auf Arabisch. Neben der deutschen gibt es mittlerweile eine französische Ausgabe, Birgit Svensson ist immer wieder mit den Autorinnen zu Lesungen in Europa unterwegs.

Das Projekt „Inana“ entstand in einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft in Bagdad, dem Goethe-Institut Irak und dem Felsberg-Institut.

Wichtig war Birgit Svensson auch, dass das Buch ein durch und durch irakisches Produkt ist. Der Druck ist auf einer deutschen Maschine in einer privaten Druckerei im südirakischen Basra entstanden. Auch die deutsche Ausgabe wird in Basra gedruckt.

 

 

 

 

 

 

 

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21. Geschenk: Der Haka-Stift

advent_thumb_2Neuseeland ist berühmt für seine Maori, und die sind wiederum berühmt für ihren Haka: das laute Kriegsgebrüll mit Augenrollen und Schenkelklopfen, das vor jedem Rugby-Spiel und auch bei staatstragenden Festivitäten aufgeführt wird. Auch die taz-Redaktion in Berlin versteigt sich auf ihren Jubiläumspartys gerne mal dazu.

haka-stiftWie kann man diese originellen Töne überall auf der Welt hören, am besten im Büro? Indem man einen Haka-Stift verschenkt, der auf Knopfdruck “kau mate, kau mate” schmettert. Nach Possumfell-Nippelwärmern mit Abstand das originellste Souvenir aus Aotearoa.

 

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20. Geschenk: iPhone-Hüllen aus griechischem Neptungras

Klingt gut. Ein bisschen göttlich, ein bisschen understated. Und ausgefallen allemal. Oder haben Sie Neptungras im Garten? Vermutlich nicht, denn dieser Uraltorganismus unseres Planeten gedeiht unter Wasser. Wir bekommen ihn erst zu sehen, wenn die abgestorbenen Algen im Winter an Land gespült werden. Und hier kommt ein findiges griechisches Start-up ins Spiel.

Warum das Neptungras nicht nutzen, fand nämlich Stavros Tsompanidis. Immerhin ist es ein hervorragendes Material. Und in griechischen Gemeinden fallen jährlich 200 bis 250 Tonnen davon an. Die Bürgermeister sind sogar froh, wenn man ihnen das Zeug abnimmt. In jahrelanger Arbeit und mithilfe zweier Stipendien hat Tsompanidis das Wundergras studiert und das „phee-board“ entwickelt, unsereins würde es Meeresalgenkork nennen. Machen kann man daraus vieles, phee hat mit iPhone-Hüllen begonnen. Gutes aus Griechenland für die Welt.

 

 

 

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19. Geschenk: ein hässlicher Weihnachtspullover

advent_thumb_2Besucht man zur Weihnachtszeit ein beliebiges Londoner Pub, wird man nicht nur vom üblichen Geruch von verschüttetem Bier begrüßt, sondern auch von allerlei farbenfrohen Wollpullovern mit Rentier-, Glocken-, Tannen- oder Santa-Clause-Motiven. Christmas jumpers trägt man in der Regel ironisch. Wie die Hornbrille sind sie ein Fashion-Statement, das sagt: Ich weiß, dass der Pullover eigentlich uncool ist – darum muss er auch möglichst hässlich sein –, aber gerade weil ich das weiß, ist er cool. Der klassische Hipster-Dreh.

Die Mode der gestrickten Weihnachts-Pullover kommt eigentlich aus Nordamerika, wo sie erstmals in den 1980er-Jahren Verbreitung fand. Im neuen Jahrtausend wurden sie auch in Großbritannien mit viel Enthusiasmus aufgenommen – als Colin Firth im Film Bridget Jones‘s Diary 2001 ein solches Kleidungsstück trug, war es allerdings noch nicht ironisch gebrochen, sondern lediglich etwas peinlich.

Heutzutage bietet jedes britische Modehaus, das etwas auf sich hält, in der Adventszeit ein ganzes Sortiment an bunten Strickwaren. Eine besonders raffinierte Variante findet sich auf der Website funkychristmasjumpers.co.uk: hier gibt es einen „Hipster-Weihnachtspullover“ – mit einem Santa Claus, der eine Hornbrille trägt.

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18. Geschenk: Crazy Flower Show

Und hier steuert auch die Weltreporter-Zentrale einen Tipp bei: Wann immer wir wirklich inspiriertes und ziemlich schräges florales Design suchen, bei florales in Hamburg-Eimsbüttel werden wir fündig. Was sie können: Atmosphärische Bühnenbilder, literarische Charaktere und menschliche Temperamente in Blumen übersetzen, heitere Trauerkränze binden – oder einen spielfreudigen Adventskalender. Gelernt hat Eigentümerin Tanja Heesch u.a. bei Gregor Lersch, mit dem sie zum Beispiel in Japan gearbeitet hat (auch wenn unser nordeuropäischer Winter-Kranz diesmal eher nach Australien aussieht). Happy 4. Advent!

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17. Geschenk: Storkhouse Red Bag

advent_thumb_2bag-red-cottonAuf Einladung von Roland Hagenberg hat Terunobu Fujimori in Raiding, Geburtsort von Franz Liszt, ein Gästehaus entworfen. Bis zu vier Besucher können dort übernachten. Über dem Dach nisten von April bis August Störche aus Afrika. Unter dem Namen „Raiding Project“ plant Hagenberg noch weitere Gebäude mit namhaften japanischen Architekten. Auf der Projektseite finden sich unter dem Titel “Goods. Life inside art” Projektskizzen und extra für das “Storkhouse” produzierte Alltagsartikel in japanischem Design.

 

 

 

 

 

 

 

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16. Geschenk: Eine “Georgette” aus den Pyrenäen

advent_thumb_2Praktisch, ästhetisch und ungewöhnlich: diese Löffel-Gabel aus dem französischen Département Ariège. ‘Georgette’ heißt sie und inzwischen servieren berühmte französische Küchenchefs gerne ihre Desserts mit ihr. Erfunden wurde die Kombination aus Löffel, Gabel und sogar Messer während einer Expedition im Norden Kanadas. Der Trapper und Tierspurenleser Jean-Louis Orengo war mit einer Gruppe unterwegs und wie für viele Wanderer, die tagelang einen schweren Rucksack schleppen müssen, zählte jedes Gramm. Sie beschränkten sich also auf einen Löffel und vermissten doch allzu oft eine Gabel. Zurück in den französischen Pyrenäen entwickelte Orengo die Idee eines multifunktionalen Löffels. Herausgekommen ist dabei die ‘Georgette’, die inzwischen über Frankreich hinaus ihre Liebhaber gefunden hat. Die Inspiration durch die Form von Tierpfoten ist übrigens heute noch erkennbar: Jede Georgette trägt auf der Rückseite eine Signatur in Form einer solchen Pfote.


Catherine und Jean-Louis Orengo betonen zudem den ökologischen Charakter der Georgette: Sie spare Material bei der Herstellung und Wasser, weil weniger Besteck abzuspülen sei. Mit einem Teil des Verkaufserlöses finanzieren die beiden eine Schule für Tierspurenleser und ein kleines Museum für solche Spuren.
http://www.georgettes.fr/accueil.html

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15. Geschenk: Die „echten“ Ballerinas aus Paris

advent_thumb_2Welche Schuhe trägt die Pariserin? High-Heels oder Ballerinas. Vor allem letztere gehören zu Klischee des „french looks“. Dass wir sie alle auf der Straße tragen, verdanken wir übrigens Brigitte Bardot, die am Anfang ihrer Karriere sich extra welche anfertigen ließ. Inzwischen gibt es unzählige Anbieter und vor kurzem ist zu dieser Ballerina-Connection ein neuer dazu gekommen: die Oper in Paris. Wer sonst wüsste besser Bescheid über die berühmten Tanzschuhe, die in regelmäßigen Abständen unsere Mode erobern. Gefertigt werden die “Souliers Opéra de Paris” zu 100% in Frankreich von einem Hersteller, der auch die Schuhe für die kleinen Ballett-Ratten fertigt. Die Modelle sind typisch pariserisch und aus feinstem Leder. Alles was man sonst darüber wissen muss, hat Weltreporterin Barbara Markert auf ihrem Modeblog „Modepilot“ beschrieben.

 

Hier gehts zum Link:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.modepilot.de zu laden.

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14. Geschenk: Fair-Trade Wein aus Südafrika

advent_thumb_2Wer die Augen schließt, schmeckt in der dunklen Adventszeit vielleicht die südafrikanische Sonne heraus. Weine vom Kap gehören seit Jahren auch zum Sortiment in Deutschland. Doch ein Blick hinter die Kulissen der prächtigen Weingüter rund um Kapstadt hinterlässt leider teilweise einen bitteren Geschmack: Nicht immer erhalten Arbeiter den Mindestlohn, viele leben mit ihren Familien trotz 12-Stunden-Schichten in Armut und erhalten oft keine Schutzkleidung gegen Pestizide.

Wer sichergehen möchte, dass der Wein zu Weihnachten nicht nur gut schmeckt sondern auch unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wurde, sollte auf das Fair Trade Label achten.

 

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13. Geschenk: Schottland für Zuhause

advent_thumb_2Die Entscheidung für einen Brexit hat das Unabhängigkeitsbestreben vieler Schotten wieder auf die politische Bühne gehoben. Denn die Schotten würden – anders als die Engländer – mehrheitlich lieber in der EU bleiben.

Während in London und Edinburgh weiter über die Zukunft des Vereinten Königreiches gerungen wird, befasst sich Schottland-Weltreporterin Nicola de Paoli auch mit der Kultur und Geschichte des Landes.

Ob Sie zum Golf spielen nach Schottland reisen, um Castles und Burgen zu besichtigen, oder schlicht, um die schöne Landschaft zu bewundern – Nicola de Paolis Zeitschrift “Schottland, das Reisemagazin” zeigt Ihnen auch diejenigen Sehenswürdigkeiten, die nicht im Reiseführer stehen.Mit Reportagen und Interviews, Insidertipps und aufwändigen Fotostrecken.

Unsere Geschenk-Idee am 13. Dezember also: Die “Schottland”-Ausgabe Winter 2016 / Frühjahr 2017.

Inhalt:  Kultur-Wandern in den Southern Uplands + Geisterjagd in der Altstadt von Edinburgh + Rosslyn Chapel: Die geheimnisvollste Kirche Schottlands + Die besten Museen und Ausstellungshäuser + Radfahren in Moray.

 

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12. Geschenk: ein Designer-Radio aus indonesischem Holz

advent_thumb_2Rundum nachhaltig ist das preisgekrönte Wooden Radio des indonesischen Designers Singgih Kartono. Jedes Stück wird in seinem Heimatdorf in Zentraljava handgefertigt. Die Arbeiter kümmern sich nicht nur um die Produktion, sondern auch um die Pflanzungen, die das Material liefern. Verschiedene Ausbildungs- und Umweltprogramme unterstützen eine positive Entwicklung der Dorfgemeinschaft.

Aufgrund des großen Erfolgs zur Zeit vergriffen. Demnächst wieder lieferbar über die Website von wooden radio FINE ECODESIGN oder bei Fachhändlern in Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln und Wiesbaden (siehe Website).

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11. Geschenk: Auf Wolken schweben mit Opanken aus Serbien

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Das ist ein Bundschuh. Er stammt aus keltischen Zeiten. Er heißt OPANKE, Mehrzahl: OPANKEN. Und: Er ist serbisch – hundert pro, obwohl man den Bundschuh auch in Mazedonien und Bulgarien findet.

Als Opanken werden absatzlose Schuhe aus purem Leder bezeichnet, deren hochgebogenen Sohlen eine schnabelförmig aufgebogene Spitze ziert. Viele Riemchen, kunstvoll verflochten, bilden das Oberteil des Schuhs. Gehen und laufen in Opanken ist eine Wonne: sie sind flexibel, bequem, die Sohle passt sich dem Fuß an und gibt dessen Bewegung wieder.

WIKI sagt, dass im 19. Jahrhundert diese Bundschuhe auch in Irland, Island, Italien, sogar an der Nordsee getragen wurden. Auch in Afghanistan, Iran und auf dem Kaukasus waren sie verbreitet.

Leben tun sie heute nur noch auf dem Balkan, vor allem in Serbien. Allerdings sind sie nur noch als Souvenir zu kaufen, denn die Landbevölkerung bevorzugt bei Kartoffel–oder–Maisernte heute die NIKE-Fakes aus Fernost, die sind billiger. Und so stirbt der Beruf des Opanken-Machers aus. In Belgrad gibt es ein Opanken-Museum, der Besuch lohnt.

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Die Opanken in allen Größen, aber auch als Schlüsselanhänger oder Vitrinenschmuck, findet man in Souvenirläden all over Serbien. Die Anhänger kosten ein paar Euros, die Schuhe bekommt man zwischen 15 und 30 Euro.

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10. Geschenk: ein kleiner Elefant

advent_thumb_2Nur 50 US-Dollar kostet es jährlich, Pate oder Patin eines jungen Elefanten zu werden. Die Sheldrick-Foundation in Kenia sammelt auch online das Geld von Spendern, um Elefanten-Waisen großziehen und dann auswildern zu können.

Die Waisen werden – wenn sie Glück haben – in freier Wildbahn gefunden und dann zunächst in einem Waisenhaus in der Nähe der Hauptstadt Nairobi aufgezogen. Wer dort vorbei kommt, kann „seinen“ Elefanten jederzeit besuchen.

Kleine Elefanten sind erstaunlich anschmiegsam, ihre Pfleger schlafen mit ihnen in den ersten Monaten gemeinsam in der Box, weil die großen kleinen Tiere nicht alleine sein können. Wer sie tagsüber besucht, kann ihnen beim Trinken oder Fußballspielen zugucken.

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9. Geschenk: Ein wirklich gutes Buch

advent_thumb_2Vor 75 Jahren wurde in Genf die Flüchtlingskonvention beschlossen, seitdem wacht ein UN-Hochkommissar über ihre Einhaltung. Der ideale Ort, um Ihnen ein Buch zum Thema ans Herz zu legen, das 25 Weltreporter gemeinsam verfasst haben. Für «Die Flüchtlingsrevolution» haben wir Flüchtlinge überall auf der Welt getroffen und ihre Geschichten aufgeschrieben.

Es sind Geschichten, die Sie noch nicht in Ihrer Zeitung gelesen haben; Geschichten von Hoffnung und Leid, von Hilfsbereitschaft und Verunsicherung, von  Ideen und Plänen für eine Zukunft, von der die ganze Welt profitieren kann.img_8351

21 Reportagen und acht analytische Kapitel etwa über Schleuserkriminalität, das Versagen der Politik und den neuen Rechtsradikalismus ergeben zusammen ein rundes Bild der «neuen Völkerwanderung».

Hören Sie selbst: Unser Genfer Weltreporter Marc Engelhardt (der heute übrigens seinen Geburtstag feiert) hat für Sie vor der Genfer UNHCR-Zentrale eine Passage aus dem Buch eingesprochen.

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